Drei Fetische für Sanchez' neue Erzählstrategie

Teodoro León Gross analysiert in ABC, wie die PSOE nach dem Abgang von Óscar Puente Würde, öffentlichen Sektor und Ungleichheit als Ablenkung nutzt.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Der Kolumnist Teodoro León Gross vertritt in der Zeitung ABC die These, dass die PSOE eine neue Erzählung um drei Fetische herum aufgebaut hat: Würde, Verteidigung des öffentlichen Sektors und die Idee, dass nicht alle gleich sind. Seiner Analyse zufolge dient diese Erzählung als Ablenkung nach dem Ausscheiden von Óscar Puente.

Der Rücktritt von **Óscar Puente** vom Ministerium für Verkehr, den der Kolumnist als dreiwöchigen Wahlkampfurlaub beschreibt, hat die PSOE gezwungen, ihre Erzählung neu zu strukturieren. **Teodoro León Gross** schreibt in **ABC** eine Analyse, in der er behauptet, die Partei habe sich auf drei Fetische gestützt, um die Lücke zu füllen: Würde, Verteidigung des öffentlichen Sektors und die Behauptung, dass nicht alle gleich seien. Die These des Artikels lautet, dass diese Erzählung eher ablenkt als erklärt.

## Würde als Tauschmittel

Gross unterscheidet zwischen zwei Arten der Würde. Der ontologischen Würde, die jeder Person allein durch ihr Menschsein zukommt, und der sarracena Würde, die durch das Handeln erworben wird. Der Kolumnist argumentiert, dass die PSOE letztere heranzieht, um sie Puente abzusprechen. Er fügt ein konkretes Detail hinzu: Bis zu **115 Opfer**, seinem Bericht zufolge, lief das Management des Ministers gut.

Der Artikel erwähnt die Opfer von **Adamuz** und gibt ihnen eine Stimme gegen die Verachtung, die Puente laut Autor gezeigt haben soll. Er weist auch darauf hin, dass Puente nur bei Themen rund um die PSOE und das Engagement seiner Mutter emotional wirkte, nie aber im Hinblick auf die Opfer. Dies ist ein harter Vorwurf, der im Text als Meinung und nicht als Urteil präsentiert wird.

## Der öffentliche Sektor, der nicht privatisiert wurde

Der zweite Fetisch ist die Verteidigung des öffentlichen Sektors. Gross bezeichnet dies als Farce: Man prangert die Privatisierung von etwas an, das gar nicht privatisiert wurde. Er räumt ein, dass es schwierig ist, Storytelling bis zu diesem Punkt zu treiben. Er wirft der PSOE vor, den öffentlichen Sektor zu verteidigen, nachdem ein öffentlicher Dienst versagt hat, in einem öffentlichen Netz mit öffentlichen Zügen.

Die Ironie des Kolumnisten deutet darauf hin, dass alles gleich bliebe, wenn sie selbst managen würden, denn es sei bereits öffentlich und werde bereits von ihnen verwaltet. Er zitiert **Christian Salmon**, um die Erzählung als Waffe der Massenablenkung zu definieren. Die zugrunde liegende Idee ist, dass die Rettung des öffentlichen Sektors versprochen wird, damit niemand hinsieht, wie sehr er sich verschlechtert hat.

## Nicht alle sind gleich, aber manche fallen tiefer

Der dritte Fetisch ist die Ungleichheit. Gross räumt ein, dass wir nicht alle gleich sind, zum Guten wie zum Schlechten. Aber er argumentiert, dass wenige Politiker weniger Lust darauf machen, wie sie zu sein, als Puente, mit Ausnahme vielleicht von **Pedro Sánchez**. Er kritisiert ihn dafür, mehr Zeit damit zu verbringen, in sozialen Medien zu beleidigen, als ein degradiertes Netz zu verbessern.

Der Artikel vergleicht die Situation mit der von **Mazón** und lehnt dieses Beispiel ab. Es wird festgestellt, dass Puente dieses Muster seit Adamuz zehn Monate lang nachgeahmt hat und nur gegangen ist, weil eine zweite Eisenbahnkrise ihn dazu zwang. Der Kolumnist schließt, dass zwar nicht alle gleich sind, aber wenige so tief fallen würden.

## Eine Erzählung, die würfelt

Gross endet mit der Wahlstrategie. Er argumentiert, dass die PSOE weiter würfelt, in der Hoffnung auf einen glücklichen Zufall. Er erinnert daran, dass beim Wohnungsbau Fehler gemacht wurden, dass die Tragödie überwunden wurde und dass man keine Angst vor Korruption habe. Er weist darauf hin, dass die Aufmerksamkeit fragil ist: Wenige erinnern sich noch an **Ceuta** oder die Kanalisationsskandale.

Das letzte Beispiel ist der **Iberoamerika-Gipfel**, bei dem Sánchez jene verurteilte, die Mauern errichten, nachdem er selbst die Legislaturperiode mit dem Bau einer Mauer begonnen hatte. Für den Kolumnisten definiert dies den 'Sanchismo': Die Erzählung starten und hoffen, dass die Wahrheit keine Rolle spielt. Dies ist eine Meinung, kein Faktum, und sollte entsprechend gelesen werden.

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Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (0 Antworten).

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