Jordi Wild (über 40, kinderlos) rechtfertigt Wettsponsoring

Jordi Wild erklärt, dass die Influencer-Regulierung ihn zwingt, Wettsponsoring zu akzeptieren, um seine Veranstaltung Dogfight 4 um 1:00 Uhr nachts in Madrid zu finanzieren.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Jordi Wild argumentiert, dass das spanische Influencer-Gesetz und Werbebeschränkungen ihn dazu zwingen, Wettsponsoring zu suchen, um seine Veranstaltung Dogfight 4 um 1:00 Uhr nachts in Madrid zu finanzieren. Ein Nutzer wirft ihm vor, mit einer Branche Geld zu verdienen, die seiner Meinung nach Familien zerstört.

Die Kontroverse um **Jordi Wild** und seine Veranstaltung **Dogfight 4** ist neu entbrannt. Der Content-Creator erklärte, dass die einzige realistische Möglichkeit, die Veranstaltung durchzuführen, die Ansetzung auf **1:00 Uhr nachts** in Madrid war und dass er Sponsoren braucht, um die Kosten zu decken. Wettunternehmen schließt er dabei nicht aus. Sein Argument: Die Regulierung, die Influencer mit Großkonzernen gleichstellt, zwingt ihn, nach denselben Regeln zu spielen wie der Rest der Branche.

## Das Gesetz, das Influencer mit Großkonzernen gleichstellt

Wild weist darauf hin, dass die Gesetzgebung der spanischen Regierung und der Europäischen Union gegen Influencer sie auf eine Stufe mit Unternehmen mit Tausenden Beschäftigten stellt. Diese Gleichstellung, so sagt er, verpflichte ihn, Werbebeschränkungen zu akzeptieren, die für große Betreiber gedacht sind. Das praktische Ergebnis: Die Grenzen bei bestimmten Sponsorships werden jedes Jahr enger. Als Beispiel nennt er, dass bis vor Kurzem fast alle Sportteams Trikots von Wettanbietern trugen und dass dieser Schaufenster zunehmend geschlossen wurde.

Der Creator versichert, er habe mit allen Mitteln Alternativen gesucht, und die Wahl stand zwischen diesen Bedingungen oder keinem **Dogfight 4**. Eine Präsenzveranstaltung spät nachts schloss er ebenfalls aus, weil in Madrid ab einer bestimmten Uhrzeit weder Lärm noch Massenveranstaltungen erlaubt sind.

## Eine Uhrzeit, die "kein Drama" ist

Zur Uhrzeit sagt Wild: Ein Samstag um **1:00 Uhr** eigne sich gut, um sich mit Freunden zu treffen und vor der Show auf Stimmung zu kommen. Er räumt ein, dass die Veranstaltung nicht rein live sein wird, mit einer sehr kurzen Verzögerung – was er bei einer Veranstaltung, bei der es darauf ankommt, wie die Dinge ablaufen und nicht so sehr darauf, wer gewinnt, für irrelevant hält. Und er erinnert daran, dass man alles auch am nächsten Tag sehen kann.

Seine Einladung an alle, die es sich vom Sofa aus einfach machen, ist konkret: Sie sollen ihm große Sponsoren suchen, die bereit sind, die Kosten einer solchen Veranstaltung zu tragen, Unternehmen in Spanien, die ein so gewalttätiges Event sponsern wollen. Für künftige Ausgaben hält er die Tür offen, dass man sich bei ihm meldet.

## Der Vorwurf der durch Glücksspiel zerstörten Familien

Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Ein Nutzer hielt ihm vor, wenn er wüsste, wie viele Familien durch Glücksspiel zerstört würden, würde er sich nicht mit dieser Plage bereichern wollen, und fragte, ob er das einfach wisse und ihm egal sei. Das ist der eigentliche Konflikt: Wettsponsoring finanziert kostenlose Veranstaltungen, aber Glücksspielsucht hat dokumentierte soziale Kosten. Auf diesen Schaden geht Wild in seiner Nachricht nicht ein; er verteidigt lediglich die Notwendigkeit der Finanzierung und bittet um Unterstützung, damit die Veranstaltung kostenlos im Internet weiterbestehen kann.

Wenn dich das Thema persönlich betrifft, gilt: Glücksspiel um Geld kann zu Sucht und Schuldenproblemen führen; bei ersten Warnsignalen ist es ratsam, sich an eine Fachperson oder öffentliche Beratungsstellen zu wenden.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (5 Antworten).

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