Europa: el riesgo de movilizar a hombres menores de 50 años

Un posible conflicto entre la OTAN y China podría obligar a la movilización militar de hombres menores de 50 años en Europa ante la falta de voluntarios.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Europa: el riesgo de movilizar a hombres menores de 50 años
Europa und das Dilemma der Mobilisierung von Männern unter 50

Was würden Sie tun, wenn Sie den Einberufungsbescheid erhielten? Das Szenario, das die Diskussion befeuert, basiert auf einer unangenehmen Prämisse: ein offener Konflikt zwischen der NATO und China inmitten des Chaos des Ukraine-Krieges. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob die europäischen Staaten am Ende alle Männer unter 50 Jahren an die Front rufen würden. Die gesammelten Antworten sind nicht optimistisch: Fast niemand würde freiwillig kommen, und der Staat müsste seine gesamte Macht einsetzen, um sie zu zwingen. Die Spannung ist nicht neu, aber das Zusammentreffen von Zahlen, juristischen Argumenten und privaten Ausreden zeichnet ein recht präzises Bild davon, wie belastbar die Bindung zwischen dem Bürger und seiner Verwaltung heute noch ist.

Welche Länder hätten realen Spielraum für eine Mobilmachung

Die erste Spaltung ist geografisch. In Westeuropa gilt dieses Szenario als unwahrscheinlich; in Polen, den baltischen Staaten, Schweden oder Rumänien halten es einige für etwas wahrscheinlicher, wenn auch mit Nuancen, die den Enthusiasmus schnell dämpfen. Über Schweden wird eine konkrete Frage aufgeworfen: Ob das Land in der Lage wäre, seine Jugend zu rufen, ohne dass es unterwegs zu einem internen Konflikt kommt. Über Polen wird über eine diszipliniertere Reaktion spekuliert, während in den baltischen Staaten auf einen eigenen Anreiz hingewiesen wird: die Präsenz russischer Minderheiten im eigenen Territorium.

Am anderen Ende steht die Idee, dass weder Russen noch Europäer echtes Interesse an einem Zusammenstoß haben. China, so wird argumentiert, habe kein Interesse daran, sich in einen fremden Konflikt einzumischen, und das in die NATO integrierte Europa könne es mit dem Senden von Hilfe und Material belassen. Es ist die Proxy-These: Die eine Seite liefert die Toten, die andere die Rechnungen. Ein Teil der Antworten führt zudem zu feindseligen Kommentaren über die Migrationsbevölkerung, die ohne jegliche Daten präsentiert werden und völlig am Thema vorbeigehen.

Namens- und Geschlechtsänderung im Register als legaler Fluchtweg

Unter den erdachten Auswegen findet sich eine registrierungstechnische. Mit der Gesetzesreform, die es ermöglicht, Name und Geschlecht im Standesamt zu ändern, behaupten einige, dass die Einberufung de facto umgangen würde, und warnen vor den Schlangen, die sich vor den Gerichten bilden würden, wenn sich viele dasselbe denken. Dies ist die Art von Argument, die sich nicht auf einen konkreten Mobilisierungstext stützt — einen solchen gibt es nicht —, sondern auf die Logik, dass jede administrative Lücke nützlich ist, wenn der Anreiz darin besteht, nicht zu sterben.

Wie viele Spanier würden zu einer militärischen Einberufung erscheinen?

Praktisch keiner, laut der am häufigsten genannten Berechnung. Die Obergrenze der Freiwilligen liegt bei unter 0,01% der Eingebenen, und die Erklärung dafür ist eher kultureller als politischer Natur: In einem Land, das an ein gutes Leben gewöhnt ist, erweist sich die Organisation einer Wehrpflicht ohne drastische Methoden als unmöglich. Der Vergleich mit dem Vorgehen der Russen und Ukrainer — von Tür zu Tür gehen, das Papier persönlich übergeben — wird immer wieder als der einzige Weg genannt, damit es funktioniert.

Das Misstrauen gegenüber dem Staat reicht so weit, dass mehrere Antworten, halb im Scherz, vorschlagen, dass eine Waffe eher dazu dienen würde, interne Rechnungen zu begleichen, als im Ausland zu kämpfen. Und das ist nicht nur Rhetorik: Die Zählung der verfügbaren Mittel deutet auf 3 Millionen Beamte und den gesamten Verwaltungsapparat als das eigentliche Werkzeug für jede Zwangsrekrutierung hin. Die daraus gezogene Schlussfolgerung ist unangenehm: Wenn man gehen muss, dann geht man; das Problem ist nur, dass das Gehen nicht vom Willen des Einzelnen abhängt.

Das Alter und die körperliche Eignung des durchschnittlichen Rekruten

Die im Szenario vorgesehene Reihenfolge der Einberufung wäre wie folgt: zuerst die Berufssoldaten, dann die jungen Menschen ab 18 Jahren und die Reservisten, und ab dann blieben Männer über 40, die keinen Militärdienst geleistet haben, theoretisch außen vor. Hier wird die Debatte realitätsnah, und gesundheitliche Anforderungen sowie altersbedingte Beschwerden erscheinen als echtes Filterkriterium für die operative Eignung. Die Antwort der Betroffenen lässt nicht lange auf sich warten: Nicht alle 50-Jährigen sind übergewichtig, und der Fitness- und Diätkult wurde nicht erst von der jüngsten Generation erfunden.

Warum wird eine Mobilmachung als unwahrscheinlich verworfen?

Es fehlt der Auslöser. Ohne einen vorangegangenen Angriff auf NATO-Staaten — das erwähnte nukleare Szenario — wäre eine generalisierte Mobilmachung nicht machbar, da die westliche öffentliche Meinung zu schwer wiegt und überwiegend dagegen wäre. Das ist das Argument, das die meiste Zustimmung findet: Regierungen können jahrelang Materiallieferungen aufrechterhalten, aber sie brauchen eine offensichtliche Aggression, um Menschenleben einzufordern.

Hinzu kommt die stille Erschöpfung. Es gibt Schätzungen, wonach in einem konventionellen Krieg mehr als 40% der Verluste durch Friendly Fire entstehen, was die Begeisterung für das Tragen einer Uniform noch weiter senkt. Die alternative Vision ist nicht heroisch: Banditen, Partisanen und Guerilleros — Menschen, die sich im Wald bewegen und den Frontlinien ausweichen. Niemand spricht von geordneten Fronten.

Währenddessen verläuft der „Wunderkalender“ seinen Gang: Erst war es die wirtschaftliche Katastrophe, dann der Energieeinbruch und nun die große Mobilmachung. Alles, immer, im Oktober. Das am häufigsten zitierte Szenario ist nicht mehr das der Front, sondern das eines Mad-Max-Zustands, der nie wirklich eintritt.

Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (101 Antworten).

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