Die Barmherzigkeit des Herrn: Lesung aus Deuteronomium

Die Tageslesung aus Deuteronomium 7,6-11: Gott wählt aus Liebe, nicht aus Verdienst. Predigt von Pater Santiago Martín und Aufruf zum Rosenkranz.

Deutsch · Ursprüngliche Diskussion auf Spanisch · Veröffentlicht

Die göttliche Erwählung: Barmherzigkeit ohne Verdienst

Die erste Lesung dieses Freitags, aus dem Deuteronomium, stellt ein Paradox auf, das dem Geist unserer Zeit widerspricht: Gott erwählte Israel nicht, weil es das größte Volk war, sondern aus reiner Liebe. Der Text erinnert daran, dass sich der Herr in ein kleines Volk verliebte und es aus der Sklaverei in Ägypten befreite. Hier gibt es keine meritokratische Logik: Es ist Gnade.

Die Predigt von Pater Santiago Martín von den Franziskanern von Maria vertieft diesen Gedanken. Die zentrale Botschaft: Die Barmherzigkeit des Herrn währt ewig für alle, die ihn fürchten – wobei Furcht hier nicht Angst bedeutet, sondern Ehrfurcht und Vertrauen.

Zum Tag gehört die Einladung, um 22:00 den Heiligen Rosenkranz zu beten, sowie die Krone der Göttlichen Barmherzigkeit, idealerweise um 15:00, zur Todesstunde Jesu. Außerdem gibt es die Heilige Messe live um 20:00, mit Rosenkranz ab 19:25.

In einer Welt, die alles an Ergebnissen misst, wirkt das Angebot bedingungsloser Liebe verstörend. Wie nimmt man ein Geschenk an, das man sich nicht verdient hat?

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