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Die Wahlrechnung hinter dem muslimischen Bürgermeister von Löwen
Löwen hat einen muslimischen Bürgermeister, und das ist kein Zufall: territoriale Konzentration, Blockwahl und eine orientierungslose Sozialdemokratie. London und New York sind längst…
Löwen, das Labor der muslimischen Wählerschaft in Europa
Wie kommt ein muslimischer Kandidat ins Rathaus von Löwen in Belgien? Die Antwort braucht keine apokalyptischen Offenbarungen: Man muss nur territoriale Konzentration mit stimmenhungrigen Parteien zusammenrechnen. Der erste Faktor ist eine Gemeinschaft, die als Block wählt. Der zweite ist eine Linke, die den identitären Multikulturalismus zum Ersatz für den Klassenkampf gemacht hat. Aus dieser Kombination entsteht, was man bereits in London sah und was sich in New York abzeichnet: Bürgermeister, die nicht die Mehrheit vertreten, sondern die am besten organisierte Minderheit.
Die europäische Sozialdemokratie verhandelt diesen Tauschhandel seit mindestens zwei Jahrzehnten. Sie verließ ihre Arbeiterbasis und fand in der muslimischen Wählerschaft einen billigen Wahl-Ersatz. Die Kandidatenlisten füllten sich mit passenden Profilen, und jetzt trägt die Partei die Folgen. Der muslimische Wähler ist nicht dumm: Er wählt die Seinen. Und wenn die Seinen der entscheidende Block sind, wird die Partei, die um sie wirbt, das Rathaus gewinnen. Wer warnt, ist kein Verräter; er ist nur ein Analyst, der ein Wählerverzeichnis lesen kann.
Wer Löwen vor 20 Jahren kannte, sagt, dass alles schon geschrieben war. Mehr als ein Einzelfall ist es ein Spiegel dessen, was sich in den kommenden Jahrzehnten über Mitteleuropa ausbreiten könnte. Die letzte Ironie liefert das System selbst: Wer den Rassismus am lautesten anprangerte, hat die Kandidatenlisten gebaut, um die Stimmenvon der Gemeinschaft zu gewinnen. Jetzt fällt es ihnen unangenehm, dass man ihre Worte beim Wort nimmt.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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