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Haare schneiden in Spanien: 13 Euro im Salon, 4,50 mit der Maschine
Schnitte für 4 bis 13 Euro, Maschinen, die sich nach sechs Anwendungen amortisieren, und Tauschgeschäfte mit Friseuren: So lassen sich Friseurkosten sparen, ohne den Look zu verlieren.
Von 13 Euro für zehn Minuten zur Maschine für 4,50
Dreizehn Euro für zehn Minuten Schere. Diese Rechnung stellt ein Kunde an, während er sich in den Friseurstuhl setzt: Bei diesem Tempo kostet eine Stunde Barbier 60 Euro – mehr als manche Anwälte in der Provinz verlangen. Wer nur noch ein paar Haare auf dem Kopf hat, spürt den Preis genauso. Die naheliegende Schlussfolgerung ist doppelt: Entweder man sucht den günstigsten Friseur des Viertels oder man kauft eine Maschine und hat das Problem erledigt. Und nebenbei ein Verdacht: Deshalb gibt es wohl so viele Friseursalons.
Was ein Herrenschnitt in Spanien kostet
Die Preise im Billigsegment liegen zwischen 4 und 13 Euro. Im Madrider Stadtzentrum verlangt ein Unisensuni-Salon in Valdeacederas (Bravo Murillo, nahe Plaza Castilla) **5 Euro** für einen Herrenschnitt, included Klatschmagazin und altes Radio im Hintergrund. In Villaviciosa de Odón kostet der Schnitt 12 Euro im Stadtteilsalon. In Barcelona **4 Euro** an der Rambla Badal nahe Plaza Cerdá. In einer Kleinstadt in Salamanca 6 Euro. Den Vogel schießt laut einem Bericht ein Friseursalon in Villaverde Alto ab, der **4 Euro** verlangt und sein 70er-Jahre-Ambiente bewahrt hat.
Das Muster ist klar: Je weiter vom Zentrum und je bescheidener der Laden, desto niedriger der Preis. Friseurschulen sind eine weitere Option: Die in Collado Villalba verlangt 5 Euro. Die berechtigte Frage, ungeschönt gestellt: Respektieren die dort den klassischen Seitenscheitel oder überlässt man sich dem Geschick des Azubis des Tages?
Die Maschine: Ersparnis, die sich nach sechs Schnitten amortisiert
Die Alternative, die immer mehr Anhänger findet, ist der Selbstschnitt. Eine Philips-Maschine für 39 Euro mit Aufsatz, der Haare bis zu 4 Zentimeter lang lässt, amortisiert sich mit **sechs Schnitten pro Jahr** gegenüber 13 Euro im Salon. Eine andere, 2004 für **4,50 Euro** gekauft, funktioniert noch immer und bietet drei verschiedene Schnittlängen. Die Lernkurve ist steil: Beim ersten Mal dauert es fast eine Stunde; mit Übung fünfzehn bis zwanzig Minuten.
Der technische Tipp, der immer wieder kommt: Auf die Wattzahl des Motors und die Qualität der Klingen achten. Eine billige China-Maschine zerrt und blockiert. Modelle mit um 90 Grad drehbarem Aufsatz erleichtern das Schneiden im Nacken. Und für den Feinschliff am Hals: Trimmer und Spiegel.
Tauschgeschäft und die Friseurin von zu Hause
Es gibt Wege, die nichts kosten. Ein Wettkampffriseur – mit Meisterschaften in den USA im Rücken – schneidet gratis, dafür hält ihm jemand die Computer am Laufen. Andere greifen auf den Partner zurück, der das Handwerk gelernt hat und als offizieller Familienfriseur dient. Das Tauschgeschäft, so die Bemerkung, hilft notleidenden Haushalten ohne Konjunkturprogramme oder Subventionen.
Demgegenüber steht der Widerstand derjenigen, die weiterhin 8 oder 9 Euro zahlen, weil sie das Ritual genießen: die Massage, das Gespräch, das Gefühl, gepflegt aus dem Salon zu gehen. Die Rechnung ist einfach: Neun Euro im Monat ruiniert niemanden. Die Frage ist, ob es sich lohnt, für etwas zu zahlen, das man in zwanzig Minuten selbst erledigen kann.
Das Gespräch, das man nicht führen will
Das am wenigsten ökonomische und am häufigsten genannte Argument sind die absurden Stuhlgemache-Gespräche, die Terminvereinbarung und der Weg dorthin. Wer sich seit zehn Jahren selbst die Haare schneidet, geht nicht zurück: Er mag nicht, wie das Haar endet, und bessert am Ende doch immer zu Hause nach. Der Friseursalon ist in dieser Erzählung ein emotionaler und finanzieller Nepper zugleich.
Lohnt es sich, neun Euro im Monat zu sparen? Das hängt davon ab, wie viel einem der Plauderei mit dem Barbier wert ist und wie viel Haar einem noch bleibt, um darüber zu streiten.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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