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Geschmuggelte Zigaretten in Madrid: von 3,50 € auf 1,50 € pro Schachtel
Schmuggeltabak in Madrid: Russische Schachteln für 3,50 € auf Märkten, polnische für 1,50 € auf dem Flohmarkt Rastro. Ein Blick auf die Preiskarte des Schwarzmarkts.
Geschmuggelter Tabak in Madrid: die echte Preiskarte
In Madrid kann man geschmuggelten Tabak kaufen. Das ist kein Bargerücht, sondern eine Praxis mit eigenen Preisen, Kanälen und sogar einer eigenen Geografie. Die Spanne, die Eingeweihte nennen, reicht von 3,50 Euro pro Schachtel russischer Herkunft, verkauft auf einem Markt, bis hin zu 1,50 Euro für eine polnische Marke am Rand des Flohmarkts Rastro. Dazwischen liegen der 20-Euro-Karton ZigarettenTabak, den Seeleute asiatischer Frachter bei Hafenanlauf anbieten, oder die 11 Euro pro Karton, die sich jemand an eine Kellnerin erinnert, die ihn mitbrachte. Alles unterhalb der 3,5 Euro, die Austin im Tabakladen (estanco) kostet – die billigste Marke des legalen Markts.
Die Frage, mit der das Thema beginnt – wo kauft man das? – hat eine unbequeme Antwort: an Orten, an denen es Ihnen niemand schriftlich sagt. Weder die chinesischen Basare noch die Läden im Viertel geben es zu. Der am häufigsten gegebene Rat: vertraulich fragen – bei der Partnerin, beim Nachbarn, beim Kellner des Stammcafés. Der konkreteste Hinweis betrifft den Rastro: Dort eine Zigarette anzünden und warten, bis sich jemand mit einer offenen Tüte nähert.
Die Preise auf dem Schwarzmarkt für Tabak
Die meistgenannte Zahl ist die Schachtel für 3,50 Euro, Marlboro oder Winston, etikettiert auf Russisch. Wer sie kaufte, versichert, sie schmecke gut und nichts sei auffällig. Der Vergleich mit dem Tabakladen liegt mehr als doppelt so hoch: Austin, der billigste Tabak des legalen Markts, kostet 3,5 Euro – exakt derselbe Preis wie die russische Schmuggelschachtel. Der Unterschied zeigt sich erst bei billigeren Marken oder anderen Kanälen.
Hier kommt das Zeugnis eines Mannes, der eine Zeit lang russischen Tabak rauchte: Er beschreibt ihn als „sehr rau“ und erinnert sich, 11 Euro pro Karton Marlboro gezahlt zu haben, also gut einen Euro pro Päckchen. Dieser Preis, so seine Warnung, sei Jahre her. Im Vergleich zu den heutigen 3,50 Euro für die einzelne Schachtel zeichnet sich eine eigene Inflation des Schwarzmarkts ab.
Der Hinweis zum Rastro ist präziser. Am Rand des Geländes, in der sogenannten „Esquinera“, bietet ein Verkäufer Austin-Schachteln für 1,50 Euro an. Die Verpackung war weder spanisch noch gefälscht: Nach der Schrift zu urteilen, polnisch. Also Tabak, der in seinem Herkunftsland legal ist, aber ohne den Umweg über den Tabakladen nach Spanien gelangte. Der Gesundheitswarnhinweis war da – nur eben nicht der spanische.
Warum gibt es keinen Schmuggeltabak in den chinesischen Läden?
Weil der Kanal nicht der feste Handel ist. Wer in den Basaren gefragt hat, stieß ins Leere. Die Antwort lautet: Geschmuggelten Tabak bringt man nicht mehr – Drogen lohnen sich mehr. Und was im Umlauf ist, sind in vielen Fällen chinesische Fälschungen, kein echter Tabak aus einem anderen Land.
Der andere Kanal ist der Seeweg. In einer Stadt mit Handelshafen verkaufen die Seeleute asiatischer Frachter ihre Tabaksration für die Besatzung, sobald sie an Land gehen. Der genannte Standardpreis liegt bei 20 Euro pro Karton ZigarettenTabak, immer Zweit- oder Drittmarken. Für sie ist er gratis: Es ist ihre Zuteilung, und wer nicht raucht, macht ein Geschäft. Madrid, mitten auf der Halbinsel, hat diese Option nicht.
Bleibt die Fahrt nach Andorra alle paar Monate oder der Auftrag an jemanden, der fliegt und am Duty-free vorbeikommt. Und eine Warnung, die über dem ganzen Thema schwebt: Die Hämatologie-Abteilung wartet am Ende des Weges.
Die institutionelle Antwort: Beschlagnahmung, Auktion und Tabakladen
Es gab eine Zeit, in der beschlagnahmter Tabak – sichergestellt von der Guardia Civil, der paramilitärischen Polizei Spaniens – versteigert wurde und am Ende in Tabakläden verkauft wurde. Dieser Präzedenzfall wird zitiert, um zu erklären, dass der legale und der illegale Kreislauf nicht immer getrennt waren. Heute ist der Weg ein anderer: der Tabakladen mit seinem Festpreis oder der Schmuggel mit seinem eigenen.
Die rechtliche Warnung ist die, die im Gespräch am seltensten fällt: Der Kauf von Schmuggeltabak ist keine Grauzone, sondern eine Ordnungswidrigkeit. Und die gesundheitliche ist auch nicht gering: Unkontrollierter Tabak durchläuft Lagerung und Transport ohne jede Garantie. Wer ihn konsumiert, geht ein Risiko ein, das auf dem Etikett nicht steht.
Vor diesem Hintergrund lautet die Prognose wie immer: Solange der legale Preis über 3,50 Euro liegt und der illegale bei anderthalb Euro pendelt, wird der Schwarzmarkt Kunden haben. Ob die Schere enger oder weiter wird, hängt vom Polizeidruck und davon ab, wie sehr der Tabakladen die Preise erhöht. Keine der beiden Variablen macht Hoffnung.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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Sojamilch schmeckt nicht nach Milch, sondern nach Horchata. Die eigentliche Debatte dreht sich um versteckten Zucker, Phytoöstrogene und einen Preis zwischen 60 Cent und 1,50 Euro.
Trainer, Heimtrainer oder Fitnessstudio: Die Preise reichen von 100 bis 6.000 Euro, aber die entscheidende Variable ist die Willenskraft, das Gerät nicht am Ende als Kleiderstange zu benutzen.