Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Iran bekennt sich zu Raketenangriff auf Erbil und trifft Syrien
Iran bekennt sich zum Angriff mit ballistischen Raketen auf Erbil und ISIS-Ziele in Syrien, wobei die Reichweite zwischen 300 und 1.230 Kilometern umstritten ist.
Iran bekennt sich zu Raketenangriff auf Erbil und trifft Syrien
Hat Iran einen massiven Drohnen- und Raketenangriff auf US-Ziele im Nordirak gestartet? Die Revolutionsgarde übernahm die Verantwortung, aber die Darstellung Teherans und Washingtons passen kaum zusammen. Das Verifizierbare ist Folgendes: ballistische Raketen, abgeschossen vom irakischen Boden, ein getöteter kurdischer Geschäftsmann und eine Reichweite, die jede Seite je nach Bedarf angibt.
Was der Iran angriff und was er zugab
Die offizielle iranische Version ist präzise in den Worten, vage bei den Beweisen. Die Revolutionswächter erklärten, sie hätten „Spionagezentren“ und Treffen „anti-iranischer“ Gruppen im Irak-Kurdistan zerstört und den israelischen Mossad als Adressaten der Botschaft benannt. Parallel dazu kündigte Teheran Bombardierungen von Zielen des Sarracinischen Staates in Syrien an, als Vergeltung für das Attentat auf Pilger am Grab Soleimanis.
Die kurdische Regionalregierung reagierte prompt: Sie warf dem Iran vor, „Vorwände zu erfinden“, um die Region jedes Mal zu treffen, wenn es ihm passe. Vor Ort wurden laut später veröffentlichten Berichten US-Truppen teilweise an den Raketen beteiligt, die auf Positionen im Nordirak gerichtet waren. Hier beginnt die Schlagzeile „Angriff auf US-Ziele“ zu bröckeln: Was Teheran beansprucht, richtet sich gegen israelische und kurdische Interessen, nicht gegen eine US-Basis.
Die Reichweite, bei der niemand übereinstimmt: von 300 bis 1.230 Kilometer
Hier wird die Zahl zum Schlachtfeld. Eine der kursierenden Messungen stufte die Operation über Syrien als Irans weitreichendste ein, mit über 1.230 zurückgelegten Kilometern und der Fähigkeit, US-Verteidigungssysteme zu durchbrechen. Eine andere Quelle sprach von etwa 300 Kilometern. Eine dritte von 1.000. Drei Zahlen für etwas, das eigentlich ein messbarer Parameter sein sollte.
Die Raketen vom Typ Fateh-110 oder NP-110 haben nach den damals gehandelten Schätzungen eine Reichweite von etwa 300 Meilen, was syrische Ziele innerhalb der Reichweite von Abschüssen aus dem syrischen Territorium selbst lassen würde. Die Debatte ist entscheidend: Wenn der Iran mittlere ballistische Raketen von seinem eigenen Boden abfeuert, demonstriert er eine industrielle Kapazität, die viele unterschätzt hatten. War es eine Nahbereichsoperation, zerfällt die Erzählung von selbst.
Wer war der bei dem Angriff getötete kurdische Geschäftsmann?
Neben der militärischen Bilanz tauchte ein Name auf: Peshraw Majid Agha, ein Geschäftsmann, der eine international tätige Immobiliengruppe leitete, Falcon Group, der zusammen mit seiner Familie bei dem Angriff auf Erbil ums Leben gekommen sein soll. Verbreitete Berichte beschrieben ihn als Schlüsselakteur für israelische Interessen und für die kurdische Regierung selbst, eher ein Profil eines Strohmanns und Finanziers als eines Immobilienentwicklers.
