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Diese Bücher kaufen Katholiken gedruckt, um ihren Glauben zu stärken
C.S. Lewis, Chesterton und Kempis dominieren die Buchempfehlungen für Katholiken, mit der Bibel und dem Markusevangelium als Einstieg.
Diese Bücher kaufen Katholiken gedruckt, um ihren Glauben zu stärken
Was liest ein Katholik, der seinen Glauben vertiefen möchte und nicht weiß, wo er anfangen soll? Diese Frage beschäftigt alle, die mehr suchen als nur die Bibel, und die Antwort aus einer kürzlichen Diskussion unter Lesern ist beim Einstieg einstimmig: die Evangelien, insbesondere das Markusevangelium für Erstleser. Von dort aus verzweigt sich der Weg zwischen Klassikern der Spiritualität, anglikanischer Apologetik und dem einen oder anderen Bestseller über Marienerscheinungen.
Die ursprüngliche Anfrage war konkret: gedruckte Werke, die sich gut lesen lassen, für jemanden, der mitten im Konvertierungsprozess steckt und einen Anstoß braucht. Die allmählich entstandene Liste mischt Jahrhunderte und Konfessionen. Vom kommentierten Katechismus des heiligen Thomas über die Geschichte einer Seele der heiligen Therese von Lisieux bis hin zu C.S. Lewis, Chesterton und Cabodevilla.
C.S. Lewis, der Anglikaner, den alle zitieren
Der am häufigsten genannte Autor ist kein Katholik. C.S. Lewis, Anglikaner, taucht mit bis zu drei Titeln auf: Mere Christianity, Das Problem des Schmerzes und Wunder, in dieser Reihenfolge empfohlen. Die Warnung folgt sofort: Als Anglikaner müsse man "seine Aussagen zu Maria und den Heiligen mit Vorsicht genießen". Dasselbe gilt für Chesterton, ebenfalls Anglikaner, dessen Orthodoxie und Der ewige Mensch zu den Empfehlungen gehören. Die Paradoxe ist bemerkenswert: Zwei der meistzitierten Autoren zur Stärkung des katholischen Glaubens waren keine Katholiken.
Klassiker, die schwer zu verdauen sind
Nicht alles wird begeistert aufgenommen. Die Nachfolge Christi von Thomas von Kempen ist für die einen ein Juwel, für die anderen ein Text, der auf Mönche ausgerichtet ist, die Vollkommenheit suchen und sich körperlich isolieren sollen. "Das kann sehr hart sein", heißt es dort, und mancher Laie könnte an manchem Anstoß nehmen. Auch die Bekenntnisse des heiligen Augustinus kommen nicht ungeschoren davon: Der Wortschatz und die Sprache machen sie schwer verständlich. Manche haben sie schlicht abgebrochen.
Das apokryphe Evangelium und die Nonne von Ágreda
Das Gespräch öffnet sich auch weniger kanonischen Lektüren. Eine Sammlung Apokrypher Evangelien von Pierre Crepón aus dem Jahr 1989 wird als interessante Lektüre genannt, wobei eingeräumt wird, dass es seitdem viele Neuerscheinungen zu dem Thema gegeben hat. Am anderen Ende erscheint Die blaue Dame von Javier Sierra über Schwester María Jesús de Ágreda als leichte Option. Für alle, die sich für das frühe Christentum aus wissenschaftlicher Sicht interessieren, werden die Bücher von Antonio Piñero in zwei verschiedenen Beiträgen erwähnt.
Die Bibel kommt immer zuerst
Der stärkste Konsens ist methodischer Natur: Die Bibel muss eine katholische Ausgabe sein, und man sollte mit den Evangelien beginnen, niemals mit der Genesis. Das Markusevangelium wird wegen seiner Kürze und Einfachheit als Einstieg für Ungeübte empfohlen. Das Johannesevangelium dagegen wird wegen seiner Tiefe empfohlen: Es zieht den Leser mitten in das Herz Jesu hinein. Die Nachfolge Christi, die Wohnungen der heiligen Teresa und der Katechismus für Erwachsene von P. Leonardo Castellani vervollständigen eine Liste, die eigentlich kein Ende hat.
Am Ende ging es um ein oder zwei Bücher. Die Antwort ist eine ganze Bibliothek. Und die meisten davon warten noch immer in gedruckter Form.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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