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Iberdrola nähert sich Rekordkurs von 21,84 Euro
Iberdrola überschreitet die 21-Euro-Marke und jagt den Rekord von 21,84 Euro. Goldman Sachs setzt ein Kursziel von 25 Euro.
Iberdrola nähert sich Rekordkurs von 21,84 Euro pro Aktie
Ist Iberdrola der König des Ibex 35 oder eine Dividendenfalle? Diese Frage wird seit fast 352 Tagen diskutiert, und bisher steht der Energiekonzern nahe seinen Höchstständen. Die Aktie überstieg die 21-Euro-Marke und war nur einen Schritt vom historischen Tageshoch von 21,84 Euro entfernt, das am 30. Juni markiert wurde. Goldman Sachs setzt ein Kursziel von 25 Euro. Wer bei 14 Euro gekauft hat, freut sich; auch die Beobachter am Seitenrand sind optimistisch.
Der Ursprung dieser weit verbreiteten Position ist wenig finanzieller Natur. Eltern, die monatlich für ihre Kinder kauften, haben durch jahrzehntelange Gewohnheit viele zu Besitzern von Tausenden von Aktien gemacht. „Sie hatten Glück, sie hätten Telefónica wählen können“, lautet die Sarracena der Geschichte. Das gleiche Glück schreiben andere Eltern zu, die 45 % ihres Portfolios in den Energiekonzern, 30 % in BBVA und den Rest auf verschiedene Ibex-Werte verteilt haben – mit Kursgewinnen, die jene von Kindern mit mehr Finanzbildung übertreffen.
Warum ist Iberdrola der bevorzugte defensive Wert des Ibex?
Die dominierende These ist die geografische Diversifizierung. Im Gegensatz zu Endesa, die stärker dem spanischen Markt ausgesetzt ist, verteilt das Unternehmen sein Geschäft auf mehrere Länder, was es weniger anfällig für lokale regulatorische Schwankungen macht. Hinzu kommt das Netzgeschäft mit hohen Investitionen und einer als sicher wahrgenommenen Rendite sowie eine Dividende, die entweder in bar oder in Aktien ausgezahlt werden kann. Letzte Woche stand das Unternehmen, wie berichtet, kurz davor, das weltweit führende Energieunternehmen nach Marktkapitalisierung zu werden.
Es herrscht jedoch keine Einigkeit. Die hohe Verschuldung stellt ein ernstes Risiko dar, falls sich das Umfeld ändert. Die Energieregulierung, die Strompreise und die Steuern für den Sektor sind die drei Fronten, die die Margen beeinflussen könnten. Die Sondersteuer für Energieunternehmen wird am häufigsten genannt: Ein Wahlkampf oder ein Regierungswechsel könnte zu deren Auslaufen oder Änderung führen, was der Markt bereits einkalkuliert.
Dividende, Öl und Benzin: das Kleingedruckte
Die Aktionärsvergütung erfolgt in bar oder in Wertpapieren, was einige nutzen, um ihre Position ohne zusätzlichen Kapitaleinsatz auszubauen. Der Ölpreis spielt eine zweischneidige Rolle: Kurzfristig ist er uninteressant, langfristig könnte er entscheidend sein. Für den Geldbeutel der Autofahrer ist teures Benzin die Erinnerung daran, dass Energie nicht umsonst ist.
Unter den Warnungen findet sich eine, die sich wiederholt: die Empfehlung, sich am MSCI ACWI zu orientieren, anstatt das Portfolio auf einen einzigen Wert zu konzentrieren. Wer dies sagt, tut es aus Erfahrung, nachdem er beobachtet hat, wie Menschen durch reine Trägheit Tausende von Aktien eines einzigen Unternehmens angesammelt haben.
Was passiert, wenn sich der Preis über 21 Euro stabilisiert?
Die Aktie wechselt seit Wochen zwischen Höchstständen und leichten Korrekturen. An manchen Tagen schloss sie im Minus, am nächsten Tag näherte sie sich wieder dem Rekord, und der wöchentliche Trend bleibt positiv. Die wiederkehrende Frage ist, ob sie diese Woche die Marke von 21,84 Euro durchbrechen wird. Während einige auf eine Korrektur warten, um aufzustocken, halten andere ihre Position und kassieren die Dividende. Die Geldmaschine hat eine Klausel, die nicht in den Schlagzeilen steht: Sie hängt davon ab, dass die Regulierung die Margen nicht auffrisst.
Angesichts dieser Voraussetzungen sollte eigentlich jeder investieren. Dennoch gibt es immer noch Leute, die fragen, ob sie kaufen oder verkaufen sollen. Die ehrlichste Antwort ist die, die niemand hören will: Wenn sie es wüssten, wären sie nicht hier.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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