Iran verspottet den Zustand des Flugzeugträgers USS Abraham Lincoln

Iran verspottet die verrostete USS Abraham Lincoln. Der Flugzeugträger ist seit über einem Jahr auf See, und das virale Bild löst eine Debatte über seine Verwundbarkeit aus...

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Iran verspottet den Zustand des Flugzeugträgers USS Abraham Lincoln
Iran verspottet die USS Abraham Lincoln: Der Träger, der Rost projiziert

Zwei iranische Botschaften, die in Simbabwe und die in Ghana, veröffentlichten Bilder der USS Abraham Lincoln mit rostbedecktem Rumpf und einer Botschaft, die keiner Übersetzung bedarf: „Ist nichts, nur ein bisschen müde“ und „Sie wurde ausgeschickt, um Macht zu projizieren, jetzt projiziert sie Pechuga“. Der Spott kam mitten im eskalierenden Spannungsmoment im Nahen Osten und löste eine unbequeme Debatte über den wahren Zustand der US-Flotte aus.

Warum ist die USS Abraham Lincoln verrostet?

Die meistgenannte Erklärung ist die einfachste: Das Schiff fährt seit über einem Jahr ohne Pause. Jedes Schiff mit acht oder zehn Monaten ununterbrochenem Einsatz auf hoher See sieht am Ende so aus, und die Wartung eines Flugzeugträgers ist enorm. Der Einsatz wurde verlängert, weil die Ziele nicht erreicht wurden, was die Lincoln zum lebenden Beispiel einer endlosen Verlegung macht. Der Rost ist in diesem Kontext kein Konstruktionsfehler, sondern der Preis der kontinuierlichen Rotation.

Die Debatte über den Nutzen von Flugzeugträgern

Das Bild hat eine grundsätzliche Frage neu entfacht. Manche halten den Flugzeugträger für das Machtprojektionsinstrument schlechthin und verweisen darauf, dass die USA vierzehn weitere im Dienst haben, dazu zwei im Bau. China verfügt inzwischen über einen neuen großen Träger, während Russland mit einem veralteten Schiff kämpft und Frankreich und Großbritannien deutlich kleinere Einheiten betreiben. Aus dieser Sicht ist das Lachen über die amerikanische Seemacht eine Selbsttäuschung.

Auf der anderen Seite wird argumentiert, dass weder Iran noch Russland Träger brauchen, weil sie kein Interesse daran haben, souveräne Länder anzugreifen. Ihre Abschreckung stützt sich auf U-Boote, Raketen und Drohnen. Die Verwundbarkeit dieser Giganten ist das andere große Thema: Eine Milliardinvestition kann von ein paar Drohnen für wenige tausend Euro zerstört werden. Die Analogie zu Pearl Harbor, wo die vor Anker liegenden Schlachtschiffe leichte Ziele der trägergestützten Luftwaffe waren, wird herangezogen, um zu zeigen, dass die traditionelle Marine-Doktrin veralten kann.

Verwundbarkeit gegenüber Drohnen und die Zukunft der Seemacht

Ein hoher Offizier der US-Streitkräfte erklärte einst, die Chinesen bräuchten in einem echten Krieg nur zwanzig Minuten, um alle amerikanischen Träger zu zerstören. Der Iran-Krieg hat gezeigt, dass sie auch gegenüber einem Land der zweiten Reihe verwundbar sind. Die USA unterhalten über 800 Militärbasen weltweit, was die Idee einer Strategie der globalen Projektion unterstreicht. Doch die offene Frage lautet, ob der Flugzeugträger noch das Machtsymbol ist, das er einmal war, oder ob er zu einem teuren Ziel geworden ist.

Unterdessen baut die US-Marine weiter an zwei neuen Trägern. Der Rost der Lincoln hat das Programm nicht gebremst. Aber das virale Bild hinterlässt eine unbequeme Frage: Wie viel ist ein Machtsymbol wert, wenn eine Drohne für wenige tausend Euro es in Bedrängnis bringen kann?

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (50 Antworten).

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