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IWF lobt Bukeles Wirtschaftserfolge in El Salvador
Der IWF hat die Wachstumsprognose für El Salvadors BIP angehoben und verweist auf sinkende Armut und den Erfolg der Reformen von Präsident Bukele.
Der Internationale Währungsfonds hat das bemerkenswerte wirtschaftliche Fortschreiten El Salvadors anerkannt, seine Wachstumsprognosen nach oben korrigiert und eingeräumt, dass die von der Regierung umgesetzten Reformen eine deutliche Verringerung der Armut bewirken.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat das Wirtschaftmanagement El Salvadors Rückendeckung gegeben. Was noch vor Kurzem wie eine ungelöste Aufgabe wirkte, selbst nach der drastischen Verbesserung der Sicherheitslage, ist zu einem Erfolg geworden, der die Erwartungen übertrifft. Die BIP-Wachstumszahlen für 2025 und die Projektionen für 2026 haben die internationale Organisation veranlasst, die eigenen Prognosen zu überarbeiten, mit der Feststellung, dass die salvadorianische Wirtschaft nicht nur abhebt, sondern dies in unerwartetem Tempo tut.
## Ein Wachstum, das niemand erwartete
Das Jahr **2025** schloss mit einem BIP-Wachstum von **4,9%** ab, mehr als doppelt so viel wie der Durchschnitt der letzten fünfundzwanzig Jahre. Das war bereits eine Überraschung für den IWF, der seine ursprünglichen Prognosen anpassen musste. Für **2026** erwartete der Fonds ein Wachstum von **3,3%**, doch die jüngste Mitteilung hebt diese Zahl auf **4,5%** an. Gestützt werden diese Daten durch Zahlen der Zentralbank des Landes, die für Juni ein Wachstum der Wirtschaftsleistung von **5,2%** im Jahresvergleich auswiesen. Sektoren wie Tourismus und Bauwesen waren wichtige Motoren, aber auch alle übrigen Bereiche mit Ausnahme der Landwirtschaft tragen zu diesem positiven Trend bei.
Der IWF hat diese Fortschritte bestätigt und erklärt, das Reformpaket der Regierung von **Nayib Bukele** sei direkt für diese wirtschaftlichen Verbesserungen und den deutlichen Rückgang der Armut verantwortlich. Die Mitteilung erfolgt im Rahmen einer Vereinbarung auf technischer Ebene zwischen dem IWF und El Salvador, in der es heißt: "Das Programm liefert weiterhin positive Ergebnisse". Die Wirtschaftsaktivität hat die Prognosen übertroffen, und die fiskalischen und außenwirtschaftlichen Ungleichgewichte werden wie zugesichert korrigiert.
## Sicherheit als wirtschaftlicher Katalysator
Einer der auffälligsten Punkte ist das Eingeständnis des IWF selbst, dass die Verbesserungen bei der Sicherheit eine entscheidende Rolle bei dieser wirtschaftlichen Wende gespielt haben. Der Leiter der IWF-Mission für El Salvador betonte, "die salvadorianische Wirtschaft zeigt weiterhin eine solide Leistung". Das reale BIP-Wachstum übertraf die Erwartungen bereits **2025** und soll **2026** **4,5%** erreichen, getragen von starken privaten Investitionen und Konsum sowie robusten Zuflüssen aus Rücküberweisungen, Tourismus und Kapital. Diese Entwicklung sei, so der Fonds, durch die Verbesserungen bei der Sicherheit und ein größeres Vertrauen der Investoren gestützt worden, die auf eine umsichtige Makropolitik zurückgehen.
Ein früherer Bericht der Weltbank hatte diesen Aspekt bereits hervorgehoben und gezeigt, wie die verbesserte Sicherheitslage die Gründung neuer Unternehmen ermöglicht und vor allem vielen bestehenden Betrieben das Überleben gesichert hat, die zuvor mit den Maras und Banden zu kämpfen hatten. Die Weltbank wies auf einen mehrfachen Rückgang der Armut in den letzten Jahren und eine der niedrigsten Einkommensungleichheiten der Region hin. Trotz dieser Fortschritte zeigt das Pro-Kopf-Einkommen der Salvadorianer von rund **6.200 US-Dollar**, dass bis zu einem allgemeinen Wohlstand noch ein langer Weg bleibt. El Salvador ist weiterhin eine Schwellenökonomie, die Jahre anhaltenden Wachstums braucht, um den Lebensstandard ihrer Bevölkerung deutlich zu verbessern.
## Tourismus als Devisenbringer
Der Tourismus hat sich als einer der Pfeiler für ein beschleunigtes Wirtschaftswachstum etabliert. Im ersten Halbjahr **2026** erwirtschaftete der Tourismus Einnahmen von rund **2.122 Millionen US-Dollar**, ein Wachstum von **13,7%** im Jahresvergleich, wie Daten der Salvadorianischen Tourismuskorporation (Corsatur) zeigen. Das ist ein Anstieg von **257 Millionen US-Dollar** gegenüber dem gleichen Zeitraum **2025**. Der Devisenzufluss wurde durch die Ankunft von **2,49 Millionen internationalen Besuchern** angekurbelt, **28%** mehr als **2025**. Die meisten Besucher verlängerten ihren Aufenthalt im Land, mit wachsenden Zahlen an Touristen aus den USA, Kanada und den Nachbarländern. El Salvador übertrifft bei den Touristenankünfte inzwischen Destinationen wie Kuba oder Costa Rica, die diesen Indikator in der Region historisch anführten.
Um diesen Aufschwung zu nutzen, erneuert das Land derzeit zentrale Infrastruktur wie Flughäfen und Straßen. Diese öffentlichen und privaten Bauinvestitionen tragen erheblich zum BIP-Wachstum bei. Das Engagement im Bildungsbereich mit Plänen zur Verdreifachung der Ausgaben, einschließlich der Verteilung von Computern und Stipendien, stützt nicht nur das kurzfristige Wachstum, sondern legt auch die Grundlage für ein höheres langfristiges Wirtschaftspotenzial und fördert Sektoren mit höherer Wertschöpfung.
## Fiskalische Konsolidierung und Zukunft
Auch die Bemühungen des öffentlichen Sektors zur fiskalischen Konsolidierung hat der IWF gelobt. Die Konsolidierung soll durch vorsichtige Ausgabenpolitik und Verbesserungen der Steuerverwaltung vertieft werden, wobei zugleich fiskalischer Spielraum für prioritäre Infrastruktur- und Sozialprogramme geschaffen wird. Die Projektionen gehen davon aus, dass der Primärüberschuss des nichtfinanziellen öffentlichen Sektors (SPNF) von **2,9%** des BIP **2026** auf **3,7%** des BIP **2027** steigt. Der Fonds betont, dass ein starkes Engagement für das Programm und die rechtzeitige Umsetzung der Reformen entscheidend sind, um die makroökonomische Stabilität und Widerstandsfähigkeit weiter zu stärken und damit die Voraussetzungen für ein nachhaltiges, inklusives und privatwirtschaftlich getragenes Wachstum zu schaffen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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