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US-Schuldenneustart: Wer zahlt die Rechnung?
Da 70 % der US-Staatsschuld im Inland liegt, würde ein Neustart laut José Luis Cava die 401k-Rentenpläne treffen. Wer trägt die Last?
Was bedeutet der von José Luis Cava angekündigte „Neustart“ der Schulden?
Mehr als 70 % der öffentlichen Verschuldung der USA liegen in den Händen inländischer Gläubiger. Nicht in Peking, nicht in Tokio, nicht bei ausländischen Staatsfonds. Im eigenen Land. Diese Zahl, die vom Analysten José Luis Cava unter dem Schlagwort „der Neustart kommt“ wiederholt wird, verändert die Bedeutung des Begriffs Zahlungsausfall grundlegend. Wenn Gläubiger und Schuldner dieselbe Nationalität haben, ist ein Schuldenschnitt keine internationale Demütigung, sondern eine interne Operation.
Was ist der Neustart und warum spricht man von einem Zahlungsausfall?
Die These ist unbequem und einfach: Die Staaten haben ein Volumen an öffentlicher Verschuldung angehäuft, das sie mit regulären Einnahmen nicht bedienen können. Der Neustart wäre die Anerkennung dieser Realität. Und hier taucht die Nuance auf, die verwirrt. Wenn sich das Land fast alles selbst schuldet, würde ein Zahlungsausfall nicht darin bestehen, ausländische Investoren im Stich zu lassen, sondern interne Verpflichtungen umzustrukturieren.
Im Fokus stehen die 401k-Pläne, das wichtigste private Sparinstrument für die Ruhestandsversorgung von Millionen Amerikanern. Die Entwertung dieser Fonds ist nicht nur eine buchhalterische Frage. In einem Land mit einer überproportional großen Waffenbesitzquote führt die Enteignung der Ersparnisse der Mittelschicht zu politischen Kosten, die keine Zentralbank schriftlich festhalten möchte.
Steigende Immobilienpreise oder weniger wertvolles Geld?
Es gibt eine immobilienwirtschaftliche Ableitung, die jedes Mal auftaucht, wenn dieses Thema diskutiert wird. Wenn debattiert wird, ob Wohnraum teurer wird, sollte man fragen, ob die Ziegelsteine steigen oder ob die Kaufkraft des Geldes und der Arbeit sinkt. Es ist derselbe Film mit zwei verschiedenen Enden: Das eine feiert Vermögenszuwachs, das andere zeigt nominale Verarmung, verkleidet als Wertsteigerung.
Hier kommt eine Kuriosität ins Spiel, die die Arithmetik nicht ändert, aber sie leichter verdaulich macht. Cava beginnt seine Videos mit Musik — Randy Rhoads im Hintergrund — und nicht mit der üblichen Büro-Stille. Die Verpackung beeinflusst die Berechnung nicht, erklärt aber, warum sein Publikum einer Makroanalyse mit derselben Treue folgt wie einem Riff.
Mit mehr als 70 % der Schulden bei inländischen Gläubigern würde der Neustart aufhören, eine diplomatische Krise zu sein, und sich in einen Nachbarschaftsstreit verwandeln. Bleibt die Frage: Wenn die Party auf Raten bezahlt wird, wer legt das Geld hin — der kleine Sparer oder derjenige, der die Rettungsaktion unterschreibt?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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