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Jungfrau per Bildschirm – oder wie man sein Leben ruiniert, ohne etwas zu fühlen
Ein Forenbeitrag beschreibt junge Menschen, die wegen ihres Bildschirmalltags keine Beziehungen aufbauen können. Ohne Daten, die das belegen, ist es eine Meinung über digitale Einsamkeit.
Der Beitrag behauptet, dass ein Teil der jungen Menschen ihr emotionales Unglück an den Bildschirmen und dem Mangel an körperlicher Zuneigung aufbaut. Es ist eine persönliche Meinung, ohne Zahlen oder Studien, die sie stützen.
## Eine Klage, getippt im Kampf mit der Autokorrektur
Der Text beginnt mit einem Streit mit der Autokorrektur des Handys und geht in einer Kette von Vorwürfen weiter. Er spricht von „Proto-Jungfrauen“ und von Menschen, die nach Ansicht des Verfassers nie körperliche Nähe kennengelernt haben. Die Grundidee: Der Bildschirm ersetzt den Körper, und das lässt die Menschen ohne Mittel, Beziehungen aufzubauen.
Dahinter steckt keinerlei Datenmaterial. Keine Umfrage, keine Studie, kein Datum. Es ist eine Meinung, geschrieben in Wut und Eile, und genau so sollte man sie lesen: als Ventil, nicht als Diagnose.
## Einsamkeit lässt sich nicht in Bildschirmen messen
Dass Bildschirme Stunden des Alltags beanspruchen, ist ein belegbarer Fakt. Dass das allein das Fehlen von Partner oder Zuneigung erklärt, ist etwas anderes. Einsamkeit hat viele Ursachen: prekäre Verhältnisse, Arbeitszeiten, Mobilität, Trennungen, psychische Gesundheit. Alles auf ein Handy zu schieben ist bequem und falsch.
Der Beitrag geht auch gegen diejenigen los, die nach seiner Darstellung zu Hause keine Liebe bekamen und es später büßen. Das ist eine psychologische Hypothese ohne Grundlage. Niemand sollte dieses Zerrbild als Beschreibung einer ganzen Gruppe nehmen.
## Verachtung als Argument
Es gibt einen herablassenden Ton gegenüber Frauen und gegenüber Männern, die nicht in bestimmte Scheren passen. Diese Verachtung erklärt nichts, sie zeigt nur mit dem Finger. Und Zeigen ist nicht Analysieren.
Wer diese Isolation im eigenen Leben wiedererkennt, sollte mit einer Fachkraft für psychische Gesundheit sprechen – nicht nach Schuldigen auf einem Bildschirm suchen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
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