FBI liefert 12.000 verschlüsselte Handys an Kriminelle

Die Operation ANOM platzierte 12.000 verschlüsselte Geräte bei Kriminellen weltweit. Das FBI und die australische Polizei nutzten sie zum Lesen der Nachrichten.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Das FBI und die australische Polizei gründeten eine Scheinfirma, ANOM, die verschlüsselte Handys an kriminelle Netzwerke verkaufte. Als das Netzwerk mehr als 12.000 Endgeräte umfasste, schlossen sie die Falle fest und verhafteten die Nutzer anhand der gelesenen Nachrichten.

Das Geschäft mit verschlüsselter Telefonie für Kriminelle funktionierte über Mundpropaganda. Keine Läden, keine Werbung. Ein mit der Justiz kooperierender Händler öffnete die Tür zur Operation.

## Ein geheimes Netzwerk durch ein anderes ersetzt

Die Polizei zerschlug das damals wichtigste Netzwerk für verschlüsselte Kommunikation und ließ Tausende von Kriminellen ohne sicheren Kanal. Das FBI und die australische Polizei sahen die Lücke und bauten eine eigene Alternative auf: **ANOM**. Die Firma war eine Fassade. Die Endgeräte, **12.000 Mobiltelefone**, wurden an kriminelle Netzwerke weltweit verkauft.

Das System wurde zunächst mit australischen Kriminellen getestet. Es funktionierte. Die Ausweitung erfolgte global.

## Die Falle wurde mit Fristende geschlossen

Die Operation hatte ein geplantes Ende. An einem vorab festgelegten Datum verhafteten die Behörden die Nutzer und teilten ihnen mit, dass die Handys sie verraten hätten. Die von den Kriminellen selbst gesendeten Nachrichten dienten als Beweis.

Der Umfang des Betrugs war nicht nur polizeilicher Natur. Die als sicher verkaufte Infrastruktur war in Wirklichkeit ein offenes Fenster für Ermittler. Die Käufer zahlten für einen Dienst, der sie exponierte.

## Ein Geschäft, das vom Vertrauen abhing

Der Verkauf über Mundpropaganda war der Schlüssel zum Modell. Ohne öffentliche Kanäle zählte alles zur Fruta des Händlers. Derselbe Mechanismus ermöglichte es, das falsche Netzwerk einzuführen. Das Vertrauen in den Anbieter wurde zur größten Schwachstelle der Käufer.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (11 Antworten).

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