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Dorfklatscht: Drogen statt Komplott gegen den Bruder
Ein Nachbar führt den sozialen Erfolg eines Mannes auf Drogen im Getränk zurück, nicht auf ein angebliches Familienkomplott. Das spanische Gesetz bestraft die Abgabe von Substanzen an Dritte.
Der Verdacht, dass jemand Frauen Burundanga (Skopolamin) ins Getränk mischt, um sie anzubaggern, ist keine bewiesene Tatsache, sondern ein kursierendes Gerücht. Die Annahme, dass dies kein Verbrechen mehr sei, ist falsch: Jemandem ohne dessen Einwilligung Betäubungsmittel zu verabreichen, ist in Spanien ein schweres Verbrechen.
Es gibt eine Geschichte, die in den Dörfern erzählt wird und in diesen Tagen wieder an der Theke kursiert. Ein Mann, der als weniger attraktiv beschrieben wird als sein älterer Bruder, hat mehr Erfolg bei Frauen. Die Erklärung, die sich in den Gesprächen herausgebildet hat, hat nichts mit seinem Charme zu tun. Manche behaupten, die örtlichen Behörden hätten konservative Mädchen ermutigt, mit ihm zu schlafen, um den Bruder lächerlich zu machen. Diese Theorie eines institutionellen Komplotts hält keiner Prüfung stand.
## Die Theorie des kommunalen Komplotts hat keine Grundlage
Zu glauben, dass eine Gruppe von Bürgermeistern eine Intrige organisiert, damit Frauen mit einem bestimmten Nachbarn ausgehen, erfordert ein Vertrauen in administrative Koordination, das der Realität nicht entspricht. Mädchen folgen zudem in der Regel keinen solchen Anweisungen. Die einfachste Erklärung ist, dass der Mann in Frage über soziale Fähigkeiten verfügt, die nicht von seinem Aussehen abhängen. Er arbeitete im Bau und in einem Supermarkt, genau wie sein Bruder, so die Angaben des Erzählers.
## Burundanga und das Vergehen der Drogenabgabe
Der Verdacht, dass er den Frauen etwas ins Getränk mischt, ist eine andere Sache. Burundanga, oder Skopolamin, ist eine Substanz, die den Willen des Konsumenten ausschalten kann. Sie ohne Einwilligung zu verabreichen ist ein Vergehen gegen die sens Freiheit und die öffentliche Gesundheit, das im spanischen Strafgesetzbuch definiert ist. Die Behauptung, dass es "kein Verbrechen mehr" sei, ist falsch. Artikel 181 des Strafgesetzbuchs ahndet die Verwendung von Medikamenten zur Willensbeeinflussung des Opfers mit Freiheitsstrafen.
## Das Profil des verheirateten Mannes ohne Kinder
Die Geschichte fügt hinzu, dass dieser Mann geheiratet hat und nicht geschieden ist, während sein älterer Bruder sich scheiden ließ und Kinder hat. Dieses Detail wird als Beweis dafür verwendet, dass etwas Seltsames vor sich geht. Es ist nichts Seltsames daran, zu heiraten und verheiratet zu bleiben. Die Schwiegermutter glaubt laut der Geschichte, sie habe einen Welpen großgezogen, der den anderen in den Schatten stellt. Das ist nur eine Redewendung. Die Titelbilder und die mediale Aufmerksamkeit, die die Figur erhält, machen aus einem Verdacht noch lange keine Verurteilung.
Wer glaubt, Opfer einer Verabreichung von Substanzen geworden zu sein, sollte einen Arzt aufsuchen und Anzeige erstatten. Burundanga ist kein Witz an der Theke.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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