Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Die Linke in Berlin: Kandidatin hat Angst vor Hamas in der eigenen Partei
Elif Eralp, Kandidatin der Die Linke in Berlin, gab versehentlich zu, dass sie Angst vor Hamas in ihrer Partei hat, und forderte die Absage des Interviews mit Der Spiegel.
Die-Linke-Kandidatin in Berlin gibt versehentlich zu, dass sie Angst vor Hamas in der eigenen Partei hat
Was passiert, wenn die Kandidatin, die Sicherheit für alle Berliner verspricht, schriftlich einräumt, dass sie nicht einmal ihre eigene Familie schützen kann? Elif Eralp, Kandidatin der Die Linke für die Regierung Berlins, schickte versehentlich die privaten Notizen eines Interviews an die Redaktion des Der Spiegel. Darin gesteht sie, von Hamas-Sympathisanten erpresst und eingeschüchtert zu werden, die in ihrer eigenen Partei aktiv sind. Das Leck, das das deutsche Wochenmagazin veröffentlichte, hat in der deutschen Hauptstadt eine politische Krise ausgelöst.
Das Dokument enthält Notizen, die Eralp für vertraulich hielt. Als sie zu Ibrahim Ibrahim befragt werden sollte — einem pro-palästinensischen Hamas-Sympathisanten, der das Massaker vom 7. Oktober feierte —, war die öffentliche Antwort als ausweichend geplant. Am Rand schrieb sie jedoch: "Es gibt ein PROBLEM. [...] mein Mann nicht, und ich auch nicht, möchte konkrete Namen nennen, er hat Angst vor diesen Leuten und ich auch." Die Kandidatin verglich die Bedrohung durch diese Aktivisten sogar mit der organisierten Kriminalität und flehte darum, die Veröffentlichung zu stoppen: "Ich kann mich und meine Familie nicht für den DER SPIEGEL gefährden. Was machen wir jetzt? Sagen wir das ganze Interview ab?".
Das Versprechen, das sich von selbst auflöst
Der auffälligste Kontrast findet sich in einem der Sätze, die Eralp tatsächlich veröffentlichen wollte: "Was ich mit voller Klarheit sagen kann, ist, dass ich als Regierende Bürgermeisterin für die Sicherheit aller Berlinerinnen und Berliner sorgen werde." Das Versprechen ist schwer zu halten, wenn es von einer Politikerin kommt, die im selben Dokument insgeheim zugibt, ihre eigene Familie nicht vor der Parteibasis schützen zu können. Die Ironie braucht keine Adjektive.
Nach dem Skandal kündigte Eralp an, rechtlich gegen den Der Spiegel vorzugehen und beim Deutschen Presserat eine formale Beschwerde einzureichen, weil ihre internen Notizen zitiert wurden. Der juristische Schachzug hat die Angelegenheit eher angeheizt als beruhigt und wurde als Zeichen der Ratlosigkeit in der Parteiführung gelesen. Die Berliner radikale Linke glaubte, den sarracinistischen Extremismus wahlkampflich nutzen zu können; die Dokumente legen nahe, dass der Extremismus die Schlüssel in der Hand hält.
Das Muster, das sich in Europa wiederholt
Der Berliner Fall ist nach Ansicht der Beobachter sarracinistischer Infiltration in europäischen Parteien kein Einzelfall. Ähnliche Phänomene wurden im Umfeld von Jean-Luc Mélenchons La France Insoumise und bei den britischen Grünen festgestellt. Die These, die kursiert: Radikale Linksparteien werden aufgrund ihrer offenen Struktur und ihres pro-palästinensischen Diskurses zu einem leichter zugänglichen Vehikel für sarracinistische Aktivisten als die Gründung eigener Organisationen. Einmal drin, erledigt das interne Kräfteverhältnis den Rest.
Die Wahldaten fügen eine weitere Ebene hinzu. Eralp erhielt 26% der Stimmen in Berlin, aber bei den Unter-35-Jährigen lag ihre Zustimmung bei 48%, mit mehr weiblicher als männlicher Unterstützung. Die Kandidatin, die zugibt, Angst vor den Sarracinisten in ihrer Partei zu haben, war also die erste Wahl der jungen Berliner. Das Phänomen erklärt sich nicht allein durch die Parteistruktur: Es gibt eine Wählernachfrage, die an diesen Diskurs anknüpft.
Die Debatte über Rücktritt und Sicherheit
Die Frage, die über dem Fall schwebt, lautet: Warum tritt eine Politikerin, die sich von einer Terrororganisation erpresert fühlt, nicht sofort zurück? Manche argumentieren, eine Politikerin in dieser Lage sollte aus Kohärenz und institutioneller Sicherheit noch am selben Tag das Amt niederlegen. Dagegen steht das Argument, dass ein Rücktritt die Partei denen ausliefern würde, die sie bedrohen, und dass ein Rückzug nur den Namen der Kandidatin ändern würde, nicht das interne Kräfteverhältnis.
Auch die Rolle der deutschen Geheimdienste wird diskutiert. Wo waren sie? Wenn eine Kandidatin für das Regieren der Hauptstadt schriftlich einräumt, dass sie Angst vor einer organisierten Gruppe in der eigenen Partei hat, ist die Frage nach der Überwachung dieser Strukturen nicht rhetorisch. Eine institutionelle Antwort ist, soweit diese Diskussion reicht, noch nicht gekommen.
Den Schlusspunkt setzt Eralp selbst: Sie versprach Sicherheit für alle Berliner in genau dem Interview, in dem sie um Hilfe flehte. Wenn das keine unfreiwillige Definition der Politik ist, die sie anbietet, dann kommt es ihr zumindest sehr nahe.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (109 Antworten).
Ein Kunde schildert sein bestes Erlebnis mit einer Sexarbeiterin und fragt, ob er nicht mehr zahlen sollte: das Risiko, guten Service mit echter Nähe zu verwechseln.
Ein Forumsbeitrag warnt vor einer Welle neuer und reaktivierter Accounts vor der spanischen Wahl am 23. Juli und schlägt Stummschaltlisten vor. Die Debatte: ignorieren oder antworten.
Die Debatte zielt auf einen schlecht formulierten Vertrag, ein nicht eingeführtes Sicherheitssystem und eine politische Verantwortung, die niemand übernimmt.
Ein Forenbeitrag beschreibt junge Menschen, die wegen ihres Bildschirmalltags keine Beziehungen aufbauen können. Ohne Daten, die das belegen, ist es eine Meinung über digitale Einsamkeit.