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Forist schätzt Diamant aus dem Film auf 100 Millionen
Ein Forist schätzt den Diamant aus dem Film Blood Diamond auf 25 bis 100 Millionen Euro, während andere Gold als Anlage verteidigen.
Im Film ist der Diamant, der die ganze Handlung in Gang setzt, so groß wie ein Ei, und sein Preis schießt in Höhen, mit denen kein Juwelier um die Ecke zu tun hat: Die Schätzungen, die in der Diskussion kursieren, reichen von einer Million Euro bis zu 100 Millionen. Der fiktive Stein ist dabei das Geringste. Die eigentliche Frage – die sich stellt, wer hier den echten Preis sucht – ist eine andere: Warum der Kauf eines Diamanten als Geldanlage für einen Großteil der Analyse ein schlechtes Geschäft ist.
Wie viel ist der Diamant aus dem Film Blood Diamond wert?
Der Film nennt keinen festen Preis, daher stammen all die Berechnungen. Manche setzen ihn bei „einer Million oder mehr“ an, je nachdem, wie exklusiv er ist; andere Schätzungen gehen auf einen Bereich von 25 bis 100 Millionen hoch, je nach Karat. Die Größe eines Eis verortet den Stein als Referenz weit über jedem Schaufensterexemplar.
Um die Größenordnung einzuordnen, bringt ein Teilnehmer einen weiteren Wert ein: Ein natürlicher rosa Diamant mit 50 Karat kostet nicht weniger als 5 Millionen Euro. Der Stein aus dem Film, für die Fiktion erschaffen, spielt in einer anderen Liga.
Warum der Diamant eine umstrittene Anlage ist
Das härteste Argument gegen den Diamanten als Anlageobjekt kommt nicht aus dem Kino, sondern aus der Struktur des Marktes, wie einer der Teilnehmer erklärt. In ein Produkt zu investieren, dessen Preis ein Lobbyverband aufrechterhält, dem man nicht angehört, das aus dem sechsthäufigsten Material des Universums hergestellt wird, das zum Schmuckwert gekauft und zum Rohstoffwert verkauft wird, scheint nicht der beste Plan.
Manche fügen einen weiteren Faktor hinzu: Die Technologie erlaubt es inzwischen, synthetische Diamanten günstiger und oft perfekter herzustellen. Die Seltenheit des natürlichen Steins stützt seinen Preis; die des synthetischen nicht. Und obwohl der Abbau sich über die halbe Welt verteilt, reicht die Kontrolle über den Schliff – Antwerpen bündelt einen großen Teil des Geschäfts – aus, den Markt nach Belieben zu bewegen.
Gold als Alternative: steuerliche Vorteile
Gegenüber dem Diamanten ziehen viele Gold vor, und nicht nur aus ästhetischem Geschmack. Nach Ansicht eines Teilnehmers lässt sich Geld in unbegrenztem Umfang drucken und Diamanten lassen sich im Labor herstellen; die Transmutation von Metallen ist dagegen nicht vorgesehen. Dazu kommt ein konkreter Vorteil: Anlagegold – nicht Schmuckgold – unterliegt keiner Mehrwertsteuer, was den Einstieg verbilligt.
Der Diamant hingegen leidet unter der klassischen Asymmetrie: teuer beim Kauf, enttäuschend beim Verkauf. Die Spanne zwischen Ankaufs- und Verkaufspreis frisst den Reiz auf, bevor es richtig losgeht.
Fallen beim Kauf und Verkauf eines Diamanten Steuern an?
Laut einem Teilnehmer der Diskussion nur beim Kauf; beim Verkauf „bemerkst du es wahrscheinlich nicht einmal“. Der Wertverlust beim Wiederverkauf ist ohnehin das Argument, das am häufigsten gegen den Diamanten als Geldanlage angeführt wird.
Man sollte Sammeln nicht mit Investieren verwechseln. Ein Diamant im Tresor wirft weniger ab, als das Schaufenster verspricht, und genau diese Lücke trägt die ganze Verkaufsstory.
Mit diesen Zahlen lockt der Reiz, ein paar Steine im Wert von jeweils 10.000 oder 12.000 Euro aufzubewahren, weiterhin so manchen. Und wenn das eigentliche Geschäft nie der Stein war, sondern die Geschichte, die man über ihn erzählt?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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