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Barcelona: 26 Grad im September und explodierende Preise
Forumdiskussion über die Hitze Ende September, hohe Lebenshaltungskosten und den Massentourismus in Barcelona.
Barcelona: 26 Grad im September und unpassende Preise
Im Thread wird Barcelona als Problem der alltäglichen Logistik dargestellt. Ein Nutzer behauptet, dass das Thermometer Ende September 26 Grad anzeigte; es wird ein Busstreik erwähnt, und mehrere Teilnehmer beschweren sich über die Preise. Die Diskussion konzentriert sich darauf, ob die Stadt noch bewohnbar ist.
Die Unzufriedenheit hat Argumente, aber auch Gegenargumente. Dies sind die Hauptpunkte des Themas.
Ein Klima, das aus dem Kalender fällt
Für denjenigen, der dies behauptet, sind 26 Grad Ende September keine Anekdote: Er interpretiert sie als Zeichen dafür, dass der Klimakalender durcheinandergeraten ist. Manche argumentieren, dass die schwüle Hitze, die sich bis weit in den November hineinzieht, das tägliche Leben zu einer unbequemen Übung macht: schlecht schlafen, sich schlechter bewegen und die Klimaanlage einschalten, wenn sie eigentlich schon ausgeschaltet sein sollte. Die ehrgeizigste These geht weiter: Historisch waren die Regionen mit einer jährlichen Durchschnittstemperatur zwischen 10 und 20 Grad und deutlich ausgeprägten Jahreszeiten die wohlhabendsten. Wenn eine Stadt diesen Durchschnitt von 20 Grad überschreitet, so dieses Argument, gehört sie nicht mehr zur ersten Welt.
Das Gegenbeispiel ist Singapur: ganzjährig schwülheiße Temperaturen und eine erstklassige Wirtschaft, dank überall vorhandener Klimaanlage. Der Zusammenhang zwischen Klima und Wohlstand hält nicht stand, wenn man ein ganzes Land daneben stellt, das ihn widerlegt.
Ist das Leben auf dem Land billiger als in Barcelona?
Der übliche Rat – zieht aufs Land – hat ein Problem: die Zahlen. Ein Bewohner einer Gemeinde mit 1.000 Einwohnern berichtet, dass der Supermarkt in seiner Gegend teurer sei und dass dort besonders ältere Menschen ausgenutzt würden. Das städtische Schwimmbad kostet 6 Euro; im Raum Barcelona 3 oder 4. Laut dieser Darstellung führt die Einsparung beim ländlichen Einkaufswagen nicht immer zu tatsächlichen Kostenersparnissen.
Ein Nutzer behauptet, dass man in den leeren Gebieten Spaniens (España vaciada) ein Haus für etwa 30.000 Euro kaufen kann und dass diejenigen, die nicht wegziehen, nicht einmal so viel Geld haben. Andere Nachrichten fügen hinzu, dass dort Arbeit knapp ist, Dienstleistungen weit entfernt sind und man vom Auto abhängig ist.
Vergnügungspark für Touristen und vertriebene Anwohner
Ein Nutzer fasst die Diagnose zusammen: Die Stadt „hat sich in einen Vergnügungspark für Touristen verwandelt, die nur zwei Tage bleiben, denn am dritten Tag merken sie, dass es ein Sumpf ist“. Parallel dazu beschreiben einige Berichte Zelte und Menschen, die auf der Straße schlafen, als bereits alltägliches Bild an bestimmten Orten.
Im Thread erscheint die Überfüllung sowohl als Ärgernis als auch als Teil der Unzufriedenheit mit der Stadt.
Politik als Sündenbock
Ein Großteil der Unzufriedenheit richtet sich gegen die politische Klasse. Ein Nutzer behauptet, dass die Stadt seit der Amtszeit von Ada Colau als Bürgermeisterin nicht wieder auf die Beine gekommen ist.
Im Thread wird auch ironisiert, dass man die Temperatur nicht durch Wählen ändern kann.
Was danach kommt
Der Thread bietet keine eindeutige Schlussfolgerung: Manche halten die Stadt für verloren, während andere noch diskutieren, ob das Problem korrigierbar ist. Niemand hat vorerst die Lösung.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (134 Antworten).
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