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Jede sechste Familie verschuldet sich für Schulsachen
Jede sechste Familie nimmt Schulden auf, um Schulmaterial zu kaufen. Die Kosten für den Schulanfang steigen sprunghaft, während die Ausgaben für Lebensmittel sinken.
Der Schulanfang wird zum Albtraum für jede sechste Familie
Wie kann es sein, dass jede sechste Familie Schulden aufnehmen muss, um Stifte und Hefte zu kaufen? Die Antwort liegt laut den Daten darin, dass die Kosten für Schulmaterial so stark gestiegen sind, dass viele Haushalte sie ohne Kredite nicht mehr tragen können. Doch die Diskussion geht weiter: Manche weisen darauf hin, dass eben diese Familien im Sommer Urlaub, Terrassenbesuche und Restaurants finanziert haben und sich jetzt wundern, dass das Geld nicht bis zum Monatsende reicht.
Die Kosten des Schulanfangs: ein glänzendes Geschäft
Schulmaterial ist zum Spekulationsobjekt geworden. Bücher, die wie Luxusausgaben wirken, Sportanzüge für einen Sportunterricht, den viele für verzichtbar halten, und Hefte in von den Schulen vorgeschriebenen Formaten. All das verteuert eine Rechnung, die zusammen mit der allgemeinen Preissteigerung viele Familien an den Rand der Verschuldung bringt.
Unverantwortlichkeit oder Abzocke?
Manche sind der Meinung, die Schuld liege im schlechten Finanzmanagement der Haushalte: im Sommer ausgegeben und dann über die Bücher klagen. Andere hingegen verweisen darauf, dass das spanische Wirtschaftsmodell Grundbedürfnisse in ein Geschäft verwandelt. Die Realität ist, dass die Terrassen voll bleiben, während die Ausgaben für Lebensmittel sinken: Mehr als die Hälfte der Spanier schneidet bereits bei Fleisch und Fisch.
Unterdessen bleiben die Terrassen voll. Vielleicht liegt das Problem nicht nur beim Schulanfang, sondern in einem Modell, das den sofortigen Konsum belohnt und das Sparen bestraft. Oder vielleicht sind einfach die Preise stärker gestiegen als die Löhne. Aber das ist ein anderes Thema.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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