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Invertir desde Cero Kurs: Erfahrungen der Absolventen
Absolventen des Börsenkurses von Invertir desde Cero beschreiben ihn als Einführungskurs mit einem Monat Unterricht und monatlichen Sitzungen.
Börsenkurs von Invertir desde Cero: nützlich, aber nicht fortgeschritten
Der Thread-Ersteller, der angibt, keine formale Finanzbildung zu haben, meldet sich beim kostenpflichtigen Programm des Finanzinfluencers Fernando Sánchez an, bekannt für seinen YouTube-Kanal und die Website Invertir desde Cero. Der Kurs sei preislich angemessen und werde seine erste „formale“ Ausbildung im Finanzbereich sein.
Was man in einem Monatskurs lernt
Wer den Kurs abgeschlossen hat, fasst es ohne Umschweife zusammen: Er ist hilfreich, aber nicht anspruchsvoll. In einem Monat werden fast alle relevanten Themen behandelt, jedoch sehr oberflächlich. Der Fragesteller räumt ein, dass er weder EV noch ROIC oder Free Cash Flow aus einer Bilanz berechnen kann, noch weiß, wo er nachprüfen kann, ob ein Unternehmen Aktien zurückkauft oder ob das Management diese besitzt – genau solche Dinge erwartet er zu lernen. Danach liegt die Verantwortung vollständig beim Teilnehmer. Die Ausbildung liefert das Handwerkszeug, aber keine Coca-Cola-Rezeptur.
Der Investitionsclub: zwölf Sitzungen nach dem Kurs
Nach dem einmonatigen Unterricht gibt es ein Jahr lang monatliche Sitzungen. Dies ist der Investitionsclub, in dem konkrete Thesen zu einzelnen Wertpapieren entwickelt werden. Ein Teilnehmer hält dies für den interessantesten Teil, gleichzeitig aber auch für den am wenigsten ausgereiften: Zum Zeitpunkt dieser Bewertungen hatten erst zwei Sitzungen stattgefunden. Das bedeutet, dass der Großteil dieses Begleitungsjahres noch nicht verifiziert ist.
Lohnt sich ein bezahlter Börsenkurs?
Das Geschäftsmodell steht zur Diskussion. Ein Forumsteilnehmer fragt direkt: Wer wirklich weiß, wie man an der Börse reich wird, tut dies und unterrichtet nicht. Dem entgegen steht die Meinung, dass weder Fernando Sánchez noch Alejandro Estebaranz – der ebenfalls Schulungen verkauft – Kurse geben müssten, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, da sie Millionäre sind. Das schlagkräftigste Gegenargument kommt anderswoher: Wenn fünf Jahre Wirtschaftsstudium niemanden zu einem rentablen Anleger machen, dann tut es ein Online-Kurs auch nicht. Bleibt das Detail des Track Records. Laut einem Nutzer durchlief Sánchez El Arte de Invertir, aber es gibt keine weiteren Informationen über seine Historie als Investor.
Die Anekdote: 120.000 Euro in Telefónica
Eine Nachricht im Thread berichtet, dass ihr Autor direkt nach Abschluss des Kurses 120.000 Euro in Telefónica investierte. Der Antwortende merkt trocken an, er hätte gehofft, der Nutzer wisse, was er tue – eine Warnung vor blindem Vertrauen in einen Anfängerkurs.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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