Goldpreise, die die gesamte Staatsverschuldung tilgen würden

Gold müsste 153.000 Dollar pro Unze kosten, um die US-Schulden zu tilgen. Wir beleuchten, was ein so absurder Preis bedeuten würde.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Wenn Gold auf 153.000 Dollar pro Unze steigen würde, wäre die Staatsverschuldung der USA verschwunden – allerdings um den Preis einer 97-prozentigen Abwertung des Dollar.

## Gold als Lösung für die Schulden

Stellen Sie sich einen Moment lang vor, wir hätten einen Zauberstab, um die gesamte Staatsverschuldung der Länder zu tilgen. Eine dieser Ideen, die nach Science-Fiction klingen, aber manchmal im Hinblick auf Sachwerte diskutiert werden. Nun wurde berechnet, wie viel die Unze Gold kosten müsste, damit ihr Verkauf die Schulden einiger der größten Volkswirtschaften der Welt decken würde. Die Zahl, die ins Auge fällt, ist die der **USA**: Um ihre derzeitigen Schulden zu tilgen, müsste Gold bei astronomischen **153.000 Dollar** pro Unze notieren.

## Was ein überzogener Preis bedeutet

Dieses Szenario ist zwar hypothetisch, vermittelt aber eine Vorstellung von der Größenordnung der globalen Staatsverschuldung. Denken Sie an die **Eurozone**, wo das nötige Goldpreisniveau bei **44.700 Dollar** pro Unze läge. Oder an **Russland** mit einer "bescheideneren" Zahl von **5.300 Dollar**. Aber was würde es wirklich bedeuten, wenn Gold diese Niveaus erreichte? Ein Preis von **153.000 Dollar** pro Unze würde bedeuten, dass der Dollar gegenüber Gold um **97 %** abgewertet würde. Praktisch hieße das eine in Gold gemessene Hyperinflation, bei der die Kaufkraft der US-Währung in den Keller fiel.

## Abbild der Schulden oder Mark Verzerrung?

Diese Zahlen sind keine Prognose, sondern eine Übung, um die Verschuldung in Form eines sicherer Hafens wie Gold zu veranschaulichen. Gerade die Zahl für die **USA**, **153.000 Dollar**, zeigt das Ausmaß der Verschuldung. Gold gilt zwar als sicherer Hafen, doch ein so drastischer Preisanstieg wäre nicht das Ergebnis normaler Investorennachfrage, sondern einer extremen Wirtschaftslage, die das Vertrauen in Fiat-Währungen erschüttern würde.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (4 Antworten).

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