Wenn die French Press kaputtgeht, heißt es improvisieren: vom Topfkaffee bis zum Papierfilter
Ein Nutzer berichtet, dass seine French Press aus Borosilikat kaputtgegangen ist, und griff zur Cowboy-Methode: Wasser in einem Topf erhitzen, gemahlenen Kaffee hinzufügen, fünf Minuten ziehen lassen und mit Küchenpapier filtern. Das Ergebnis sei laut seinem Zeugnis besser als das der French Press. Nicht zum ersten Mal wird zu dieser Art von Improvisation gegriffen: Die Kaffeekultur in Spanien hat eine Tradition von Topf- und Filterkaffee, vor allem beim Camping oder unter Studenten, wo Servietten schon als Filter dienten.
Klassische Alternativen: die Bialetti-Mokka und der Kaffee von früher
Bei einem Kaffeemaschinen-Defekt lautet der häufigste Rat, auf die italienische Bialetti-Mokkakanne umzusteigen, einen Klassiker, der bei guter Pflege Jahrzehnte hält. Anhänger dieser Methode betonen, dass sie stärkeren Kaffee ermöglicht, wobei die kleinen Versionen für Freunde großer Tassen knapp ausfallen können. Andere bevorzugen die traditionelle Glas-French-Press (wie die kaputte) oder sogar große italienische Kaffeekannen, wie die, die eine Mutter für acht Tassen aufbewahrt.
Der Komfort (und die Kosten) der Kapseln
Das andere Pol des Streits sind Kapselmaschinen wie die Nespresso Vertuo. Ein Nutzer lobt ihren Komfort und dass er die Maschine gratis bekommen hat, wobei jede Kapsel rund 0,50 Euro kostet. Die Alternative wäre, 1,50 Euro für einen Kaffee im Café zu zahlen. Kritiker weisen jedoch darauf hin, dass der Preis pro Kapsel im Vergleich zu gemahlenem Kaffee hoch ist und die Qualität von Kapselkaffee nicht immer an traditionelle Methoden heranreicht.
Das Fazit ist nicht einstimmig: Jede Methode hat ihre Vorteile bei Kosten, Geschmack und Praktikabilität. Klar ist: Wenn die French Press kaputtgeht, bietet die Welt des Kaffees Lösungen für jeden Geschmack, vom rustikalsten Topfkaffee bis zur ausgefeiltesten Kapsel. Die Debatte bleibt offen.
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