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Elektroautos erreichen 18,4 % der Pkw-Verkäufe im September in Spanien
Reine Elektroautos erreichten im September 18,4 % der Pkw-Verkäufe in Spanien; mit Plug-in-Hybriden 33,9 %. In Navarra liegt der Anteil nahe 50 %, ein Nutzer fordert eine Steuer auf das Laden.
Reine Elektroautos machten 18,4 % der im September verkauften Pkw aus
Laut den in der Debatte genannten Zahlen schlossen reine Elektroautos den September mit einem Anteil von 18,4 % an allen in Spanien verkauften Pkw ab, und zusammen mit den Plug-in-Hybriden —15,5 %— erreicht der Block der Steckfahrzeuge 33,9 % des Marktes. Das sind Zahlen, die nach Ansicht der Teilnehmer das Narrativ widerlegen, deutsche Käufer wollten nichts mit Batterieautos zu tun haben — dass spanische Käufer nichts mit Batterieautos zu tun haben wollen. In Navarra liegt der Anteil der Käufer, die sich für Elektro entscheiden, nahe der Hälfte, eine Zahl, die im Rest des Landes fast wie Science-Fiction klingt. Die Diskussion dreht sich jedoch nicht darum, ob sich der Markt ändert, sondern wie schnell und um welchen Preis.
Realer Anteil gegen Narrativ: die 18,4 %, die niemand erwartet hat
Die Zahl von 18,4 % reinen Elektroautos und 15,5 % Plug-in-Hybriden widerlegt nach Ansicht eines Teilnehmers die These, dass staatliche Förderungen kein einziges Auto vom Händlerhof bewegt hätten. Jedes dritte im September verkaufte Fahrzeug hatte einen Stecker, und das in einem Markt, in dem der Durchschnittspreis weiterhin das größte Hindernis für Privatkäufer ist.
Manche halten diese Zahlen für eine Illusion. Teslas quartalsweises Auftreten, das die Zulassungen auf den letzten Monat des Quartals konzentriert, verzerrt das Septemberbild und lässt den Prozentsatz höher erscheinen, als er im Oktober sein wird. Das ist ein nachvollziehbares Argument: Die Saisonalität der Auslieferungen der amerikanischen Marke ist in der Branche bekannt.
Den Gegenpunkt liefert der Käufer selbst. Jahrelang wurden Diesel und Benzin subventioniert, ohne dass es jemand Intervention nannte, und jetzt, wo die Förderung zum Stecker fließt, ändert sich der Diskurs. Die maximale staatliche Förderung für einen 100 % elektrischen Pkw im laufenden Programm beträgt 4.500 Euro, hinzu kommt ein Mindestrabatt des Händlers von 1.000, womit die Summe bei 5.500 Euro liegt.
Warum werden mehr Elektroautos verkauft, obwohl die Diesel-Subventionen weiterlaufen?
Die kurze Antwort: weil der Preis fossiler Kraftstoffe künstlich niedrig bleibt. Die kursierende Rechnung besagt, dass weiterhin 20 Cent pro Liter an Diesel und Benzin subventioniert werden, was die Wettbewerbsfähigkeit des Elektroautos bei den Kosten pro Kilometer belastet. Ohne dieses Sauerstoffzelt wäre der Anteil der Steckfahrzeuge deutlich höher.
Dem hält das Gegenargument entgegen, dass die Elektro-Förderung weitaus großzügiger ist als jede Abwrackprämie der Geschichte. Die alten Programme erreichten nur ein Zehntel des heute Angebotenen, und Transporter bis 3.500 Kilogramm erhalten bis zu 7.500 Euro Subvention. Im September wurden 8.259 Einheiten dieser Art zugelassen, 44 % aller in diesem Monat verkauften Elektrofahrzeuge. Das heißt: Der Großteil des Elektromarkts sind keine privaten Pkw, sondern Nutzfahrzeuge, die von Unternehmen und Selbstständigen gekauft werden.
Darin liegt der feine Unterschied, der die Euphorie dämpft. Betrachtet man nur den privat genutzten Pkw, bleibt das reine Elektroauto eine Minderheit, und das Bild der 18,4 % stützt sich zu großen Teilen auf Flotten und Arbeitsfahrzeuge. Die Wissenslücke liegt in der vollständigen Aufschlüsselung nach Marken und Käufertyp, die die Lesart der Schlagzeile deutlich verändert.
Die kommende Steuer: Das Laden in Schusslinie
Der Nutzer von Verbrennern wünscht dem Elektroauto keinen Misserfolg. Er wünscht sich, dass es nicht mehr der Zahlmeister der Party ist. Das Argument ist einfach: Wächst der Elektrofuhrpark, sinken die Einnahmen aus Mineralölsteuern, und irgendjemand muss dieses Loch füllen. Die am häufigsten geäußerte Prognose ist, dass das Laden von E-Autos am Ende eine eigene Steuer bekommt, so wie heute der Liter Benzin.
Es gibt weder ein Datum noch einen konkreten Satz auf dem Tisch, und man sollte keine Ereignisse vorwegnehmen. Aber die fiskalische Logik weist in diese Richtung: Wenn ein Drittel der Neuzulassungen bereits einen Stecker hat, beginnt der Staat zu schauen, wo er die Uhr anbringen kann. An dem Tag, an dem das Laden so besteuert wird wie der Tankinhalt, schrumpft der Kostenvorteil des Elektroautos, und dann werden wir sehen, wie viel vom heutigen Anteil Überzeugung war und wie viel Rechnerei.
Vor diesem Hintergrund sollte der Elektroanteil Monat für Monat weiter steigen. Die Saisonalität von Tesla, die Abhängigkeit von Flotten und die fiskalische Bedrohung des Ladens mahnen, den Sieg nicht zu früh zu feiern.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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