Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Haie kaufen, wenn Blut im Nasdaq fließt
Der Nasdaq korrigiert 11 % vom Höchststand, der S&P 500 hält sich. Die vorherrschende Analyse: Die Gelddruckmaschine verhindert jeden Abverkauf, große Fonds geben den Takt vor.
Der Nasdaq hatte eine Korrektur von 11 % vom Höchststand angesammelt, und der S&P 500 hielt sich wacker, als das Gespräch begann. Die These war einfach: Wenn alle verkaufen, muss man kaufen oder halten. Und den Auslöser, das Blut, das die Haie anlockt, lieferten nicht die Kleinanleger. „Das wird vollständig von Institutionen und großen Fonds gesteuert“, stellte ein Teilnehmer klar. Daher die Erholungsrallys.
Der erste Verdacht deutete auf einen Zykluswechsel hin. Wer die Episoden von 2007 und 2008 durchsah, fand viel zu viele Ähnlichkeiten mit der damaligen Lage. Der Gegenentwurf kam schnell: In Wochenkerzen war die Struktur weiterhin bullisch. Die Diskussion sprang von der Börse zu den Kryptowährungen und von dort zu der unbequemen Schlussfolgerung, dass beide Märkte auf dasselbe reagieren: die verfügbare Fiat-Geldmenge. Als Wertspeicher, so hieß es, taugt das nicht.
Die Druckmaschine, die Abverkäufe abwürgt
Die vorherrschende Erzählung war nicht die eines freien Marktes. Es war die eines gesteuerten Marktes. Die Sequenz wiederholt sich: Gap nach unten bei der Eröffnung, massive Käufe von Kontrakten zum Marktpreis und Schlusskurs im Plus. „Da haben sie den Index mal wieder gerettet“, hieß es, mit der Geschwindigkeit der Injektion als Beweis. Die Schlussfolgerung: Dagegen kommt niemand an, und die Marktrichtung wird nach Belieben gedreht.
Warum werden die Zinsen nicht wirklich angehoben? Weil man es nicht kann, so die skeptischste Strömung. Die Mär von den hohen Zinsen dient dazu, Angst zu verbreiten und die *Gazellen* panisch zu halten, während das umlaufende Geld weiter in Aktien und Kryptowährungen fließt, weil es nichts Besseres gibt, um die Kaufkraft zu erhalten. Die Inflation erdrosselt derweil den kleinen und mittleren Unternehmen. Den Entscheidern ist das egal.
80 % von 2008 und der letzte Tanz
Die härteste Warnung kam nicht von den Charts, sondern aus der Erinnerung. Nach einer Berechnung, die im Forum kursiert, verloren die Leute 2007 und 2008 im Durchschnitt 80 % ihres Börsenvermögens; wer in Alts investiert war, zwischen 95 % und 97 %. Daher die Vorsicht derjenigen, die vor dem letzten Tanz vor dem Bear Market warnen: verkaufen, sobald man in den Gewinnzonen ist, und keine Fomo. Das pessimistische Szenario schließt einen weiteren zweijährigen Bärenmarkt nicht aus.
Das optimistische Szenario klammert sich an die Wochenstruktur und die Höchststände des S&P 500, mit 5.000 Punkten als Ziel, während die Zinsangst ihre Arbeit tut. Zwischen beiden Extremen schwebt die Frage, ob der Schmerz nun kommt. Auf YouTube häuften sich die Videos, die einen unmittelbaren Crash ankündigten und zu Liquidität rieten. Die Antwort des Materials: Der eigentliche Crash hat noch gar nicht begonnen.
In Angst kaufen, in Euphorie verkaufen
Das klassische Lehrbuch sagt: Man kauft in der Angst und verkauft in der Euphorie. Börsen-Grundkurs. Das Problem ist, dass das Lehrbuch einen Markt mit freien Preisen voraussetzt, hier aber eine Auktion beschrieben wird, bei der auf der anderen Seite ein unendlicher Käufer sitzt. Wenn das Drucken aufhört und die Zinsen steigen, wie viele dieser Assets werden ihren Preis halten? Niemand weiß, wann sie aufhören. So kann es noch jahrelang weitergehen.
Die Schlussszene des Materials ist die eines Forums, das seine Gewissheiten verloren hat. Die Indizes steigen, die Druckmaschine arbeitet, Börse und Kryptos ziehen an einem Strang, und der kleine Anleger schaut von der Tribüne zu. Blut, ja. Aber das Blut, das die Haie anlockt, ist nicht sein eigenes.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (52 Antworten).
Der Nasdaq fällt um fast 5 %, der Bitcoin rutscht nahe an sein 52-Wochen-Tief: Gute US-Arbeitsmarktdaten machen Zinssenkungen unwahrscheinlicher und drücken Börse, Gold und Kryptowährungen.
Openbank startet ein Tagesgeld mit 3,25 % Zinsen für sechs Monate bei Gehaltseingang, sonst 2,75 %. Das Angebot gilt nur für neues Kapital von außerhalb.
Warren Buffett gab zu, den Alphabet-Kauf von Berkshire beeinflusst zu haben. Skepsis herrscht wegen seines Ruhestands und der riesigen Bargeldreserve in T-Bills. Mythos oder Realität?
Wertsteigerung von Pokémon-Karten: Erfahre, ob sich eine Investition von unter 50 € in Sets wie **First Partner** oder **Ursaluna** in weniger als 10 Jahren lohnen kann.