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Anti-Ayuso-Lehrer bereiten Masken für Protest in Madrid am selben Tag wie Blocus vor
Streikende Lehrer verbreiten Masken von Ayuso und Zarzalejo für den 31. Oktober, denselben Tag, an dem Blocus in Madrid zu einem Protest aufgerufen hatte. Der Rückzieher ist nicht endgültig.
Eine Gruppe streikender Lehrer hat Masken von Isabel Díaz Ayuso und Mercedes Zarzalejo als Tote verkleidet verteilt, um am 31. Oktober verkleidet zu demonstrieren – am selben Datum, an dem das Netzwerk Blocus einen Protest in Madrid angesetzt hatte. Der Aufruf von Blocus wurde auf TikTok für abgesagt erklärt, jedoch ohne namentlich genannte Sprecher, die das garantieren.
Der Bildungstreik in der Region Madrid (Comunidad de Madrid) geht in die dritte Woche, und das Protestrepertoire hat sich verändert. Eine Gruppe von Lehrern hat über WhatsApp blutüberströmte Masken der Regionalpräsidentin, **Isabel Díaz Ayuso**, und der Bildungsministerin, **Mercedes Zarzalejo**, verbreitet, um am **31. Oktober**, in der Halloween-Nacht, verkleidet auf die Straße zu gehen. Das zugehörige Plakat trägt den Titel „Das schaurige Halloween der madrilenischen öffentlichen Verwaltung“ und ruft dazu auf, sich als eine der beiden zu verkleiden, „in Solidarität mit unseren Lehrerinnen und Lehrern“. Es endet mit einer Warnung: „So sehr du es auch versuchst, du wirst nicht gruseliger sein als sie.“
## Zwei Masken, zwei Größen und ein Clown mit Reißzähnen
Die Masken gibt es in zwei Formaten: eine für Erwachsene mit **19 mal 28 Zentimetern** und eine Kinderversion mit **17 mal 25**. Die Datei enthält Anleitungen zum Ausdrucken, Ausschneiden der Ränder und Augen und Lochen der Seiten. Die Ayuso-Maske zeigt ein Clownsgesicht mit rissiger Haut, Blutspuren und Reißzähnen. Die Zarzalejo-Maske zeigt leere, schwarze Augenhöhlen und blutende Schnitte an Wangen und Mund.
Zur Kampagne gesellt sich eine Feier, die von der Lehrerversammlung des **IES Villa de Vallecas**, einer öffentlichen Gesamtschule, gemeinsam mit den Kollektiven Nuestra Clase und ContraCorriente einberufen wurde. Sie findet am **Freitag, den 30. Oktober um 19.00 Uhr** in der Casa Marx statt, einem Lokal, das sich als sozialistisches Kulturzentrum versteht, im Madrider Stadtteil Vallecas. Das Plakat zeigt Ayuso und Zarzalejo als Hexen verkleidet und fordert die Teilnehmer auf: „Bring dein Ayuso- oder Zarzalejo-Kostüm mit!“ Die Einnahmen gehen in die Streikkasse der Schule und von Menos Lectivas.
## Das Datum fällt mit dem Aufruf von Blocus zusammen
Der **31. Oktober** ist kein zufällig gewähltes Datum. Es ist der Tag, den **Blocus**, das Netzwerk, das die Krawalle und Plünderungen in Barcelona angeheizt hat, für eine Demonstration im Zentrum von Madrid angesetzt hatte. Anonyme Profile dieses Netzwerks verbreiteten Aufrufe für die Puerta del Sol und die Plaza de España. Einige Plakate präsentierten das Treffen als Protest für die öffentliche Bildung, neben Botschaften, die zu Gewalt und Plünderungen aufriefen.
Der Präzedenzfall ist der **Samstag, der 24. Oktober**. An diesem Tag endeten die von Blocus in Barcelona einberufenen Proteste mit Plünderungen und Polizeieinsätzen. In Madrid identifizierte und durchsuchte die Nationalpolizei rund **200 junge Menschen**, die sich in der Nähe der Sol getroffen hatten, was Zwischenfälle verhinderte. Nach diesem gescheiterten Versuch setzten die Blocus-Profile in der Hauptstadt die Revanche an: „Wir sehen uns am 31.“
An diesem Dienstag erklärte ein auf TikTok verbreitetes Kommuniqué den Madrider Aufruf für abgesagt: „Die Halloween-Operation ist gescheitert.“ Der Rückzieher hat jedoch wenig institutionelles Gewicht. **Blocus hat keine namentlich genannten Sprecher**: Es funktioniert über anonyme Profile, die sich in Telegram- und WhatsApp-Gruppen koordinieren, sodass der Rückzug eines Kontos nicht garantiert, dass andere den Termin halten. Die Polizei hält ihre Präventionskräfte aufrecht, Geschäfte haben ihre Lokale gesichert, und die Aufrufe für den 31. Oktober in **Málaga, Algeciras, Valencia, Zaragoza und Barcelona** sind weiterhin aktiv.
## Dritte Streikwoche mit 65.000 aufgerufenen Lehrern
Die Maskenkampagne kursiert in der dritten Woche des unbefristeten Bildungstreiks, der am **14. Oktober** im nicht-universitären öffentlichen Bildungswesen der Region Madrid begann und zu dem rund **65.000 Lehrer** aufgerufen sind. Einberufen wurde er von CCOO, UGT, CGT, CNT, STEM und Solidaridad Obrera sowie den Plattformen Menos Lectivas, Educación Especial Digna und Queremos FP.
Zu ihren Forderungen gehören kleinere Klassen und weniger Unterrichtsstunden sowie eine Erhöhung des Regionalzuschlags um **600 Euro monatlich**. Zarzalejo hat diese Erhöhung auf **665 Millionen Euro pro Jahr** beziffert und sich geweigert, mit dem Streikkomitee zu sprechen, das sie nicht als Verhandlungspartner anerkennt. Die streikenden Lehrer haben bislang jede Verbindung zu Blocus zurückgewiesen.
Die Datumsgleichheit zwischen einem Gewerkschaftsprotest und einem anonymen Aufruf bedeutet keine Koordinierung, und keine der beiden Seiten hat einen Beweis dafür vorgelegt. Es empfiehlt sich, beide Ebenen zu trennen: Der Streik hat namentlich bekannte Organisatoren und einen Verhandlungstisch; das Netzwerk, das mit einer Wiederholung der Barceloner Krawalle drohte, nicht.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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