In Madrid 1.150 Mietwohnungen unter 1.200 €, in Barcelona nur 166

Laut einem Forumsnutzer gibt es in Madrid 1.150 Mietwohnungen unter 1.200 Euro, in Barcelona nur 166. Angebot, das spanische Wohnungsgesetz und Miniwohnungen mit Nutzungserlaubnis stehen zur Debatte.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

In Madrid 1.150 Mietwohnungen unter 1.200 €, in Barcelona nur 166
Forumsnutzer zählt 1.150 Mietwohnungen unter 1.200 € in Madrid und 166 in Barcelona

Ein Forumsnutzer erzählt, dass ein Bekannter mit Wurzeln auf den Balearen 900 Euro für eine 50-Quadratmeter-Wohnung zahlt und sie nun aufgeben muss, weil der Vermieter lieber an Ausländer vermietet. Ein anderer Teilnehmer ergänzt, dass diesem Menschen die Hypothek verweigert wurde. Das sind Forumsgeschichten, keine überprüften Daten. Der Fall eines Fremden ist das Tor zum Streit, der Madrid gegen den Rest des Landes stellt: Miniwohnungen für 1.200 Euro und ein Angebot, das vergeben ist, bevor man sich entscheiden kann.

Der Vergleich der Inserate zwischen Madrid und Barcelona

Die Zahl, die das Thema ordnet, ist ein direkter Vergleich. Laut einem Forumsnutzer, der Idealista zitiert, gibt es in Madrid 1.150 Mietwohnungen unter 1.200 Euro, in Barcelona 166. Gleiches Mieterprofil, über tausend Inserate gegenüber weniger als zweihundert.

Wer die Zahl ins Spiel bringt, ergänzt den unbequemen Hinweis: In Barcelona ist die Wohnung nicht besser, man muss nur darum betteln, sie zu bekommen. Die Schlussfolgerung ist unbequem einfach: Das Problem ist nicht die Qualität des Wohnungsbestands, sondern wie viel Angebot auf dem Markt ist. Wo es 1.150 Optionen gibt, wird verhandelt; wo es 166 gibt, wird gebetet.

Das Wohnungsgesetz, das nur in einer Region angewendet wird

Das spanische Wohnungsgesetz taucht früh im Thema auf. Ein Teilnehmer behauptet, nur die Generalitat (katalanische Regionalregierung) unter Illa habe es wirklich durchgesetzt. Im Hintergrund schwingt immer der gleiche Verdacht mit: verschiedene Regeln für denselben Markt.

Das Ergebnis, so das Argument, sei ein Spielfeld, auf dem sich die Regeln je nach Ort des Vertragsabschlusses ändern. Derselbe Mieter, zwei Rechtsrahmen, die sich immer weniger ähneln. Wenn die Regulierung funktioniert, sollten die Preise es spüren; tun sie es nicht, dient die Regel nur dazu, dass sich ein paar politische Punkte gutschreiben lassen, während alle anderen weiter durch Inserate scrollen.

Ist Madrid eine Wirtschaft, die vom Rest Spaniens parasitiert?

Hier verlässt das Thema den Wohnungsmarkt. Ein Teilnehmer behauptet, Madrid lebe davon, Ressourcen und Investitionen aus dem übrigen Land abzusaugen. Die Antwort kommt mit Eigennamen der industriellen Vergangenheit: der Bergbau in León, die Industrie in Asturien und im Baskenland, die Automobilwerke SEAT und EBRO. Das Grundargument: Keine Region hat es allein geschafft. Das eigentliche Problem — wo die Menschen, die in der Hauptstadt arbeiten, wohnen können — bleibt in beiden Lagern unbeantwortet.

Die Miniwohnung mit Nutzungserlaubnis

Die Szene, die alles auslöst, ist ein Inserat für eine minimale Bleibe mit kommunaler Genehmigung. Ein Beitrag klagt an, dass Stadtverwaltungen Nutzungsbescheinigungen für Räume vergeben, die diese niemals haben dürften — und das auch noch ohne mit der Wimper zu zucken. Von dort zu asiatisch anmutenden „Sarg-Apartments" ist es nur ein Schritt, und manche machen ihn bereits.

Auch der Witz kursiert, ein Inserat, das länger als zwei Stunden unvermietet bleibt, sei ein totes Inserat. Übertreibung oder nicht, es beschreibt einen Markt, in dem die Nachfrage keine Luft zum Atmen lässt. Und der übliche Vorwurf fehlt nicht: Wenn die Miete so teuer ist, sollen die Leute doch in ein Dorf mit Einrichtungspreisen ziehen. Die Antwort ist die jedes Einheimischen: Hier sind meine Arbeit, meine Familie und mein Leben.



Die Zahl, die alles überstrahlt, beschließt die Vorstellung. Laut einem Forumsbeitrag hat der Sprecher einer Mieterorganisation angeblich eine 155-Quadratmeter-Wohnung im Viertel El Viso geerbt, die derselbe Beitrag auf 1.500.000 Euro schätzt. Und ein Teilnehmer, der Ok Diario zitiert, ergänzt, einige Mitglieder seien Erben eines Vermögens von mehr als 200 Millionen Euro in Vermögenswerten. Der Vorwurf an sie: Sie verteidigen günstige Mieten aus der Position eines Eigentümers heraus.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (21 Antworten).

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