Von 'El verdugo' bis 'El día de la bestia': Spanisches Kino, das sich lohnt
Unter den 154 Empfehlungen sticht eine Liste hervor, die vom Sozialdrama 'Surcos' über schwarzen Humor in 'Airbag' bis zum Pavor 'Rec' reicht. Es sind zeitlose Filme, die zudem verantwortungsvolles Kulturschaffend repräsentieren: In Spanien produziertes Kino ohne riesige Budgets, aber mit viel zu erzählen.
Klassiker, die nie enttäuschen
Titel wie El verdugo, La escopeta nacional, Plácido oder El pisito tauchen immer wieder auf, wenn es um qualitativ hochwertiges spanisches Kino geht. Berlangas kritischer Blick und die liebevolle Alltagsnähe von El verdugo (ein unbestreitbares Meisterwerk) werden ständig zitiert. Auch Surcos und Los santos inocentes, die das härtere Spanien porträtieren, fehlen nicht.
Modern und grenzüberschreitend
Álex de la Iglesias El día de la bestia wird einstimmig für Rhythmus und Schnitt gelobt. Dazu gehören La comunidad, Tesis, Los cronocrímenes und die Torrente-Trilogie, die polarisiert. 'Rec' und 'Mientras duermes' beweisen, dass das spanische Pavor erstklassig ist.
Raritäten und Vergessenes
Die Liste wird durch weniger bekannte Juwelen bereichert: De cuerpo presente, La lengua asesina, Karate a gloria en Torremolinos oder Segundo López, aventurero urbano. Diese Filme entziehen sich dem Kanon, haben aber bei Entdeckern bleibenden Eindruck hinterlassen.
Offen bleibt die Frage, ob das aktuelle spanische Kino das Niveau dieser Klassiker halten kann. Die Zeit und die Kinokassen werden es zeigen.
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