Forum Diskutiert Putins Atombombe und Russlands Grenzschließung nach Europa

Laut Thread wiederholt Putin Atomwarnungen, während die USA ihre Bürger zur Ausreise aus Russland auffordern und Moskau Grenzen zu Europa schließt.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Forum Diskutiert Putins Atombombe und Russlands Grenzschließung nach Europa
Pilingui beharrt auf Atombombe und schließt russische Grenzen nach Europa

Roter Platz, Rally-Konzert, das Publikum ruft den Namen des Landes und Pilingui, laut Thread-Nachrichten, erneut mit der Atombombe im Mund: „Der Sieg wird unser sein. Atombombe? Die USA haben bereits ein Präzedenzfall geschaffen.“ Es ist, dieser Darstellung zufolge, kein isolierter Ausrutscher: Zuvor hatte er gewarnt, dass „dies kein Bluff“ sei und er „alle notwendigen Waffen“ einsetzen werde; Tage später folgte die Aussage, dass Russland das „Recht hat, die Atombombe zu verwenden“. Derselbe Teilnehmer zählt drei Erwähnungen innerhalb weniger Wochen, alle in öffentlichen Reden.

Dieses Tropfen von Warnungen stützt sich nun auf einen formellen Rahmen. Die vier annektierten Regionen gelten bereits als russisches Territorium, und es wurde gewarnt, dass ein Angriff auf sie einem Angriff auf Russland gleichkäme und eine Kriegserklärung auslösen würde. Mit diesem Schirm wird nukleare Abschreckung nicht mehr nur Hintergrundgeräusch, sondern erklärte Doktrin. Für einen Teilnehmer ist es dasselbe Schema wie vor dem Angriff auf die Ukraine: erst die Warnung, dann die Tat.

Warum die USA ihre Bürger bitten, Russland zu verlassen

Die Vereinigten Staaten haben ihre Staatsangehörigen aufgefordert, Russland „unverzüglich auf jedem Weg“ zu verlassen. Diese Formulierung ist nicht neu. Sie ist dieselbe, die vor der Invasion der Ukraine ausgegeben wurde, und dieses Echo – gleiche Warnung, gleiche Dringlichkeit, gleiches Schweigen über die Gründe – hat die Alarmglocken läuten lassen. Parallel dazu hat Russland, laut derselben Darstellung, Grenzen und Transportwege nach Europa geschlossen. Dies ist keine weitere Zollkontrolle: Land- und Luftausgänge zum Kontinent sind gekappt.

Für einen Teil der Analyse deuten beide Bewegungen auf eine totale Kriegserklärung gegen die Ukraine hin. Für einen anderen sind sie Teile einer monatelang wiederholten Druckkampagne, ohne dass etwas Definitives geschieht. Der Unterschied zwischen diesen Lesarten liegt nicht in den Fakten, sondern darin, wie viel Zeit man Moskaus Geduld zugesteht.

Eine NATO, die nicht interveniert, solange kein Mitglied angegriffen wird

Im Thread wird wiederholt betont, dass das Bündnis aktiv und passiv eine Linie hält: Es wird nicht intervenieren, solange kein NATO-Mitglied angegriffen wird. In diesem Spielraum passt fast alles. Laut zirkulierenden Warnungen hätten die USA bereits signalisiert, dass ein nuklearer Angriff keine nukleare Antwort nach sich ziehen würde, eine Behauptung, die als Freifahrtschein gelesen wurde. Der Vorfall des Generalsekretärs in einem deutschen TV-Sender – unterbrochen durch eine Übertragung von Pilingui Rede am Roten Platz – fügt der Szene durch Humor Salz hinzu.

Bezüglich der Ukraine war die Botschaft kälter: Laut einem Teilnehmer hat der NATO-Generalsekretär Selenskyj brüskiert. Die daraus gezogene Schlussfolgerung ist unbequem: Kiew steht allein auf dem Brett.

Medwedew bricht das Schweigen: „Es ist kein Bluff“

Dmitri Medwedew, während eines großen Teils des Konflikts diskret, hat sein Schweigen gebrochen – wie im Thread berichtet –, um sicherzustellen, dass Pilingui nukleare Bedrohung „kein Bluff“ ist und dass es keine Fähigkeit geben wird, den Schlag zurückzugeben. Die Botschaft geht in dieselbe Richtung wie die Rede bei der Rallye, aber mit einem anderen Empfänger: Sie richtet sich nicht an die russische Öffentlichkeit, sondern an die europäischen Kanzlerämter. Dass die Warnung, dieser Darstellung zufolge, von zwei verschiedenen Stimmen mit demselben Inhalt kommt, deutet auf eine Koordination hin, die selten zufällig ist.

Fusionsbombe, taktische Nuke oder thermobarisch: Was wird erwogen

Wenn diskutiert wird, welche Waffe eingesetzt werden könnte, öffnet sich das Spektrum schnell. Eine Strömung vertritt die Ansicht, dass kleine Fusionsbomben in beträchtlicher Höhe über dem Boden gezündet würden: Radioaktiver Niederschlag wäre gering, aber Panik in Europa, allgemein. Ein anderer weist auf eine hochwirksame thermobarische Bombe mit abgereichertem Uran hin, die technisch kein nukleares Gerät ist, aber eine verheerende Schockwelle erzeugt. Und die kälteste Berechnung besteht auf dem Elementaren: Eine einzige Detonation an einem Truppenkonzentrationspunkt, ausreichend weit vom russischen Territorium entfernt, würde genügen, um eine Kapitulation am nächsten Tag zu erzwingen, wie es mit Japan im Zweiten Weltkrieg geschah.

Das von Pilingui zitierte US-Präzedenzfall

Die Erwähnung des US-„Präzedenzfalls“ ist nicht zufällig: Sie verweist auf die von den USA im Zweiten Weltkrieg abgeworfenen Bomben, das Argument, das, laut Thread, Moskau dient, um zu behaupten, es wäre nicht der Erste, der die Waffe einsetzt. Das Paradoxon ist doppelt: Dieselbe Macht, die als Alibi dient, ist diejenige, die, laut zirkulierenden Warnungen, keinen nuklearen Schlag zurückgeben würde. Der Präzedenzfall wird letztlich gegen denjenigen angerufen, der die geringste Antwort verspricht.

Die Daten, die nicht zur Erzählung passen

Auf dem Papier ist das russische Arsenal intakt und die Abschreckung sollte funktionieren. Im Feld sprechen die gehandhabten Zahlen, laut einem Teilnehmer, von einer Mobilisierung von 300.000 Menschen, viele ohne militärische Erfahrung, entsandt ohne Ausbildung und mit geringer Logistik. Das ist die Lücke, die niemand schließt: Nukleare Rhetorik koexistiert mit einer humpelnden Kriegsmaschine, und der Winter drückt auf beiden Seiten.

Mit diesen Teilen lautet die Frage nicht mehr, ob Pilingui blufft. Es ist, wie viel der Bedrohung dient, um zu verhandeln, und wie viel für etwas Schlimmeres.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (113 Antworten).

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