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Iván Redondo warnt: Vor Spaniens Parlamentswahl muss man auf das Schlimmste gefasst sein
Redondo sagt, der 29N-Wahlkampf in Spanien habe sich nach dem Unfall von Urda verändert, und keine Tracking-Umfrage gibt dem Bündnis PP-Vox mehr als 186 Sitze. Lesen Sie die Analyse.
Iván Redondo sagt, der 29N-Wahlkampf in Spanien sei nach dem Unfall von Urda in eine andere Dimension eingetreten und keine Tracking-Umfrage könne messen, was noch kommt. Seine Warnung verlagert die Unsicherheit in die Schlussphase, nicht in die Umfragen.
Der 29N-Wahlkampf ähnelt nicht mehr einem Wahlkampf. Das sagt **Iván Redondo**, politischer Berater und ehemaliger Kabinettschef von Pedro Sánchez, in einer Nachricht auf X: Nach dem Unfall von Urda werden wir nicht mehr dieselben Bilder von Freude, Tanz und Feier sehen. Der Ton ändert sich, das Drehbuch bricht, und die Teams konzentrieren sich auf das Tagesgeschäft.
## Was Redondo zu den Umfragen und den 186 Sitzen sagt
Redondo fügt eine Gewissheit über die Umfragen hinzu: Bis zum Vortag der Wahl hat er für das Bündnis **PP-Vox** nie mehr als **186 Sitze** gesehen. Und er ergänzt: Keine Tracking-Umfrage kann messen, was noch kommt. Es ist eine Warnung vor den Grenzen der Umfragen in einer unvorhersehbaren Schlussphase.
Die Zahl ist wichtig, weil sie eine Obergrenze markiert. Bleibt das Bündnis bei **186**, ist die absolute Mehrheit weit entfernt, und jeder einzelne Sitz entscheidet. Deshalb richtet sich die Warnung auf die Woche vor der Parlamentswahl: Dann kann ein unvorhergesehenes Ereignis Stimmen bewegen.
## Warum die Woche vor der Wahl die verwundbarste ist
Der 29N-Wahlkampf erlaubt die gewohnte Liturgie nicht mehr. Ein Unfall mit Toten erzwingt die Absage von Veranstaltungen, verändert den Ton der Kundgebungen und verschiebt den Fokus von den Wahlprogrammen auf das Notfallmanagement. Die Parteien wissen das und bereiten schnelle Reaktionen vor.
In diesem Kontext kann jedes Ereignis in der Schlussphase schwerer wiegen als eine Debatte. Die spanische Erfahrung belegt es: Die Anschläge vom **11. März 2004** in Madrid, drei Tage vor der Wahl am 14M, veränderten Wahlkampf und Ergebnis. Redondo ruft dieses Beispiel in Erinnerung.
## Der Verdacht eines False-Flag-Anschlags
In der öffentlichen Debatte kursiert der Verdacht, Redondos Warnung deute auf einen False-Flag-Anschlag in der Woche vor dem 29N hin. Es ist eine unbelegte Hypothese und darf nicht als Tatsache behandelt werden. Keine glaubwürdige Quelle stützt sie.
Man sollte die Warnung des Beraters von den Theorien, die sie umgeben, trennen. Redondo spricht über Umfragen und den Ton des Wahlkampfs. Alles andere ist Interpretation. Bei jeder Information über einen angeblichen Anschlag gilt Vorsicht: Nur das zählt, was die Behörden bestätigen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (12 Antworten).
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