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Madrid hisst 22 Flaggen und plant 200 Veranstaltungen zum Hispanidad-Fest
Madrid hisst die Flaggen von 22 spanischsprachigen Ländern sowie der USA und bietet über 200 Aktivitäten zum Hispanidad 2026, mit den USA als Ehrengast.
Die Real Casa de Correos hisst die Flaggen von 22 spanischsprachigen Ländern und der USA zum Hispanidad 2026
Die Comunidad de Madrid hat an den Balkonen der Real Casa de Correos die Flaggen der 22 spanischsprachigen Länder und der Vereinigten Staaten aufgehängt, und die Fassade wird am 11. und 12. Oktober in den Farben der spanischen Flagge beleuchtet. Das ist die Kulisse für den Hispanidad 2026, der unter dem Motto „Weil jeder Akzent des Spanischen in Madrid Platz hat" am 2. Oktober mit mehr als 200 Aktivitäten in der ganzen Region startete. Die Vereinigten Staaten sind das Gastland dieser sechsten Ausgabe.
Das Programm mischt große Bühnen und Nahbereichsveranstaltungen. Auf der Plaza de España treten am Samstag, den 10., Nat Simons um 13:00 Uhr und Sebastián Yatra um 20:30 Uhr auf. Auf der Plaza Mayor gibt es Pop, Jazz, sinfonische Musik und Flamenco, mit Santi Comet, Ibérica Suite Jazz und dem kubanischen Trompeter Arturo Sandoval. Madrid Río ergänzt Victorias, La Chica, Los Nikis de la Pradera und die Granadaer Band 091.
Was in den Teatros del Canal und La Abadía zu sehen ist
Die Teatros del Canal halten ihr Festivalprogramm weiter. Im Rahmen von Canal Hispanidad wird vom 9. bis 11. Oktober im Sala Roja Concha Velasco Ferial de Calaveras gezeigt, eine szenische Gabe an die mexikanische Identität und das Erbe des Grafikers José Guadalupe Posada, die Tanz, Musik und Erzählung verbindet. Canal Baila zeigt am Freitag und Samstag im Sala zaina La razón sensible des mexikanischen Choreografen Shantí Vera.
Parallel dazu zeigt das Teatro de La Abadía bis Sonntag, den 11., LIBRES!!!, geschrieben von Esther F. Carrodeguas und inszeniert von Andrés Lima, mit Alba Flores, Laura Galán, Nüll García und der Pianistin Eva Valdelomar. Im Cabaret-Stil erzählt das Stück die Geschichte spanischer Frauen, die für ihre Emanzipation kämpften.
Agave y Maíz: 14 Stände mit mexikanischer Spitzengastronomie in Madrid Río
Die Gastronomie erobert die Esplanade am Puente del Rey mit dem Festival Agave y Maíz vom 9. bis 12. Oktober. Bis zu 14 Stände bilden die größte Ansammlung mexikanischer Spitzengastronomie, die vom Sello Copil der Fundación Casa de México en España und der Academia Mexicana de Gastronomía ausgezeichnet wird. Es gibt Signature-Cocktails, Agaven-Spirituosen (Mezcal, Tequila, Raicilla, Bacanora und Sotol) sowie Preise für den besten Taco, besten Cocktail und besten Tostada, mit Livemusik und Familienaktivitäten.
Auch die regionalen Kulturzentren machen mit. Das Centro Cultural Pilar Miró veranstaltet am Samstag, den 10., das Konzert von Emilia y Pablo, das lateinamerikanische Wurzeln mit Flamenco-Klängen verbindet, und das Centro Comarcal de Humanidades Sierra Norte zeigt die Gala Hispanidad Circo Diverso, eine Zirkusshow rund um die kulturelle Vielfalt der hispanischen Welt.
Hinter den Kulissen: Was das Plakat nicht verrät
Über das offizielle Programm hinaus hat die Veranstaltung als Dach für Diskussionen gedient, die mit den Konzerten wenig zu tun haben. Ein Teil des Publikums hat das Thema in Richtung Migrationspolitik und Sicherheit in der Hauptstadt gelenkt, mit gegenseitigen Vorwürfen und einigen Anschuldigungen ohne jeden Beleg. Eine andere Strömung nutzte die Gelegenheit, einzelne Amtsträger für ihr Handeln anzugreifen, und unpassende Bemerkungen über das Aussehen der in der Diskussion genannten Personen fehlten ebenfalls nicht.
Das Ergebnis ist ein unbequemes Bild: Ein Festival, das die gemeinsame Sprache und Kultur feiern soll, koexistiert mit einem Hintergrundrauschen, in dem sich die kulturelle Debatte in einem Streit auflöst. Das Programm läuft weiter und die Flaggen bleiben gehisst. So weit reicht das Überprüfbare.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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