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Kein Käufer für die TV-Rechte am spanischen Frauenfußball
Ohne private Käufer gehen die Übertragungsrechte des spanischen Frauenfußballs an RTVE und La Séptima. Der Steuerzahler würde die Rettung bezahlen. Bis wann?
TV-Rechte am Frauenfußball: Der Markt beißt nicht an
Wie viel ist der Frauenfußball auf dem audiovisuellen Markt wert? Dem Interesse der privaten Betreiber nach zu urteilen: eher nichts. Die letzte Runde der Übertragungsrechte ist ohne Käufer zu Ende gegangen, und alles deutet darauf hin, dass der öffentliche Rundfunk das Produkt mit dem Geld aller retten wird.
Der Präzedenzfall ist bekannt: Unter Rubiales' Führung an der Spitze des Verbands wurde der Frauenfußball durch die Einnahmen des Männerfußballs gestützt. Jetzt, ohne diese Krücke, bricht das Modell zusammen.
Da der private Markt fehlt, liegt der Ball bei RTVE und beim neuen "La Séptima", einem Projekt, das viele mit politischen Interessen verbinden. Wenn sie am Ende bieten, trägt der Steuerzahler die Kosten für eine Show, die das Publikum nie verlangt hat.
Manche argumentieren, das fehlende kommerzielle Interesse sei kein Zufall, sondern eine Folge: geringere körperliche Leistung, weniger Marken und eine schwächere Spielqualität. Dieses Argument ignoriert jedoch, dass der Frauensport in anderen Disziplinen bemerkenswerte Erfolge erzielt hat, etwa in der rhythmischen Sportgymnastik, wo Spanien Goldmedaillen gewonnen hat.
Also merkt euch: Wenn ihr Frauenfußball im Free-TV sehen wollt, zahlen wir alle dafür, auch diejenigen, die sich die Trittchen lieber an der Theke bei einem billigen Bier ansehen würden. Begeisterung gibt es wenig; die Rechnung kommt ganz sicher.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (16 Antworten).
Die spanische Liga F erhielt keine Angebote für ihre audiovisuellen Rechte und forderte 5 Millionen Euro pro Spieltag. Die zweite Runde wird der Härtetest.
TVE wird zwei Millionen Euro zahlen, um die Hälfte der Liga F zu übertragen, einen Wettbewerb, den der Markt zuvor ignorierte. Der endgültige Preis ist unbekannt.
Niemand bietet auf die TV-Rechte am Frauenfußball: Die Liga F senkt den Preis von 5 Millionen auf einen freien Preis, und die Vereine wissen weiterhin nicht, wie viel sie vom Fernsehen erhalten.
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