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Hydrofoil ohne Motor: 40 km Pumpen und 500 € bei Decathlon
Ein Video eines Hydrofoils ohne Motor, das allein durch Pumpen 40 km zurücklegt, weckt das Interesse an einem 500-€-Modell bei Decathlon. Ohne Segel, ohne Paddel.
Das Hydrofoil ohne Motor, das durch Pumpen vorankommt
Kann man ohne Motor, ohne Segel und ohne Paddel übers Wasser gleiten? Die Videos, die im Umlauf sind, und die Kommentare dazu wiederholen eine Zahl: 40 Kilometer Pumpen auf einem Hydrofoil, einem Brett mit einem untergetauchten Flügel, der aus dem Wasser steigt, sobald man Fahrt aufnimmt. Das Gerät hat keinerlei Antrieb. Der gesamte Vortrieb kommt aus den Beinen und aus den Körperbewegungen. Und es ist bereits in großen Kaufhäusern im Verkauf.
Was ein Hydrofoil ist und warum es ohne Motor trägt
Ein Hydrofoil ist ein Brett mit einem Mast und einem untergetauchten Flügel. Mit zunehmender Geschwindigkeit erzeugt der Flügel Auftrieb und hebt das Brett über die Wasseroberfläche: weniger Widerstand, mehr Gleiten. Es ist dasselbe Prinzip wie bei schnellen Motorbooten, übertragen auf ein Strandgerät, das weder Treibstoff noch Hafen braucht.
Daraus ergeben sich drei Familien. Das Pumpfoil, das auf flachem Wasser durch Auf- und Abbewegung des Körpers angetrieben wird. Das Swell-Foil, das den Schub des Meeres nutzt. Und das Wingfoil, das ein leichtes Flügelsegel trägt und dem Kitesurfen ähnelt. In den geteilten Videos tauchen alle drei auf, und die Reichweite unterscheidet sich stark: Es gibt Aufnahmen langer Überfahrten mit der Welle, und manche strampeln sich 40 km lang auf einem See ab.
Das Problem der Rückkehr: Strömung, Wellen und Beine
Der häufigste Einwand betrifft nicht den Preis, sondern die Physik. Bei Dünung läuft das Foil gut, wenn man mit Strömung oder Wellen fährt: Ab einer gewissen Geschwindigkeit multipliziert das eingetauchte Profil die Leistung, und das Gerät scheint von allein zu fliegen. Das Problem kommt bei der Rückkehr. Gegen Wellen oder Strömung liegt die ganze Anstrengung beim Fahrer, und das erfordert eine Kondition, die nicht jeder mitbringt.
Manche fassen es so zusammen: Das System hat einen begrenzten Nutzen – hinkommen geht, aber man muss auch zurück. In ruhigem, geschlossenem Wasser – etwa auf einem See – muss der Fahrer ununterbrochen in Bewegung bleiben, um das Gleiten nicht zu verlieren, denn dort gibt es keine äußere Energie, die ihn schiebt.
Was es kostet: 500 € bei Decathlon und eine Version mit Motor
Das Gerät ist nicht billig, auch wenn sich die Preisspanne verbreitert hat. Nach Angaben eines Teilnehmers gibt es Modelle in großen Kaufhäusern für 500 €, unter dem Preis vieler Mountainbikes. Dieses konkrete Modell ist für die Nutzung mit einem separat verkauften Segel gedacht, genau wie beim Brett: Das Foil ist montiert, den Rest fügt der Kunde hinzu.
Wer nicht pumpen will, findet eine Version mit Motor, die die Anstrengung erspart. Als Einstieg wird derselbe Weg vorgeschlagen wie bei anderen Sportarten: auf sinkende Preise warten oder gebraucht kaufen.
Nimmt es ab oder ist es ein teures Spielzeug?
Einer der Vergleiche in der Diskussion ist der mit einem Laufband auf dem Wasser, und er ist nicht unberechtigt: Dauerhafte Bewegung verbrennt Kalorien. Wer Kalorien verbrennen will, ohne ins Fitnessstudio zu gehen, für den hat das Argument Substanz. Wer sich fortbewegen will, für den gilt die übliche Einschränkung: Es hängt von Wind, Welle und Strömung ab.
Über den Lärm des Geräts und darüber, was passiert, wenn man aufhört zu pumpen, ist man sich uneins: Anhalten bedeutet, das Gleiten zu verlieren und ins Wasser zurückzufallen. In einer der Aufnahmen zeigt ein Teilnehmer bei Minute 5:04 auf einen Drachen, mit dem man sich mithilfe des Windes fortbewegen kann.
All das für ein Gerät, das untergeht, wenn man die Beine nicht mehr bewegt. Die Hydrofoil-Revolution kommt ohne Motor, ohne Paddel und ohne Netz: Der Antrieb ist dein eigener – und der Muskelkater auch.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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