Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
José Manuel Beiras gestorben: Ex-BNG-Führer und Galiciens linke Ikone wurde 90 Jahre alt
Der Ökonom und Politiker Beiras ist in Brión gestorben. 1997 führte er den BNG mit 18 Abgeordneten zum Höhenflug, 2012 erreichte er mit der Alternativa Galega de Esquerda neun Sitze.
Xosé Manuel Beiras, Ökonom und historische Figur des galizischen Nationalismus, ist im Alter von 90 Jahren in seinem Haus in A Reboraina in Brión (Provinz A Coruña) gestorben. Sein Weg führte vom Partido Socialista Galego der sechziger Jahre bis zur Alternativa Galega de Esquerda 2012, dazwischen lagen drei Jahrzehnte Mitgliedschaft im BNG.
Xosé Manuel Beiras starb am Donnerstag im Alter von 90 Jahren in seinem Haus in **A Reboraina** in **Brión** (A Coruña). Geboren 1936 in Santiago de Compostela, war er Ökonom, Universitätsprofessor, Essayist und Politiker sowie über ein halbes Jahrhundert lang eine der bekanntesten Figuren des galizischen Nationalismus.
## Ökonom vor Politiker
Sein meistzitiertes Werk ist **O atraso económico de Galiza**, veröffentlicht **1972**, ein Referenztext zum Verständnis der galizischen Wirtschaftsstruktur. Zuvor hatte er in den sechziger Jahren an der Gründung des **Partido Socialista Galego** mitgewirkt. Die Verbindung von akademischer Laufbahn und politischem Engagement prägte sein Profil: Er war kein Apparat-Funktionär, sondern kam aus der ökonomischen Analyse in die Politik.
Diese Rolle als Professor und Essayist erklärt teilweise seine öffentliche Langlebigkeit. Er publizierte, lehrte und diskutierte mit derselben Intensität, mit der er im Parlament auftrat.
## Der BNG und das Duell mit Fraga
Beiras war jahrelang eine der großen Referenzfiguren des **BNG** und machte das galizische Parlament zu seiner wichtigsten Bühne. Unter seiner Führung erreichte der Bloque **1997** **18 Abgeordnete**, überholte die **PSOE** und wurde zweitstärkste Kraft im Parlament. Gegenüber **Manuel Fraga** lieferte er sich einige der härtesten Auseinandersetzungen jener Zeit, ein Duell, das sich erst in seinen letzten Jahren abmilderte.
Die Trennung vom BNG kam **2012**, nach drei Jahrzehnten Mitgliedschaft. Beiras verließ die Partei, gründete **Anova-Irmandade Nacionalista** und führte wenig später **Alternativa Galega de Esquerda** an, das Bündnis mit **Esquerda Unida**.
## Neun Sitze und der Bloque auf Platz vier
AGE stürmte bei den Regionalwahlen **2012** mit **9 Abgeordneten** ins Parlament und verdrängte den BNG selbst auf den vierten Platz. Das Ergebnis bestätigte, dass Beiras auch außerhalb der Struktur, die er selbst mit aufgebaut hatte, über große Wahlmacht verfügte.
Ganz zurückziehen tat er sich nie. Er beteiligte sich weiter an Debatten, Veranstaltungen und Bündnissen der galizischen Linken und trat **2024**, eher symbolisch, wieder auf, um für **Ana Pontón** zu werben und eine galizische Regierung zu fordern, die an nationale und Klasseninteressen gebunden ist.
## Reaktionen auf seinen Tod
Die nationale Sprecherin des BNG, **Ana Pontón**, erklärte, Beiras hinterlasse tiefe Spuren bei mehreren Generationen von Galiziern, und erinnerte an ihn als Vorbild an Mut, Engagement und Liebe zu Galizien. Auch **Pablo Iglesias** beklagte seinen Tod und bezeichnete ihn als entscheidende politische Figur in der Geschichte der Linken und des Nationalismus in Galizien.
Beiras hinterlässt ein wirtschaftswissenschaftliches Werk, das weiterhin zitiert wird, und eine politische Biografie, die von der Gründung des PSG in den sechziger Jahren bis zu den Bündnissen der galizischen Linken in den 2020er Jahren reichte.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (7 Antworten).
Ein Bewohner von Casabermeja drohen 15 Monate Gefängnis wegen eines Wohnmobils auf Bauland. Die Verteidigung behauptet, es sei als Geräteschuppen genutzt worden.
Alvise Pérez klagt auf X an, dass Spanien 1,7 Milliarden in Züge in Marokko, Ägypten und Usbekistan steckt, während die Spanier unter hohen Steuern und niedrigen Löhnen leiden.
Kein öffentlicher Beweis verbindet Marokko oder Spaniens PSOE mit den Madrider Zuganschlägen von 2004: Es gibt nur Aussagen, unbestätigte Exklusivmeldungen und ein unbelegtes Zitat.
Polizisten in Spanien fordern Frührente mit einem Kürzungsfaktor von 0,20 und 100% Rente. Die Debatte, ob das Risiko den Privilegien rechtfertigt, ist weiterhin offen.
Rund 200 Organisationen fordern, dass Mazón sein Mandat in Les Corts niederlegt, damit er vor der Richterin zur DANA-Flutkatastrophe vom 29. Oktober 2024 aussagen kann, bei der 233 Menschen starben.
Die Krankschreibungen in Spanien sind seit 2018 um 73 % gestiegen, in der EU hingegen nur um 16 %. Arbeitnehmer verlieren 4,9 Wochen pro Jahr – mehr als in jedem anderen OECD-Land.