Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Kramatorsk und Slowjansk: Der Schlüssel zur Donbas nur 3 km entfernt
Russland rückt Kramatorsk und Slowjansk immer weiter auf: Nur 3 km vom Stadtgebiet entfernt beschleunigt sich die Einkesselung mit einem 10 km tiefen Vorstoß südlich von Druzhkivka.
Die Belagerung von Kramatorsk und Slowjansk geht in die Endphase
Wie lange dauert es noch, bis die letzten beiden großen Städte des Donbas unter russische Kontrolle geraten? Die Antwort lässt sich laut der detailliertesten Verfolgung der russischen Offensive inzwischen in Kilometern messen, nicht in Wochen. Mitte August waren die russischen Truppen nur gut 3 km vom Flughafen Kramatorsk entfernt und hatten die Linie der äußeren Befestigungsanlagen eingenommen. In Slowjansk lag der letzte Außenposten vor dem Stadtgebiet, Mykolaivka, seit Wochen in der Grauzone.
Das ist kein Blitzkrieg. Es ist ein Abnutzungskrieg, der an Pokrowsk erinnert: langsame Vorstöße, massive Bombardements mit FAB-1500 und FAB-3000 und eine beispiellose Drohnendichte. „Das sind die schwersten 10 Kilometer des gesamten Krieges“, fasst eine der Einschätzungen der Front zusammen. Die Frage ist nicht mehr, ob die Städte fallen, sondern was ihre Eroberung kosten wird.
Der Vormarsch Meter für Meter: von 10 auf 3 Kilometer
Die Chronologie zeigt einen ständigen Druck. Anfang Juli waren die Russen 8 km von Slowjansk entfernt und griffen Mykolaivka an. Am 8. Juli hatte sich der Abstand zu Kramatorsk auf 7 km verringert. Am 17. auf 5 km. Am 3. August waren die russischen Truppen nur gut 3 km vom Flughafen Kramatorsk entfernt, mit Infiltrationsoperationen in der gesamten Grauzone und Kommandos 3 km vor dem Stadtgebiet.
Die wichtigste Neuerung kam am 19. August: ein 10 km tiefer Vorstoß südlich von Druzhkivka zusammen mit der Einnahme von Andriivka, der die Tür zu einer Einkesselungsoperation beider Städte öffnet. Statt Haus für Haus zu stürmen, gewinnt die Option an Gewicht, einen riesigen Kessel zu bilden, ähnlich dem, der den Fall von Lyman und Kostjantyniwka beschleunigt hat.
Urbaner Sturmangriff oder strategische Einkesselung?
Das militärische Dilemma ist ein klassisches. Kramatorsk und Slowjansk Straße für Straße zu säubern würde unannehmbare Verluste kosten; sie mit Bomben einzuebnen würde zwei Städte in Trümmern hinterlassen. Der dritte Weg ist die Einkesselung: die Nachschubwege abschneiden, die Logistik zerschlagen und warten. Der Drohnenbeschuss auf die Versorgungslinien ist bereits konstant. Jeder Konvoi, der versucht, die Städte zu erreichen, wird zerstört.
Unterdessen streitet das ukrainische Hinterland parallel darüber, ob der Krieg ein Abnutzungskrieg gegen Russland oder gegen die NATO ist. „Wäre es ein Abnutzungskrieg, hätte die Ukraine nach sechs Monaten verloren“, argumentiert eine Strömung; die gegnerische Seite hält dagegen, das westliche Ziel sei, Russland mit Ukrainern als Kanonenfutter auszubluten. Die Grundsatzfrage, wer den Wiederaufbau bezahlt und wer die Verluste trägt, bleibt vorerst ohne klare Antwort.
Ein Ende mit ungewissem Datum
Die Prognosen reichen vom „Jahr 3000“ als skeptischer Pointe bis zu „Sobald sie fallen, steht bis zum Dnipro nichts mehr“ als strategische Warnung. Die einzige Gewissheit ist, dass sich die Front bewegt, langsam, aber nach Westen. Währenddessen sehen die beiden Städte, die einst ein Symbol des Widerstands im Donbas waren, zu, wie Artillerie und Drohnen die Distanz Woche für Woche verkürzen.
Bei diesem Tempo ist der Fall von Kramatorsk und Slowjansk keine Frage des Ob, sondern des Wann. Und der Frage, wie viele Kilometer noch zu überwinden sind. Die Geschichte dieses Krieges hat bereits gezeigt, dass optimistische Zeitpläne meist im ersten Schützengraben sterben. Jetzt bleibt nur noch warten und die Kilometer zählen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (68 Antworten).
Die Evakuierungsanordnung für Kramatorsk erfolgt bei offiziell 20 km Abstand, doch vor Ort wird die russische Front auf weniger als 5 km geschätzt. Selenskyj bittet um…
Die russische Offensive stockt aufgrund eines härteren als erwarteten ukrainischen Widerstands, der durch Antipanzer-Technologie und Drohnen gekennzeichnet ist.
Der Oberste Gerichtshof bestätigte die Vaterschaft von Paqui Gento, die ein Inventar des Vermögens des Fußballers verlangt und die Anfechtung der Erbschaft vorbereitet.
Oskar Lafontaine wirft Deutschland vor, im Ukraine-Krieg als Vasall der USA zu handeln. Die Debatte über deutsche Souveränität und Energieabhängigkeit…
Russland hat die Hügel nördlich von Awdijiwka und das Dorf Wessjoloje eingenommen. Der Fall dieser urbanen Festung könnte die Donbas-Front bis zum Dnepr öffnen.
Das Narrativ einer bevorstehenden russischen Kapitulation widerspricht der massiven Hilfe für die Ukraine. Die Verlustzahlen schwanken stark, und nur ein Drittel der russischen Armee ist im Einsatz.