Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Die Linke will Ihr Eigentum nicht abschaffen – sie will es verwalten
Die Kritik am Privateigentum trifft die kleinen Besitzer, während das große Kapital unangetastet bleibt. Warum fasst die Linke den IBEX 35 nie an?
Alle paar Jahre entdeckt der Sozialismus seine Obsession mit dem Privateigentum neu. Doch das Ziel ist nicht irgendein Eigentum, sondern das der Kleinen: die Wohnung, das Geschäft, das Erbe. Die These, die die skeptischste Analyse des offiziellen Narrativs durchzieht, lautet: Die Obsession gilt nicht dem Eigentum, sondern dem Eigentum anderer – der Art von Eigentum, die echte Unabhängigkeit schafft.
Der Widerspruch ist auffällig. Während die harte Hand gegen das kleine Vermögen vorgeht – mit Steuern, Regulierung oder Drohungen der Enteignung –, bleiben die großen Vermögen des IBEX 35 oder die Fonds, die öffentliche Anleihen kaufen, fast unberührt. Die Erklärung ist prosaisch: Der kleine Eigentümer hängt nicht vom Staat ab, und wer nicht abhängig ist, gehorcht nicht. Das große Kapital dagegen verteilt Provisionen.
Der Rückgriff auf die Geschichte liegt nahe. In der UdSSR wurde das Privateigentum abgeschafft, und das Ergebnis war, dass sich die Nomenklatura die Beute unter sich aufteilte. Danach kam der Kapitalismus unter Freunden, den manche als dasselbe mit Krawatte beschreiben. Manche ziehen Vergleiche zur Gegenwart: eine Kaste, die vom Schwindel lebt und den Kuchen an die eigenen Leute verteilt.
Die Analyse bleibt an der alten Stelle hängen: Ist der konfiskatorische Antrieb reiner Neid oder schlichtes Geschäft? Dass der kleine Eigentümer nichts anhäufen kann, nützt dem, der den Sack verteilt. Die unbequeme Schlussfolgerung lautet: Die moderne Linke will das Privateigentum nicht abschaffen – sie will es selbst verwalten. Und da ist der Unterschied zwischen dem eigenen Haus und der Wohnung eines anderen erheblich.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (28 Antworten).
Bolsonaro startet mit 50 Prozent gegen 40-41 Prozent für Lula bei der brasilianischen Auszählung, ein Vorsprung, den keine Umfrage vorhergesagt hat. Eine Stichwahl ist wahrscheinlich.
Ein spöttischer Tweet über das Wahlverhalten spanischer Rentner löst eine Debatte ohne Daten aus: nur Meinungen, Vorwürfe und eine Quelle-frei-Zahl über ihr Stimmverhalten.
Pedro Sánchez erklärt Begoña Gómez beim Bundeskomitee der PSOE unter Jubelrufen wie "wie schön" seine Liebe. Die Geste löst Kritik aus, weil Privates und Öffentliches vermischt werden und…
Wir analysieren Javier Mileis Besuch an der Klagemauer und die Debatte über seine Auswirkungen auf die Außenpolitik Argentiniens und seine tatsächliche Bedeutung im Land.
Spanien verzeichnet die schlechtesten PISA-Ergebnisse seiner Geschichte, während das Bildungssystem zerfällt. Pädagogisches Versagen oder Sozialingenieurwesen? Wir beleuchten die Debatte.