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Gesetz gebrochen, um den Ort zu retten: die Geschichte von La Adrada in Spanien
Bewohner von La Adrada in Ávila, Spanien, missachteten Umweltvorschriften und legten Brandschneisen an, nachdem drei Tage lang Löschflugzeuge fehlten. 200 Menschen verweigerten die Evakuierung.
Bewohner von La Adrada missachten die Vorschriften, um den Waldbrand zu stoppen
Drei Tage lang sahen sie zu, wie die Flammen die Berge krönten, ohne dass auch nur ein Einsatzkraft oder ein Löschflugzeug eintraf. Das war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte für die Bewohner von La Adrada, eines Dorfes in Ávila, Spanien, die beschlossen, selbst zu handeln, als die Verwaltung sich in Abwesenheit übte. Das Ergebnis: 200 Menschen verweigerten die Evakuierung, und 60 von ihnen organisierten sich über eine WhatsApp-Gruppe und legten eigenmächtig Brandschneisen an, wobei sie alle Umweltvorschriften missachteten. "Wir haben alle Regeln ignoriert, um Brandschneisen durch die Ginstersträucher und Kiefernwälder zu schlagen", erzählt Roberto Alcocer, Besitzer eines örtlichen Autohauses und improvisierter Gastgeber des zivilen Widerstands.
Die Paradoxe ist nicht gering: Um ihr Land zu retten, mussten sie die Regeln brechen, die es angeblich schützen sollen. Und während der Wald brannte, blamierte sich die Rechtsmaschine, die das Fällen von Bäumen ohne Genehmigung als Straftat einstuft. Manche Juristen weisen darauf hin, dass die Handlung zwar den Tatbestand erfüllt, aber nicht rechtswidrig ist, wenn in einer Notlage zur Selbstverteidigung und zum Schutz fremden Eigentums gehandelt wird. Bußgelder sind möglich, aber anfechtbar. Die Frage, die in der Luft bleibt: Werden sie bestraft oder anerkannt dafür, dass sie taten, was der Staat nicht konnte?
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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