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Früher Polwirbel-Bruch könnte Kälteeinbruch im November auslösen
Eine plötzliche stratosphärische Erwärmung schwächt den Polwirbel und erhöht die Wahrscheinlichkeit von Kältewellen in Europa.
Modelle erkennen eine ungewöhnlich frühe plötzliche stratosphärische Erwärmung (PSE) Anfang November, die den arktischen Polwirbel abschwächt. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit von Kälteepisoden in Europa mit einer Verzögerung von ein bis drei Wochen, wobei die genauen Auswirkungen an der Oberfläche noch unsicher sind.
Meteorologen beobachten derzeit ein spezifisches Phänomen in der Atmosphäre: die plötzliche stratosphärische Erwärmung. Es handelt sich nicht um einen gewöhnlichen Sturm oder eine Schneewarnung, sondern um eine Störung in den oberen Schichten, die eisige Luft vom Nordpol zu niedrigeren Breiten verdrängen kann. Das Datum ist das Bemerkenswerte daran.
## Was ist eine plötzliche stratosphärische Erwärmung?
Sie tritt auf, wenn große Mengen warmer Luft und Energiewellen aus der Troposphäre in die Stratosphäre aufsteigen, etwa **30 Kilometer** hoch. Dieser aufsteigende Luftstrom erwärmt die polare Stratosphäre abrupt und bremst die starken Westwinde, die die kalte Luft um den Nordpol einschließen.
Die Modelle haben eine intensive Aktivität planetarer Wellen und einen vertikalen Wärmefluss über Nordeuropa und der Arktis erkannt, mit einem Höhepunkt um Anfang November. Das Ergebnis ist ein geschwächter oder gebrochener Polwirbel.
## Warum dieses frühe Auftreten auffällt
Solche erheblichen Störungen treten normalerweise mitten im Winter auf, im **Januar** oder **Februar**. Ein so intensives Signal Anfang November hat in der Ära der Satellitenbeobachtung laut **severe-weather.eu** keine jüngeren Präzedenzfälle.
Dieser außergewöhnlich frühe Charakter hat Meteorologen in Alarmbereitschaft versetzt. Das Phänomen selbst ist bekannt; es ist der Kalender, der nicht dem Üblichen entspricht.
## Die Kälte kommt verzögert, nicht sofort
Wenn der Wirbel geschwächt oder gebrochen wird, neigt der Jetstream dazu, stark zu mäandern. Dies öffnet die Tür für arktische Luftmassen, die zu niedrigeren Breiten absinken. Aber es ist nicht augenblicklich: Die Verzögerung zwischen der Erwärmung in der Stratosphäre und ihren Auswirkungen an der Oberfläche liegt zwischen **ein und drei Wochen**.
Hier liegt der Schlüssel, warum Ende November diskutiert wird. Die Wahrscheinlichkeit von Kälteepisoden und instabilem Wetter steigt in Teilen Europas und Nordamerikas, nicht die Gewissheit eines konkreten Sturms in einer bestimmten Region.
## Was noch nicht bestätigt werden kann
Die Meteorologen warnen selbst, dass zwar die Erwärmung in der Stratosphäre sehr ausgeprägt ist, ihre genauen Auswirkungen an der Oberfläche und das Alltagswetter jeder Region jedoch im Laufe der Wochen weiter präzisiert werden müssen. Eine PSE erhöht die Wahrscheinlichkeiten; sie unterzeichnet keine Prognose.
Es empfiehlt sich, das atmosphärische Faktum, das auf dem Tisch liegt, von den lokalen Konsequenzen zu trennen, die dies noch nicht tun. Jede Entscheidung, die vom Wetter Ende des Monats abhängt, sollte sich auf die aktualisierte Vorhersage der zuständigen meteorologischen Agentur stützen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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