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Krankmeldungen in der UIP: Spaniens Bereitschaftspolizei weigert sich für Ceuta-Einsätze
Spaniens Bereitschaftseinheit UIP hat nicht mehr genug Personal für die Grenze von Ceuta. Die Krankmeldungen verursachen Kosten, die die Verwaltung nicht ignorieren kann.
Krankmeldungen in der UIP, um Ceuta-Einsätze zu vermeiden: ein Problem von Management und Kosten
Die Unidad de Intervención Policial (Bereitschaftseinheit der spanischen Polizei) hat nicht mehr genug Personal für die Grenze von Ceuta. Nach Angaben aus internen Kreisen liegt der Grund weder in der Logistik noch im Budget: Es ist die Angst. Doch Angst ist kein Faktor, und die Krankmeldungen verursachen Kosten, die die Verwaltung nicht ignorieren kann.
Die Lage in Ceuta und der Unterschied zum Festland
Die Spannungen an der Grenze von Ceuta haben die Bereitschaftspolizisten in eine unangenehme Position gebracht. Manche behaupten, dass der Einsatz dort nicht mit den Einsätzen gegen Demonstranten auf dem spanischen Festland vergleichbar ist. Bei einem Zwischenfall wurden gut 30 Beamte von Zehntausenden Menschen umzingelt. Der Unterschied in Ausmaß und Risiko ist offensichtlich.
Dieser Unterschied würde erklären, warum erfahrene Beamte laut internen Quellen am häufigsten die Krankschreibung beantragen. Den Neulingen, so heißt es, sei nicht bewusst, was sie erwartet. Dass es jedoch kaum Rücktritte statt Krankmeldungen gibt, stützt Skepsis: Wäre das Problem wirklich so gravierend, wäre eher mit Kündigungen als mit befristeten Krankschreibungen zu rechnen.
Die wirtschaftlichen Kosten der Krankmeldungen in der UIP
Jede Krankmeldung in einer Eliteeinheit hat direkte Kosten: Vertretungen, Überstunden, Belastung des Gesundheitssystems. Sollte sich der Trend bestätigen, muss das Innenministerium Mehrkosten tragen, die nicht eingeplant waren. Manche sehen im System der Krankschreibungen eine zu großzügige Regelung, die solche Anträge erleichtert. Andere hingegen betrachten die Krankmeldungen als rationale Reaktion auf ein reales Risiko.
Die eigentliche Frage ist eine des Personalmanagements. Wie motiviert man einen Beamten für einen Einsatz an einem Hochrisiko-Ort, wenn er einfach eine Krankmeldung einreichen kann? Die Antwort wird wahrscheinlich niemanden zufriedenstellen.
Sollte sich die Welle der Krankmeldungen bestätigen, muss die Verwaltung entscheiden, ob sie die Bedingungen für Krankschreibungen verschärft oder Mehrkosten übernimmt, die niemand eingeplant hat. Die Entscheidung wird wahrscheinlich zu spät kommen. Und dann wird das Problem nicht mehr nur Ceuta betreffen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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