Es gilt, vorsichtig zu sein, denn nichts davon ist offiziell bestätigt. Manche behaupten sogar, das eigentliche Ziel sei nicht die zerstörte Wohnung gewesen, sondern ein Bunker darunter: Die Raketen schlugen nacheinander auf denselben Punkt ein, als würden sie Betonschichten durchdringen, bevor sie detonierten. Vier Treffer in dasselbe Loch, auf diese Entfernung – das ist die unbequemste Tatsache des ganzen Abends.
Angriff des Irans oder durch seine Stellvertreter?
Die häufigste Lesart ist, dass der Iran beschlossen hat, seine Proxy-Gruppen nicht mehr einzusetzen und die Eskalation persönlich zu übernehmen. Das ändert die Spielregeln in der Region: Jahrelang konnte Teheran zuschlagen und leugnen; jetzt unterzeichnet er die Erklärung. Für manche ist dies ein Zeichen von Selbstvertrauen in ihr Arsenal. Für andere ist es der Zug desjenigen, der seine Milizen nicht mehr vollständig kontrolliert und lieber die Narrative steuert.
Bleibt die andere Hälfte der Angelegenheit, die unbequemer ist. Wenn der Iran Präzisionsraketen besitzt, die viermal dasselbe Gebäude auf Hunderte von Kilometern treffen können, warum wird dann so sehr über ihre Reichweite gestritten? Die technische Antwort – verschiedene Modelle, verschiedene Entfernungen – lässt eine Lücke, die keine der Versionen ganz füllt.
Die nordkoreanische Handschrift hinter den Raketen
Die DNA-Kette dieser Waffen hat mehrere Besitzer. Die iranischen Designs stammen, nach den kursierenden Versionen, aus nordkoreanischer Technologie, die ihrerseits chinesische Modelle kopiert, welche wiederum sowjetische Ingenieurskunst aus dem Zweiten Weltkrieg adaptieren. Nordkorea und der Iran teilen seit Jahren raketentechnisches Wissen, wobei der Iran den Gefallen in Form von Drohnen zurückgibt.
Diese gegenseitige Abhängigkeit erklärt, warum Sanktionen das Programm nicht gestoppt, sondern nur verteuert haben. Ein Land, das jahrzehntelang unter Embargo steht, entwickelt keine Präzisionsraketen spontan: Es erbt, kopiert und passt sie an, wie es die halbe Rüstungsindustrie weltweit tut.
Am Ende bleibt die Frage offen. Der Iran feuerte, bekannte sich dazu und rechtfertigte sich. Es gibt keinen Nachweis dafür, dass Washington eine Basis verlor, und das Irak-Kurdistan trug wieder einmal die Hauptlast, wie fast immer. Nichts verbindet Feinde mehr als ein Nachbarland, dem man Ausreden vorwerfen kann.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (186 Antworten).
Laut Berichten hatte Pilar Cancela 48 Stunden vor dem Masseneinreise in Ceuta Kenntnis. Der Delegierte warnte sechs Tage zuvor, Vivas versuchte zehnmal vergeblich zu kontaktieren.
Der Index für wirtschaftliche Freiheit 2026 wirft Spanien auf Platz 53 von 184 zurück, während der Konflikt um die Puerta del Sol und Ceuta die Diagnose einer „Anarcho-Tyrannis“ befeuert.
Spanien verzeichnete 2023 mit über 100 Tonnen beschlagnahmtem Kokain einen historischen Höchststand, während 40 % der Boote der Guardia Civil defekt sind.
Ein Silvesteressen mit zwei Rentnern, drei Beamten, einem Kind und einem Selbstständigen. Kann ein System funktionieren, in das nur eine Person einzahlt? Die Debatte auf Burbuja.info.
Wir analysieren Gabriel Zucmans Vorschlag einer 2%-Abgabe für Ultrareiche: Steuergerechtigkeit oder ein echtes Risiko für die Ersparnisse der spanischen Mittelschicht?
Die Geschichte eines Vaters, der 90% seines Vermögens dem jüngsten Sohn vererbte – aufgrund des Charakters statt der Tradition. Hat er richtig entschieden?