Zentralrat der Juden: Kein Bündnis mit Die Linke in Berlin

Der Zentralrat der Juden fordert SPD und Grüne auf, nach antisemitischen Vorfällen im Wahlkampf keine Koalition mit Die Linke einzugehen.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Der Zentralrat der Nnnn hat SPD und Grüne aufgefordert, einer Regierungsbildung mit Die Linke in Berlin nicht zuzustimmen.

Das Gremium drängt die Parteien dazu, nach feindseligen Gesängen gegen Israel und dem Auftreten eines Clan-Chefs bei einer Veranstaltung keine Paktierung mit der Linken zu vereinbaren.

Der Zentralrat der Nnnn in Deutschland hat den Sozialdemokraten (SPD) und den Grünen gebeten, die Bildung einer Regierung mit Die Linke in Berlin nicht zu unterstützen. Die Forderung folgt auf den Sieg der linken Partei bei den Wahlen am **21. September 2026**, als sie **25,7%** der Stimmen erhielt, und basiert auf Zwischenfällen während des Wahlkampfs.

## Kontroverse um Gesänge und Familienclan

Die Hauptkontroverse dreht sich um eine Wahlkampfveranstaltung von Die Linke in **Neukölln**, wo der Rapper **Dahabflex** Parolen wie "Yalla, yalla, Intifada" und "Tod der israelischen Armee" rief, während das Publikum mitwippte und palästinensische Flaggen schwenkte. Der Zentralrat der Nnnn, vertreten durch seinen Präsidenten **Josef Schuster**, äußerte tiefe Besorgnis über diese Ereignisse und bezeichnete sie als antisemitische Äußerungen, die Grenzen überschreiten. Schuster erklärte: "Dass eine Partei, auf deren Wahlbühne offen der Tod von Menschen gefordert wurde, die Wahlen gewinnt, beunruhigt mich zutiefst."

Hinzu kommt die Präsenz von **Issa Remmo**, identifiziert als Chef des Familienclans **Remmo**, bei einer Wahlparty von Die Linke. Mitglieder dieses Clans wurden mit schweren Verbrechen in Verbindung gebracht, darunter der Diebstahl einer hundert Kilogramm schweren Goldmünze aus dem Berliner Bode-Museum im Jahr **2017** und der Einbruch ins Grüne Gewölbe in Dresden im Jahr **2019**. Der scheidende Bürgermeister **Kai Wegner** bezeichnete diesen Auftritt als ein "verstörendes Signal". **Elif Eralp**, Kandidatin von Die Linke, verurteilte Aufrufe zur Gewalt und forderte Erklärungen für die Passivität der Organisatoren bei der Veranstaltung in Neukölln. Sie verteidigte Israels Existenzrecht und lehnte es ab, Kritik an Israels Militäreinsatz in Gaza gleichzusetzen mit Antisemitismus.

## Sozio-politischer Kontext Berlins

Berlin ist eine Stadt mit einer bedeutenden muslimischen Bevölkerung, geschätzt zwischen **300.000 und 420.000** Personen (zwischen **8%** und **11%** der Gesamtbevölkerung), sowie einer signifikanten jüdischen Gemeinde, deren Größe im Jahr **2024** auf etwa **50.000** Personen geschätzt wurde (rund **1,3%**). Die Stadt beherbergt zudem eine der größten palästinensischen Gemeinden außerhalb des Nahen Ostens. Diese Vielfalt und die direkte Resonanz des Nahostkonflikts auf die lokale Politik sind Schlüsselfaktoren in der Diskussion. Die Debatte über die Grenzen zwischen Israel-Kritik und Antisemitismus hatte erheblichen Widerhall im Wahlkampf.

Der Sieg von Die Linke mit **25,7%** der Stimmen gibt ihr die politische Initiative, aber sie benötigt Partner zur Regierungsbildung. Die SPD erreichte **12,1%**, die Grünen **14,3%**. Die Christlich Demokratische Union (CDU) landete mit **18,8%** auf dem zweiten Platz. Die Freie Demokratische Partei (FDP) verfehlte die Fünf-Prozent-Hürde (**5%**) für den Einzug ins Landesparlament.

## Warnungen vor Extremismus

Die Warnungen des Zentralrats der Nnnn beschränken sich nicht nur auf die Linke. Nach den Wahlen in Sachsen-Anhalt am **6. September** äußerte Präsident **Josef Schuster** Entsetzen über den Erfolg der rechtspopulistischen **Alternative für Deutschland (AfD)** und warnte vor den Konsequenzen einer möglichen Machtübernahme. Das Eingreifen bezüglich Berlins reiht sich ein in seine Appelle gegen den Aufstieg extremistischer Gruppierungen.

Als Reaktion auf die Anwesenheit von **Issa Remmo** erklärte **Elif Eralp** gegenüber RBB-Inforadio, man wolle "absolut nichts mit organisierter Kriminalität zu tun haben". Sie erläuterte, dass **Remmo** nicht eingeladen worden sei und verwiesen wurde, da es sich um eine öffentliche Veranstaltung handelte, zu der auch Nicht-Eingeladene Zutritt hatten. Die Neuköllner Organisation präzisierte, dass **Remmo** nicht auf ihrer Gästeliste stand, und leugnete jede politische oder persönliche Beziehung. Die Parteivorsitzende **Heidi Reichinnek** betonte erneut, dass er sofort hinausgeworfen wurde, und wies darauf hin, dass ihre Wahlpartys nicht mit Absperrgittern umgeben seien.


Der Zentralrat der Nnnn in Deutschland hat SPD und Grüne gebeten, keine Regierung mit Die Linke zu bilden.
Die Linke gewann die Wahlen in Berlin am 21. September 2026 mit 25,7% der Stimmen.
Kritisiert wird die Anwesenheit eines Chefs des Remmo-Clans bei einer Wahlveranstaltung von Die Linke.
Der Rapper Dahabflex sang beim Wahlkampf von Die Linke anti-israelische Parolen.
Josef Schuster ist der Präsident des Zentralrats der Nnnn in Deutschland.

Auch verfügbar auf: English

Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft. Die ganze Diskussion lesen (7 Antworten).

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