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Freebitcoin: kostenlose Satoshis sammeln bis zur Auszahlung von 200 Euro
Freebitcoin verschenkt stündlich Satoshis ohne Werbung. 500 FUN bei 25 % Jahreszins zu erreichen ist möglich, doch bis zu 100.000 Satoshis dauert es Jahre.
Freebitcoin: So sammelt man kostenlose Satoshis bis zu 200 Euro
Es gibt eine Plattform, die seit Jahren Satoshis verschenkt – gegen einen Roulette-Dreh pro Stunde. Keine Werbung, keine Karte, keine persönlichen Daten. Nur eine E-Mail-Adresse. Das Angebot klingt nach einem Lehrbuch-Pyramidensystem, aber die Tatsache ist, dass manche Nutzer seit Monaten dabei sind und das Äquivalent von 200 Euro in FUN-Token angesammelt haben. Es ist kein großer Wurf. Es ist eine langsame, fast handwerkliche Ansammlung, die von Beständigkeit abhängt und davon, die Boni der Plattform selbst zu nutzen.
So funktioniert das System: Jede Stunde kann man eine lächerlich kleine Menge Satoshis beanspruchen, der kleinsten Einheit des Bitcoin. Aktuell gibt es 7 Satoshis pro Dreh, vor Jahren waren es noch über 150. Der Trick liegt in den reward points (RP), die sich ansammeln und gegen BTC-Boni eintauschen lassen, die die Einnahmen pro Dreh vervielfachen. Mit Geduld werden diese Punkte zu einem 100-%- oder 500-%-Bonus, der stundenlang hält. Das Endziel ist, 500 FUN-Token zusammenzubringen, um sie für ein Jahr zu sperren und 25 % Jahreszins zu kassieren.
Wie viel kann man mit Freebitcoin wirklich verdienen?
Die Zahl, mit der die erfahrensten Nutzer rechnen, ist kein Grund zum Jubeln. Eine in der Community oft wiederholte Rechnung setzt die realistische Obergrenze bei etwa 100.000 Satoshis, und nicht einmal das ist in weniger als drei Jahren erreichbar. Der Schlüssel liegt darin, nicht zu wetten. Die geschenkten Satoshis werden angesammelt, in FUN-Token getauscht und gesperrt. Kein Roulette, keine Multiplikatoren. Das Casino gewinnt immer, und die maximale Gewinnwahrscheinlichkeit bei einer Wette liegt bei 49,9 %.
Der Zins auf FUN beträgt 25 % pro Jahr, der Zins auf Satoshis ist dagegen gestaffelt: Er beginnt bei 4 % und steigt je nach Level auf bis zu 20 %. Um premium zu werden, braucht man 2.500 FUN, und ab da vervielfachen sich die Vorteile: mehr Roulette-Drehs, kein Captcha, höhere Zinsen. Mit 12.500 gesperrten FUN hat ein Nutzer angeblich bereits 5 kostenlose Drehs pro Tag und 4,1 % Zinsen auf BTC, die in einem Monat auf 5 % und in einem halben Jahr auf 10 % steigen.
Das Problem mit dem FUN-Token: volatiler Kurs und Abhängigkeit von Freebitcoin
Der FUN-Token ist keine eigenständige Währung. Sein Kurs schwankt zwischen 14 und 23 Satoshis und ist schon einmal von 40 abgestürzt. Er folgt nicht dem Bitcoin: Steigt BTC, bewegt sich FUN kaum; fällt BTC, gibt FUN doppelt so viel nach. Die einzige Hoffnung auf Wertsteigerung ist, dass Freebitcoin weiter wächst und das zugehörige Casino DPLAY Spieler anzieht. Vor zwei Jahren hatte die Plattform 46 Millionen Nutzer. Heute ist von Millionen die Rede, ohne genaue Zahl.
Manche halten FUN für einen Rohdiamanten wegen des Wettvolumens, das das Casino bewegt. Andere erinnern daran, dass sie bereits Stürze von 20 % an einem einzigen Tag gesehen haben und dass der Token außerhalb des Ökosystems keinen Nutzen hat. Die Realität ist, dass 99 % der Bitcoin-Faucets Müll sind, der ein paar Wochen überlebt. Freebitcoin ist die Ausnahme, weil es seit Jahren auf dem Markt ist und auszahlt. Zumindest sagen das die, die schon lange dabei sind.
Auszahlungen und Beschwerden: Zahlt Freebitcoin wirklich?
Die zwingende Frage: Kommt man an sein Geld? Die Erfahrungsberichte innerhalb der Plattform sagen ja. Es wird von Auszahlungen zu Coinbase ohne Probleme berichtet sowie von Empfehlungsprovisionen, die für einen einzelnen Nutzer 53.523 Satoshis ausmachen. Es gibt auch Beschwerden von Leuten, die nicht auszahlen konnten, doch die übliche Antwort lautet, es handele sich um Konfigurationsfehler oder falsch eingerichtete Wallets. Die Plattform läuft zu viele Jahre, um ein massiver Betrug zu sein.
Das Empfehlungssystem ist ein weiteres Standbein des Geschäfts. Jeder Nutzer kann seinen Link posten und eine Provision von denjenigen erhalten, die sich anmelden. Es ist keine Pyramide: Es ist ein Standard-Affiliate-Programm. Was niemand erzählt: Die Zusatz-App, die die Gewinne vervielfacht – diejenige, die 5 Euro pro Woche in Satoshis einbringt –, hat immer noch keinen Namen. Der Autor der Methode hebt sich dieses Ass für ein zweites Kapitel auf.
Die vollständige Rechnung, mit Boni, Zinseszinsen und realistischen Zeiträumen, ergibt eine verstörende Zahl: Selbst mit täglicher Beständigkeit kommt man nicht über Kleingeld hinaus. Aber wer mit null angefangen hat und bereits 200 Euro in Token besitzt, scheint nicht gewillt zu sein, aufzuhören.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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