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Hauskauf bar: 300.000 Euro plus 30.000 Steuer
Der Barkauf einer Immobilie erfordert 300.000 Euro Ersparnis zuzüglich 30.000 Euro Steuern; die meisten benötigen familiäre Unterstützung.
300.000 Euro für ein Haus und weitere 30.000 Euro für Steuern sparen
Ein Sparer muss 300.000 Euro anhäufen, um eine Wohnung zu kaufen, und zusätzlich etwa 30.000 Euro für die Transaktionssteuern zahlen. Am Ende besitzt er dieselbe Immobilie wie sein Nachbar. Niemand scheint den Weg dorthin im Gedächtnis zu haben. Die Paradoxie fasst jemand zusammen, der sieben Jahre im Ausland arbeitete, ohne Geld für Freizeit oder soziales Leben auszugeben, um mit bezahlter Immobilie zurückzukehren: Das Vermögen ist sichtbar, das Opfer nicht. Und mittendrin eine unbequeme Frage: Ist es möglich, dies ohne fremde Hilfe zu schaffen?
Wie hoch sind die Steuern beim Barkauf eines Hauses?
Der Kaufpreis ist nur der Anfang der Rechnung. Auf den Neubaupreis kommen Mehrwertsteuer und Grunderwerbsteuer (Impuesto sobre Actos Jurídicos Documentados): Nach den Berechnungen der Käufer selbst rund 11 % des Werts. Übersetzt auf eine 200.000-Euro-Wohnung sind das 21.000 Euro auf einen Schlag, sofort fällig, ohne dass sich die Quadratmeterzahl erhöht.
Danach folgen die laufenden Kosten: Gemeinschaftseigentum, Sonderumlagen, Müllabfuhr, Wasser, Grundsteuer (IBI). Im selben Beispiel etwa 2.500 Euro pro Jahr. In sechs Jahrzehnten summieren sich diese Kosten wieder auf den Preis eines Autos. Und all dies, wie eine verbreitete Berechnung zeigt, wird von Käufer zu Käufer weitergegeben: Jeder Eigentümer gibt die vom Vorbesitzer gezahlten Steuern im Preis weiter. Der Sparprozess für Wohneigentum konkurriert nicht nur mit dem Immobilienpreis, sondern auch mit Steuern und der Abnutzung durch Inflation.
Zehn Jahre lang 1.000 Euro monatlich sparen: 120.000 Euro
Die Arithmetik ist gnadenlos und für jeden nachvollziehbar. Tausend Euro im Monat sind 12.000 im Jahr; zehn Jahre ergeben 120.000. Zweitausend im Monat über ein Jahrzehnt ergeben 240.000. Um auf die 300.000 Euro zu kommen, muss man mehr sparen, länger warten oder beides: Zehn Jahre ohne Netflix reichen nicht aus, wenn das Ziel die vollständige Barzahlung ist.
Multipliziert man dies mit dem persönlichen Lebenslauf — Hypothek, Kinder, Miete, Arbeitslosigkeit — ergibt sich ein viel weniger heroisches Bild. Mit einem Nettogehalt von 2.000 Euro im Monat kauft man in einer Provinzhauptstadt nichts, und Schätzungen sehen dieses Gehalt, inklusive der zwei zusätzlichen Monatsgehälter (pagas), im oberen Drittel des Landes. Daraus entsteht der Trichter: Bei den häufigeren Gehältern, deutlich unter dieser Marke, bleibt die monatliche Sparrate minimal.
Familienhilfe trägt halb Spanien
Das Fazit vieler lautet nicht, dass Anstrengung fehlt, sondern dass sie nicht ausreicht. Rund 90 % der Menschen könnten sich ohne externe Hilfe keine Wohnung leisten, laut der oft zitierten Einschätzung. Dies anzuerkennen wäre, so sagen Experten, der erste Schritt zur Lösung des Problems.
Die Hilfe kommt vor allem von den Eltern: eine überlassene Wohnung, eine auf den Namen des Kindes gekaufte Immobilie, der Anzahlungsbeitrag. Manche gehen so weit zu behaupten, ein Kind in die Welt zu setzen, ohne ihm ein Dach über dem Kopf zu sichern, sei ein Versagen. Die Folgen zeigen sich in Familien mit mehreren Kindern: Ein geschilderter Fall verteilt drei Schicksale — wer eine geschenkte Wohnung erhielt und heute von Mieteinnahmen lebt, wer mitten im Boom eine Hypothek aufnahm und wer noch immer zur Miete wohnt. Gleicher Ursprung, drei verschiedene Leben.
Hypothek gegen Sparen: Zwanzig Jahre Zinsen oder fünfzehn Jahre Entbehrung
Dem radikalen Sparweg steht die Hypothek gegenüber, mit finanziellem Argument. Zehn oder fünfzehn Jahre Geld für den Barkauf zurückzulegen entspricht, gemessen am Wertverlust durch Inflation, den Finanzierungszinsen; der Unterschied ist, dass man bei einer Hypothek ab Tag eins in der Wohnung lebt. Wer das Gegenteil vertritt, antwortet mit dem Offensichtlichen: Zwanzig Jahre Zinsen sind ein gleiches oder größeres Opfer, nur verteilt und mit der Bank als Zwischenhändler.
Die Kosten sind nicht immer monetär. Wer diesen Weg gegangen ist, erzählt es ohne Schnörkel: Sieben Jahre im Ausland, ohne ausgehen, kaum stabile Partnerschaft, Stadtwechsel bei jedem neuen Vertrag. Pro: Gespartes Geld und bezahlte Wohnung bei Rückkehr. Contra: Sieben Jahre älter, ohne Partner und Kinder. Die Generation, die ihre erste Wohnung mit einem einzigen Gehalt kaufte, zahlte diesen Tribut nicht, und der Vergleich macht die Erzählung vom Fleiß heute für jemanden mit 1.500 Euro Gehalt zur schlechten Pointe.
Bleibt das Detail, das verwirrt: Wer 300.000 Euro spart und bar zahlt, endet mit derselben Wohnung wie sein Nachbar, ohne Anerkennung oder Medaille, während das Geld unterwegs an Wert verliert. Wenn Anstrengung nicht belohnt wird und familiäre Hilfe das Ergebnis bestimmt, was genau wird dann eigentlich prämiert?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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