Firefox exportiert das digitale Zertifikat nicht: Die Lösung liegt in Windows

Ein Nutzer berichtet, dass Firefox beim Exportieren seines FNMT-Zertifikats einen Fehler meldete. Ein anderer Forumsmitglied riet ihm, es über den Zertifikat-Manager von Windows zu exportieren.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Firefox exportiert das digitale Zertifikat nicht: Die Lösung liegt in Windows
Der Firefox-Fehler, der digitale Zertifikate blockiert

Ein Fehler beim Speichern der PKCS-#12-Sicherungsdatei. Das ist die Meldung, die Firefox laut einem Nutzer zurückgibt, wenn er versucht, sein digitales Zertifikat der FNMT (der spanischen Behörde, die digitale Bürgerzertifikate ausstellt) zu exportieren, und der Browser sich strikt weigert. Es passiert mitten beim Umzug: Der Computer, auf dem das Zertifikat installiert ist, ist «kurz vor dem Ableben», und der Nutzer muss es auf einen anderen Rechner übertragen, weil er es täglich benutzt. Die FNMT empfiehlt in ihren Anweisungen 1377, vor dem Export die Root-Zertifikate von Firefox zu löschen. Das funktioniert nicht. Der Fehler bleibt. Und die Alternative, die Originale in einem anderen Browser desselben Computers zu installieren, zieht auch nicht: Das System erkennt sie nicht, weil es keine Sicherungskopien sind.

Was tun, wenn Firefox das digitale Zertifikat nicht exportiert

Die Lösung, die das Problem behebt, führt nicht über Firefox. Sie führt über den Zertifikat-Manager von Windows, ein Tool, das seit XP existiert und unter Windows 10 weiterhin problemlos funktioniert. Von dort aus lässt sich das Zertifikat exportieren, indem man die Option «privaten Schlüssel exportieren» aktiviert und ein Passwort vergibt. Das bestätigt derjenige, der es nach Tagen vergeblicher Versuche ausprobiert hat: «Ich kann es NICHT glauben. Mit zwei Zeilen hast du mir das Leben gerettet». Der Windows-Manager exportiert das Zertifikat in eine Datei, die sich anschließend auf jedem anderen Computer importieren lässt. Entscheidend ist der private Schlüssel: Ohne ihn ist das Zertifikat ein Siegel ohne Unterschrift.

Warum die FNMT das nicht erklärt

Die FNMT veröffentlicht Anleitungen und häufig gestellte Fragen, aber die Lösung für den Exportfehler in Firefox findet sich nirgendwo. Manche meinen, die Verwaltung setze voraus, dass Bürger sich im Zertifikatsspeicher des Systems bereits auskennen. Andere verweisen darauf, dass das Problem bei Firefox liegt, der nach und nach Fehler mit den FNMT-Zertifikaten angesammelt hat. Laut der im Thread zitierten offiziellen Dokumentation funktioniert Firefox mit dem FNMT-Root-Zertifikat ab Version 51, Januar 2017, korrekt. Seitdem berichten Nutzer, dass Updates das Problem manchmal beheben und manchmal verschlimmern. Eine Teilnehmerin bringt es unverblümt auf den Punkt: «Firefox macht meistens Probleme mit Zertifikaten, selbst wenn man sie über das System des PCs exportiert».

Der Mythos, das Zertifikat gelte nur für einen Computer

An Schaltern und auf Support-Hotlines hält sich eine falsche Vorstellung: Das digitale Zertifikat funktioniere nur auf dem Computer, auf dem es beantragt wurde. Das stimmt nicht. Es lässt sich auf mehrere Rechner exportieren und installieren, auf einen USB-Stick oder aufs Handy. Die Verwirrung entsteht, weil zwei verschiedene Dinge vermischt werden: der Antragsprozess, der tatsächlich im selben Browser erfolgen muss, und die spätere Nutzung, die keinerlei Einschränkungen kennt. Eine echte Ausnahme sind die Kryptografiekarten, die die FNMT und Telefónica vor Jahren verkauften: Von dort lässt sich der private Schlüssel nicht exportieren. In allen anderen Fällen ist das Zertifikat portabel.

Die Alternative, die viele übersehen

Wurde das Zertifikat nur in Firefox installiert, fehlt es in Chrome und Edge. Jeder Browser hat seinen eigenen Speicher. Chrome und Edge lesen den Systemspeicher; Firefox seinen eigenen. Deshalb funktioniert der Export über den Windows-Manager selbst dann, wenn Firefox sich weigert. Die resultierende Datei lässt sich in Google Drive, auf einem USB-Stick oder per E-Mail speichern, mit einem Passwort, das man nicht vergisst. Manche empfehlen, sie in ein RAR-Archiv mit einem anderen Passwort als dem des Zertifikats zu packen. Und wer viele Zertifikate verwaltet, dem wird immer wieder geraten: den Windows-Manager als Hauptspeicher nutzen, denn Firefox erlaubt weder sortieren noch gezielt suchen.



Das digitale Zertifikat ist der Schlüssel zur spanischen Verwaltung im Netz. Wenn es ausfällt, steht der Bürger vor verschlossener eigener Tür. Die Lösung existiert, sie ist kostenlos und versteckt in einem Menü, das kaum jemand besucht. Die verblüffende Zahl: Das Tool, das das Problem löst, steckt seit über zwei Jahrzehnten in Windows. Niemand erwähnt es, bis jemand darüber stolpert.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (41 Antworten).

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