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Erdgas vs. Propan: Das Kleingedruckte entscheidet über die Rechnung
Erdgas hat einen niedrigeren Preis pro kWh als Propan, doch die Gebäudegebühr und der Grundpreis können die Rechnung bei geringem Verbrauch verteuern.
Erdgas vs. Propan: Das Kleingedruckte, das über die Rechnung entscheidet
Der Verkäufer klingelt an der Tür mit 20 % Rabatt auf den Verbrauch und dem Versprechen, den Kessel kostenlos umzurüsten. Der kritische Punkt liegt, wie mehrere Teilnehmer warnen, nicht im Preis pro Kilowattstunde, sondern in einer Position, die im Angebot selten auftaucht: der Gebäudegebühr (canon de finca). Eine Gebühr, die nach diesen Berichten über Jahre hinweg erhoben wird, um den Erdgasanschluss im Gebäude zu finanzieren, und die aus einem scheinbaren Sparvorteil eine teurere Rechnung machen kann als die für Flüssiggas aus dem Tank.
Der Preisvergleich ist täuschend, wenn man den Grundpreis nicht beachtet. Flüssiggas wird nach Kilogramm abgerechnet, mit einem Höchstpreis vor Steuern von 68,6449 cts/kg und einem unteren Heizwert von 11.082 kcal/kg, was die kWh auf etwa 5,6 cts (ohne MwSt.) bringt, laut einer Berechnung, die im Thread kursiert. Erdgas im TUR-3.2-Tarif hat einen variablen Preis von 0,040137088 €/kWh und einen Grundpreis von 8,67 €/Monat. Auf den ersten Blick gewinnt das Erdgas. Aber man muss die Gebäudegebühr hinzurechnen, die in manchen Wohnanlagen, so die Teilnehmer, diese 8,67 Euro pro Monat bei Weitem übersteigt.
Die Gebäudegebühr: die versteckten Kosten, die die Leitung finanzieren
Der Einbau von Erdgas in einem Gebäude ist teuer. Gas Natural finanziert die Arbeiten, holt sich das Geld aber über eine monatliche Gebühr zurück, die auf der Rechnung als Gebäudegebühr erscheint, wie mehrere Nutzer berichten. Diese Position ist keine Steuer und keine kommunale Abgabe: Es ist die Schuld, die das Gebäude beim Versorger eingeht, so diese Berichte. In Wohnanlagen, wo der Anschluss bereits besteht, kann die Gebühr mehrere Euro pro Monat betragen; in anderen wurde sie von den Bewohnern im Voraus bezahlt.
Das Angebot des Verkäufers erwähnt dieses Detail meist nicht. Es spricht von 20 % Rabatt auf den Verbrauch, aber nicht von den Fixkosten. Der Grundpreis für Erdgas (8,67 €/Monat im TUR 3.2) ist höher als der für Flüssiggas (1,56 €/Monat), aber die Gebäudegebühr kann ihn noch weiter in die Höhe treiben. Genau darin liegt das Risiko: Die Ersparnis beim Verbrauch kann durch die feste Gebühr aufgefressen werden.
Lohnt sich der Wechsel? Es hängt vom Verbrauch und vom Kleingedruckten ab
Die Antwort ist nicht eindeutig. Bei hohem Verbrauch ist Erdgas günstiger, weil der Preis pro kWh niedriger ist. Bei geringem Verbrauch kann Flüssiggas wirtschaftlicher sein, weil der Grundpreis niedriger ist und keine Gebäudegebühr anfällt. Eine Berechnung, die in der Branche kursiert, setzt den Break-even-Punkt bei rund 5.000 kWh pro Jahr an. Darunter lohnt sich Propan, darüber Erdgas.
Es gibt aber weitere Faktoren. Die Umrüstung des Kessels ist kostenlos, erfordert jedoch den Austausch der Düsen. Propan hat einen höheren Heizwert, daher sind die Düsen kleiner; beim Wechsel auf Erdgas werden sie durch Düsen mit größerem Durchmesser ersetzt. Die Arbeit übernimmt der Kundendienst und die Garantie bleibt laut Angebot bestehen. Einige Berichte warnen jedoch, dass die Anlage möglicherweise zusätzliche Anpassungen benötigt, die nicht immer abgedeckt sind.
Die Erfahrung derer, die bereits gewechselt haben
Die realen Fälle zeigen eine große Bandbreite. Manche haben ihre Rechnung mit Erdgas halbiert, andere haben mit Propan Heizkostenrechnungen von 700 € bezahlt. Der Preisunterschied pro kWh zwischen beiden Brennstoffen ist erheblich: Flüssiggas liegt bei etwa 5,6 cts/kWh, während Erdgas im TUR 3.2 auf 4 cts/kWh sinkt. Aber die Gebäudegebühr und der Grundpreis kippen die Waage bei geringem Verbrauch.
Die Entscheidung erfordert daher einen Blick auf die gesamte Rechnung, nicht nur auf den Verbrauchspreis. Der Verkäufer an der Tür führt die Aufschlüsselung der Gebäudegebühr meist nicht mit sich. Sie schriftlich anzufordern ist der erste Schritt, um nicht blind zu unterschreiben.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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