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Drei Schießereien in zehn Tagen im Raum Valencia
Ein Mann wurde in Xirivella erschossen, die dritte Schießerei innerhalb von zehn Tagen im Großraum Valencia. Die Täter sind auf der Flucht.
Ein Mann zwischen 30 und 40 Jahren wurde mitten auf einer Straße in Xirivella (Valencia) erschossen. Vier Personen flohen in einem schwarzen Auto, vermutlich ein BMW, nach ersten Erkenntnissen. Es ist die dritte Schießerei innerhalb von zehn Tagen in der Region: Zuvor wurden Männer in Quart de Poblet und Alfafar getötet, letzterer durch eine Schrotwaffe. In allen drei Fällen sind die Täter weiterhin flüchtig, wie aus den verbreiteten Informationen hervorgeht. Kein einziger Verdächtiger wurde festgenommen.
Manche argumentieren, dass sich das Muster wiederholt: Opfer und Angreifer mit Vorstrafen, Abrechnungen zwischen Clans und eine Polizeireaktion, die zu spät kommt oder ausbleibt. Die Szene erinnert an Drogenabrechnungen, wie man sie aus anderen Regionen kennt. Hier jedoch in der Huerta von Valencia.
Wer war das Opfer in Xirivella?
Der Tote, in seinem Viertel als «Raponchi» bekannt, hatte zahlreiche Vorstrafen, so die verbreiteten Informationen. Laut Berichten hatten sich das Opfer und der mutmaßliche Täter zu einer Prügelei verabredet. Das Opfer trug ein verstecktes Messer bei sich, der andere eine Pistole. Der Kalkül ging schief.
Das Bild des «unschuldigen Pechs», das einige Medien zeichnen wollten, widerspricht laut dieser Sichtweise einer kriminellen Vorgeschichte, die auch von Justizquellen bestätigt wird. Dies sei kein Einzelfall: Auch in Quart de Poblet und Alfafar hatten die Beteiligten Vorstrafen. Es handle sich um ein Ökosystem, nicht um eine Anekdote.
Die offizielle Erzählung vom sicheren Spanien
Der Widerspruch zwischen der institutionellen Rhetorik und der Realität in den Vororten von Valencia wird immer schwerer aufrechtzuerhalten. Während die Regierung betont, Spanien gehöre zu den sichersten Ländern der Welt, zählen die Bewohner von Xirivella, Quart oder Alfafar die Schießereien wöchentlich.
Manche behaupten, offizielle Statistiken würden leichte Delikte beschönigen, um historische Tiefstwerte darzustellen. Andere weisen darauf hin, dass schwere Verbrechen noch nicht manipuliert werden, aber die Tendenz besorgniserregend sei. Fakt ist: Drei Hinrichtungen auf offener Straße in zehn Tagen passen nicht zur Erzählung der Normalität.
Clans, Abrechnungen und Schusswaffen
Das Vorgehen ist in allen drei Fällen identisch: mehrere Personen, ein Fahrzeug der Oberklasse, sofortige Flucht und ein Opfer mit Vorstrafen. Keine Festnahmen, so die Quellen. Die Polizei geht von Abrechnungen zwischen organisierten Banden aus dem Bereich des Drogenhandels aus.
Viele fragen sich, warum diese Episoden sich auf die Comunidad Valenciana konzentrieren. Manche Stimmen deuten auf einen Territorialkampf zwischen Clans hin, die in der Zone operieren. Andere betonen die Straflosigkeit, mit der die Täter agieren, da sie spurlos verschwinden.
Ist Xirivella ein Pulverfass oder Spiegelbild eines größeren Problems?
Xirivella ist eine Gemeinde im Ballungsraum Valencia mit etwas mehr als 30.000 Einwohnern. Es ist nicht Ciudad Juárez, aber dieser Vergleich kursierte häufig in sozialen Netzwerken. Das Unsicherheitsgefühl unter den Nachbarn wächst, da die Schießereien folgenlos bleiben.
Die zugrunde liegende Debatte ist unbequem: Handelt es sich um einen punktuellen Anstieg der Bandengewalt oder um eine strukturelle Veränderung der öffentlichen Sicherheit? Die verfügbaren Daten lassen keine abschließende Antwort zu. Sicher ist nur, dass die Täter der drei Schießereien weiterhin unbekannt sind.
Drei Hinrichtungen in zehn Tagen. Null Festnahmen. Gibt es nächste Woche eine vierte?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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