Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Hollywood und Saddam: 60 Filme vor dem Krieg
Über 60 Hollywood-Filme zwischen 1990 und 2002 haben die öffentliche Meinung möglicherweise auf die Invasion des Irak vorbereitet. Massenvernichtungswaffen tauchten nie auf.
Von Navy Seals zu Black Hawk Down: zwölf Jahre Kino, die den Weg für den Irak ebneten
1990. Ein US-Elitekommando jagt auf halber Welt eine bewaffnete Gruppe, die laut Drehbuch Massenvernichtungswaffen bewacht. Dreizehn Jahre später besetzte die größte Militärmacht des Planeten den Irak, und keine tauchten auf. Zwischen diesen beiden Bildern liegt eine Filmografie: mehr als 60 Titel, die zwischen 1990 und 2002 erschienen und, so eine Analyserichtung, nicht nur unterhielten. Sie waren etwas anderes.
Die These ist unbequem für diejenigen, die ins Kino gehen, um abzuschalten. Hollywood, so diese Lesart, funktionierte als Maschinerie der psychologischen Vorbereitung. Das Fachlabel lautet negatives Priming: Situationen, die noch nicht eingetreten sind, und die erwartete Reaktion darauf ins kollektive Unterbewusstsein einzupflanzen, damit niemand, wenn sie eintreten, nachdenken muss, sondern nur einem bereits trainierten Reflex gehorcht.
Die Liste: mehr als 60 Filme zwischen 1990 und 2002
Die Liste ist lang und mischt Genres ohne Scham. Sie beginnt mit American Ninja 4 (1990) und Navy Seals (1990), setzt sich fort mit Stargate (1994) und True Lies (1994), durchläuft die massenhafte Landung von Blockbustern —The Rock, Independence Day, Air Force One, Armageddon— und mündet in Black Hawk Down (2002) und We Were Soldiers (2002). Es gibt Katastrophen, Spionage und sogar angebliche Komödien wie Hot Shots! Der zweite Versuch.
Der gemeinsame Nenner, so diese Lesart, ist die Behandlung des Gegners. Der Nahe Osten erscheint als das Territorium, in dem die Schlacht der Zukunft geschlagen wird, und der Sarracin als ideologische Kulisse des Bösewichts. Wiederholung ist die Methode. Ein Film ändert keinen Kopf; sechzig, über zwölf Jahre, setzen sich fest.
Die Massenvernichtungswaffen, die es nur auf der Leinwand gab
Auffällig ist die Beharrlichkeit, mit der ein Objekt wiederholt wird, das nur in den Drehbüchern existierte. In Navy Seals (1990) ist die Beute des Bösewichts Massenvernichtungswaffen. In True Lies (1994) wollen die Terroristen sie auf US-Boden zünden mit der einzigen Absicht, maximalen Schaden anzurichten. Dieselbe Floskel, fünfzehn Jahre lang wiederholt, klingt schließlich wie Wahrheit.
Die Invasion des Irak wurde mit diesem Vokabular verkauft. Die Waffen wurden nie gefunden. Die Kosten, nach Berechnungen dieser Strömung, messen sich in Hunderttausenden von Leben und Hunderten Millionen Steuergeldern, mit einem zusätzlichen Ergebnis: den jihadistischen Terrorismus genährt zu haben, der später im Sarracinischen Staat mündete.
Stargate, die Wüste und die Funktion des Aliens
Stargate (1994) ist der meistzitierte Fall. Er legt drei Konstanten fest: Ägypten als Identifikation des sarracinischen Ostens, die Wüste als Schlachtfeld und den Feind als Außerirdischen. Der Alien erfüllt die Funktion des mittelalterlichen Drachen: ein Antagonist, fremd genug, um ihn ohne Reue zu töten.
Das Muster wiederholt sich in Pitch Black (2001), einem verdeckten Remake von Stagecoach, verlegt auf einen Wüstenplaneten. Das Dekor ändern, nicht die Botschaft. Und es gibt ein vorheriges Detail, das oft übersehen wird: In Zurück in die Zukunft sind die Auslöser der Handlung bereits libysche Terroristen.
Wer bezahlt das Drehen? Das Kleingedruckte des Pentagons
Der wirtschaftliche Teil ist der konkreteste. Das Pentagon bietet den Studios Fahrzeuge, Uniformen, Drehorte und Militärs als Statisten kostenlos an. Im Gegenzug liefert das Studio vier oder fünf Drehbücher und setzt die Empfehlungen um. Produktionsersparnis für Botschaft, ohne Beschönigung gesagt.
Der Präzedenzfall liegt in den Achtzigern: Rambo II und Top Gun ließen die Rekrutierungszahlen in die Höhe schnellen, und die Armee erleichterte Clint Eastwood die Dreharbeiten zu Heartbreak Ridge. Der Austausch ist alt, die Wendung ist das Ausmaß, das er erreichte.
Vom gefangenen Bürger zum Feind von außen
Ende der 90er erscheint eine weitere Welle: Filme über den einfachen Bürger, der entdeckt, dass seine Realität falsch ist. The Game (1997), Die Truman Show (1998), Matrix (1999), Fight Club (1999), American Beauty (2000). Alle mit einer finalen Wendung, in der das Offizielle eine Lüge war.
Die Lesart im Hintergrund: die Bevölkerung auf Misstrauen vorbereiten. Und nebenbei die Frustration dieser Mittelschicht auf einen leicht auszumachenden äußeren Feind umlenken. Der Feind im eigenen Land ist immer teurer zu unterhalten.
Die Bilanz: sechzig Filme, zwölf Jahre Kinokasse und zwei Kriege. Die Massenvernichtungswaffen, bis heute, tauchen weiterhin nicht auf. Und der Bösewicht der Stunde ist bereits ein anderer.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (104 Antworten).
Der Kantabrier Miguel Ortiz starb am 24. November 2023 durch eine russische Drohne in der Ukraine. Seine Familie fordert die Bergung seiner sterblichen Überreste.
Die südkoreanische Wahrheitskommission dokumentierte 13 Massengräber und über 100.000 von Südkorea und den USA Hingerichtete. Die offizielle Erzählung erzählt nur die halbe Geschichte.
Eine angeblich klassifizierte Akte beschreibt die „Neutralisierung“ eines Anwalts in Paris durch das „Konsortium“. Für diese Verschwörung gibt es keinerlei Belege: Es ist Fiktion ohne jede Grundlage.
Ein CEO verlässt Polar Train LNG, nachdem er herausfand, dass hinter einem angeblichen Freund von Trump Jr. das sanktionierte Novatek steckte – in einem 25-Milliarden-Dollar-Projekt in Alaska.
Die israelische Armee warnt, dass 80 % der Gewalt im Westjordanland von jüdischen Siedlern ausgeht. Iran warnt wegen Hormus, und eine unbestätigte Rechnung beziffert…