G9-LED-Lampen: Die Ersparnis gibt es, aber nicht dort, wo man sie verkauft

G9-LEDs, die eine 40W-Halogenlampe ersetzen, sind teurer und größer; Billigmodelle liefern nicht immer die versprochenen Lumen. Die Ersparnis gibt es, aber nicht dort, wo man sie verkauft.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

G9-LEDs erreichen nicht immer 40W-Halogenlampen, und diejenigen, die nahe herankommen, kosten mehr

Eine 40-Watt-G9-Halogenlampe durch ihr LED-Äquivalent zu ersetzen, scheint die offensichtlichste Ersparnis der Welt: von 40 Watt auf 4 oder 9. Das Problem zeigt sich beim Einschalten. Mehrere Heimtests von Thread-Teilnehmern kommen übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass viele G9-LEDs auf dem Markt nicht das versprochene Licht liefern, und diejenigen, die nahe herankommen, kosten mehr, als man für eine Glühbirne ausgeben möchte. Die zwingende Schlussfolgerung: Die Ersparnis gibt es, aber nicht dort, wo man sie verkauft.

Wie viele Lumen eine 40W-G9 ersetzen

Der Maßstab ist eine 40-Watt-Halogenlampe mit rund 500 Lumen. Dort beginnt das Chaos. Eine 2-Watt-G9-LED mit 90 Lumen —wie sie in großen Ketten verkauft wird— gibt „deutlich deutlich weniger Licht" als die Halogenlampe, die sie ersetzen soll, so die Erfahrung eines Teilnehmers. Ein 5-Watt-Modell mit 64 LED-Elementen erreicht laut dem, der es in einer Mehrarmleuchte getestet hat, nur das Niveau einer 30-Watt-Lampe, nicht einer 40-Watt-Lampe. Und die 7-Watt-Modelle mit deklarierten 220 Lumen überzeugen die Nutzer tatsächlich, wobei sie vermuten, dass sie mehr liefern, als das Etikett angibt.

Das Muster wiederholt sich: Je kleiner die Kapsel, desto weniger Licht. Und G9s sind zwangsläufig klein. Eine Glühbirne mit 550 Lumen und 6 Watt gibt es, aber sie misst 6 Zentimeter und ragt aus vielen Leuchtenschirmen heraus. Die technische Lösung —mehr LEDs auf weniger Raum— stößt an die Physik der Fassung.

Der Preis der Lampe, die wirklich funktioniert

Hier liegt die wirtschaftliche Falle. G9-LEDs, die eine 40-Watt-Halogenlampe wirklich ersetzen, bewegen sich zwischen 5 Euro pro Stück bei einer Markenware und 12 Euro für ein Paar im Baumarkt. Demgegenüber kostet eine G9-Halogenlampe je nach Baumarkt zwischen 50 Cent und 3 Euro. Die Amortisationsrechnung zieht sich über Jahre hin, und bei einer Lampe, die zwei Stunden täglich brennt, ist die Rendite fragwürdig.

Manche haben nachgerechnet und sind zurückgeschreckt: Nach Jahren des Testens von Halogen-, Energiespar- und LED-Lampen hält ein Nutzer fest, dass die echte Ersparnis kaum ein paar Euro im Monat beträgt und dass die Lampen schneller kaputtgehen, als sie sollten. Das ist keine Einzelfallmeinung. Der Kauf einer Glühbirne für 1,75 Euro gegenüber den 3 Euro, die für eine ähnliche Halogenlampe verlangt wurden, fasst die Stimmung zusammen.

G9-LEDs aus China kaufen: die Risiko-Preis-Rechnung

Den billigen Weg gibt es. Bestellungen von 10 Lampen für 16 Euro oder einer einzelnen für 1,5 Euro mit mehr als 40 Tagen Wartezeit. Die Erfahrung derjenigen, die Hunderte Einheiten auf asiatischen Plattformen gekauft haben, ist ziemlich gut: Die eine fällt bei Ankunft aus und wird ohne Rücksendung ersetzt, das eine Paket geht verloren und wird erneut verschickt. Das Problem ist nicht die Logistik, sondern die Etikettierung.

Die Lumenangaben der markenlosen Verkäufer unterliegen keinerlei Kontrolle. Eine Lampe wirbt mit 350 Lumen und liefert nicht einmal 10 %. Eine andere deklariert 220 und liefert mehr. Die fehlende Zertifizierung macht jeden Kauf zur Lotterie, und der Käufer hat niemanden, den er zur Rechenschaft ziehen kann. Die inländische Alternative mit 24- oder 48-Stunden-Lieferung kostet etwas mehr, beseitigt aber die Unsicherheit.

Farbe, Flackern und Größe: Was nicht auf der Packung steht

Drei Details entscheiden, ob die Lampe überzeugt. Erstens die Farbe: Das „warm white" der Kataloge ist nicht immer warm, und eine kalte unter warmen fällt auf. Zweitens das Flackern: Viele billige LEDs gleichrichten den Strom schlecht und schalten sich mit 50 Hertz ein und aus; die Smartphone-Kamera auf die Lampe gerichtet verrät es. Drittens die Größe: Die LED ist größer als die Halogenlampe und fällt in kleinen Leuchtenschirmen auf.

Dazu kommt das Problem mit den Dimmern. Bei Lampen mit sanftem Einschalten oder Standby am Schalter lässt der geringe Widerstand der LED genug Strom durch, sodass sie flackert. Nur dimmbare Versionen vermeiden den Effekt.

Was tun mit den G9s zu Hause

Die sich durchsetzende Empfehlung lautet: der kleine Test. Ein oder zwei Stück kaufen, mit der Halogenlampe in der konkreten Leuchte vergleichen und danach entscheiden. Für Leuchten mit mehreren Armen, wo die Summe ausgleicht, funktioniert die 5-Watt-LED. Für eine einzelne Lichtquelle reicht sie nicht aus.

Eine Frage bleibt offen: Laut einem Teilnehmer stellt keine große Marke eine G9-LED mit mehr als 400 Lumen in kompakter Größe her. Wer dieses Lichtniveau will, muss sich zwischen einer Halogenlampe, die achtmal mehr verbraucht, oder einer LED entscheiden, die aus dem Schirm ragt. Bei dieser Aussicht steht zu erwarten, dass die G9s der letzte Winkel im Haus bleiben, der den Wechsel vollzieht.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (46 Antworten).

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