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Gegendemo gegen Rassismus auf dem Callao in Madrid: Flop und Kritik
Die Gegendemo gegen Rassismus auf der Madrider Plaza de Callao lockte nur wenige Teilnehmer an – im krassen Gegensatz zur riesigen Protestkundgebung gegen Einwanderung.
Das Scheitern der Gegendemo gegen Rassismus auf dem Callao
Wie viele Menschen versammelten sich auf der Plaza de Callao, um gegen Rassismus zu protestieren? Den in sozialen Medien verbreiteten Bildern nach zu urteilen: sehr wenige. Die in Madrid als Reaktion auf die Migrationskrise in Ceuta einberufene Gegendemo endete in einem völligen Desaster, wie die kursierenden Tweets beschreiben.
Der Kontrast der Zahlen
Während die gegnerische Kundgebung, die sich hinter die spanischen Bürger angesichts der Migrantenankünfte stellte, Hunderttausende Menschen mobilisierte, zählte die Protestaktion gegen Rassismus nur eine Handvoll Teilnehmer, die in den sozialen Medien als „eine lächerliche Minderheit" verspottet wurden. Der Unterschied ist gewaltig und blieb von den Analysten nicht unbemerkt.
Vorwürfe bezahlter Teilnahme
Kritiker wiesen rasch darauf hin, dass die meisten Teilnehmer Mitglieder staatlich finanzierter Verbände, Ministerialbeamte und Staatssekretäre waren und dass viele den Ort nach kaum fünf Minuten verließen – gerade genug Zeit für ein Foto und einen Starbucks-Kaffee. Die Ironie der Szene entging den Beobachtern nicht.
Die Episode spiegelt die politische Polarisierung rund um die Migrationskrise in Ceuta wider, wo die Ankunft Tausender Migranten eine Welle von Protesten und Gegenprotesten auslöste. Die politische Rechte und die ihr nahestehenden Medien feierten das Scheitern der antirassistischen Kundgebung, während die Linke sie als symbolischen Akt verteidigte.
Am Ende scheint es, dass der Kampf gegen den Rassismus weniger Menschen mobilisiert als die Verteidigung der Grenzen. Oder vielleicht, wie manche anmerken, war die Veranstaltung schlecht organisiert. Jedenfalls spricht das Foto der Plaza de Callao für sich.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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