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Das 25-Milliarden-Projekt in Alaska bringt Trump in Bedrängnis
Ein CEO verlässt Polar Train LNG, nachdem er herausfand, dass hinter einem angeblichen Freund von Trump Jr. das sanktionierte Novatek steckte – in einem 25-Milliarden-Dollar-Projekt in Alaska.
Alaska, 25 Milliarden und ein russisches Unternehmen im Hintergrund
Ein amerikanischer CEO glaubte, mit Freunden der Trump-Familie zu arbeiten. Dahinter stand ein sanktioniertes russisches Unternehmen. Der Fall, der sich in Alaska zutrug, endete mit dem Rückzug von Joel Riddle an der Spitze von Polar Train LNG, laut den Informationen zu einem Energieprojekt im Wert von 25 Milliarden US-Dollar. Die These, die kursiert, ist brisant: Die Vermittlung durch angebliche Vertraute des Präsidentenumfelds soll dazu gedient haben, Novatek, das unter US-Sanktionen steht, ins Zentrum eines strategischen Assets des Landes zu bringen.
Die Geschichte endet nicht im Büro eines Managers. Nach den Berichten wurde das Projekt auch in Gesprächen behandelt, an denen Witkoff und Jared Kushner gemeinsam mit Pilingui beteiligt waren. Das Weiße Haus räumte ein, dass das Thema „kurz“ erwähnt worden sei. Dieses Adverb leistet viel Arbeit: Es bestätigt den Kontakt und spielt ihn zugleich herunter.
Wer ist wer im Alaska-Projekt
Die Erzählung verknüpft drei Elemente: einen Energieunternehmer, einen Vermittler, der als enger Freund von Donald Trump Jr. präsentiert wurde, und ein sanktioniertes russisches Unternehmen. Der CEO soll zu spät gemerkt haben, dass der sichtbare Partner nicht der echte Partner war. Die Folge war sein Rücktritt.
Manche sehen hier den größten Korruptionsskandal der jüngeren US-Geschichte; andere sehen nur ein weiteres dunkles Geschäft an der verschwommenen Grenze zwischen Politik und Energie. Unbestreitbar ist die Zahl: 25 Milliarden – so groß ist der Kuchen, der da aufgeteilt werden sollte.
Der Präzedenzfall, den niemand wiederholen will: die ausgeplünderten russischen Regionen
Das unbequemste Argument in diesem Fall ist der Vergleich mit Russland. Die mineral- und kohlenwasserstoffreichsten Regionen sollen offen ausgebeutet worden sein, wobei der Reichtum nach Moskau und St. Petersburg floss und eine verwüstete, verarmte Landschaft zurückblieb. Das ist der Spiegel, den man Alaska vorhält.
Die Verbindung zur Ukraine zieht die Erzählung selbst: Wenn das Umfeld des Präsidenten auf eine schnelle Kapitulation drängt, wäre die Erklärung nicht geopolitischer, sondern wirtschaftlicher Natur. Der Verdacht, unbewiesen, lautet, dass es Assets gibt, die den Besitzer wechseln sollen.
Der Verkauf von 1867: 7,2 Millionen und 360.000 Goldmünzen
Das historische Detail, das in der Diskussion wieder auftaucht, hat konkrete Zahlen. Der Kauf Alaskas wurde am 30. März 1867 für 7.200.000 US-Dollar vereinbart, das entspricht 360 Goldmünzen zu 20 Dollar, jede mit 30,09 Gramm Feingold. Daraus ergibt sich der bittere Witz: Russland hat das schon einmal verkauft.
Demgegenüber steht der grundsätzliche Einwand aus der Diskussion: Ein Territorium wird niemandem „geschenkt“, schon gar nicht über einen Vermittler. Falls es Unregelmäßigkeiten gab, werden sie vor Gericht geklärt – nicht in einer Schlagzeile.
Was jetzt passieren kann
Die Sache ist offen. Es gibt kein Urteil, keine feste Anklage, und das Weiße Haus hat nur eine kurze Erwähnung eingeräumt. Jede Prognose über rechtliche Konsequenzen ist Spekulation. Das einzige Überprüfbare, Stand dieser Diskussion, ist der Rücktritt des CEO und der Schatten von Novatek über ein 25-Milliarden-Dollar-Projekt auf amerikanischem Boden.
Wenn der Fall anwächst, wird die Frage nicht mehr lauten, was Trump wusste, sondern wie viele Energieprojekte diesem Muster folgen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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