Estás usando un navegador desactualizado. Es posible que no muestre este u otros sitios web correctamente. Debe actualizar o usar un navegador alternativo.
Der Pate, Kubrick und Nolan: Die Meisterwerke, die viele nicht zu Ende schauen
Der Pate, Kubrick, Nolan und Blade Runner führen die Liste der Meisterwerke an, die viele Zuschauer nicht zu Ende schauen. Die Kluft zwischen Kritik und Publikum.
Der Pate, Kubrick und Nolan: Die Klassiker, die viele nicht durchhalten
Wie oft hast du so getan, als würde dir ein Film gefallen, der dich in Wahrheit gelangweilt hat? Die Frage ist nicht rhetorisch gemeint. In einer Diskussion mit über 300 Antworten und fast sechs Monaten Laufzeit wird der als unantastbar geltende Film vom Sockel gestoßen – mit offener Ehrlichkeit: Der Pate und Teil zwei, Apocalypse Now, 2001, Akira, City of God, Blade Runner und Taxi Driver tauchen immer wieder als Filme auf, die die Kritik feiert, die der Normalzuschauer aber nicht immer zu Ende schaut.
Der Ausgangspunkt macht es deutlich: Manche Filme werden nach einer halben Stunde abgebrochen, andere halten durch. Die Trennlinie ist nicht die technische Qualität, sondern etwas, das sich schwerer messen lässt. Und damit beginnt der Streit.
Der Pate: vom Meisterwerk zum unerträglichen Langweiler
Was für die halbe Welt der Höhepunkt der Filmkunst ist, ist für andere eine Geduldsprobe. Der erste Teil wird als kontemplatives Porträt des Mafialebens beschrieben, mehr an Hochzeiten und Familienzeremonien interessiert als an Action. Der zweite Teil bekommt dagegen härtere Kritiken ab: Die Rückblenden zu Vito Corleones Anfängen bremsen den Rhythmus von Michaels Handlung und bringen wenig, so dieses Lager. Der dritte Teil wird kurzerhand als unnötiges Verbrechen abgetan.
Andere verteidigen das Gegenteil mit Händen und Füßen. Für manche ist der erste Teil einer jener Filme, die einen sprachlos zurücklassen, und der zweite ebenso. Für einen Mittelweg ist kein Raum: Entweder man ergibt sich Coppola oder man verbannt ihn mental in den Papierkorb. Eine Frage der Prinzipien, sagen manche.
Kubrick, Nolan und das Kino, das man bewundert, aber nicht genießt
Die Liste der illustren Enttäuschungen ist lang. 2001: Odyssee im Weltraum wird als schwach innerhalb von Kubricks Werk abgetan – mit dem Versprechen, ihn noch einmal anzuschauen, um das zu bestätigen. Solaris wird als Liebesgeschichte mit einem Alien beschrieben, das wie ein James Bond ohne Schüsse wirkt, mit Studiokulissen und Ledermänteln. Nichts, so heißt es, gegen die Immersion von Interstellar.
Und damit ist Nolan im Spiel. Sein komplettes Werk zählt zu den am häufigsten Genannten. Das Argument: Seine Filme haben einen Anstrich von Anmaßung, der als Köder funktioniert. Wer Interstellar sieht, hält sich für schlau, weil er ihn versteht – doch genau dafür wurde er gemacht. Dasselbe Muster gilt für The Dark Knight oder Die Verurteilten: unterhaltsam, massentauglich und mit jenem Bedeutungsschwer, der die Bewertungen in die Höhe treibt.
Der Zeitfaktor: Blade Runner in den 80ern ist nicht Blade Runner heute
Einer der klügsten Beiträge der Diskussion verweist auf Alter und Lebensphase. Blade Runner oder Akira in den Achtzigern zu entdecken, als es kaum visuelle Science-Fiction gab, ist etwas anderes als heute, wenn das Genre bis zur Erschöpfung abgegrast ist. Genauso bei Taxi Driver: ein Thema, das danach ein gutes Dutzend Mal besser verfilmt und erklärt wurde.
Auch das Tempo des heutigen Konsums spielt eine Rolle. Wenn YouTube und TikTok alle paar Sekunden Reize liefern, gewöhnt sich das Gehirn an einen anderen Rhythmus, und das langsamere klassische Kino wird zur Zerreißprobe. Vor Jahrzehnten fuhr man ein- bis zweimal pro Woche in die Videothek, und ein Blick, eine Wendung oder eine Sarracena genügten, um zufrieden nach Hause zu gehen.
Von Your Name bis Ben-Hur: Was durchkommt
Nicht alles ist Klage. Your Name (2016) wird bedenkenlos gegenüber langweiligem klassischen Anime empfohlen. Ben-Hur in der remasterten Fassung gilt als Kultklassiker, der kein Gähnfilm ist. Das siebente Siegel überrascht: Man erwartete eine metaphysische Langeweile und bekommt einen unterhaltsamen, stellenweise sogar komischen Film. Die Rückkehr des Königs entkommt der Abrechnung mit der Trilogie.
Am anderen Ende: Das Leben des Brian wird mit Witzen abgekanzelt, die schlechter seien als die eines drittklassigen Comedians, La Grande Bellezza bleibt eine solide Tragikomödie und nicht mehr, und The Tree of Life wird kompromisslos als langweiliger Mist bezeichnet. Die Filme des spanischen Regisseurs José Luis Garci? Eine einzige Riesengelangeweile. Selbst Cinema Paradiso kriegt sein Fett weg: Die Liebesgeschichte wirke wie Füllmaterial, und ein großer Film dürfe kein Füllmaterial haben.
Am Ende ist das Fazit für beide Seiten unbequem. Geschmäcker sind subjektiv, filmische Qualität nicht – und da sind sich alle uneinig. Man kann einen Popsong lieber mögen als eine Komposition von Mozart, und die musikalische Qualität von Mozart bleibt trotzdem höher. Was viele aber nicht davon abhält, beim Drücken der Play-Taste den Popsong zu wählen.
Zusammenfassung einer Diskussion auf Burbuja.info - Foro de economía, actualidad y política., aus dem Spanischen übersetzt und vor der Veröffentlichung geprüft.
Die ganze Diskussion lesen (305 Antworten).
Blade Runner, Star Wars: Das Imperium schlägt zurück und Zurück in die Zukunft dominieren die Listen der besten Filme der 1980er. Auch spanisches Kino und Gore sind vertreten.
Der spanische Schriftsteller Juan Soto Ivars lebt in einer bescheidenen Mietwohnung in Madrid mit abblätternder Farbe, was Debatten über seinen Lebensstil auslöst.
Alcaraz sagte Cincinnati und voraussichtlich auch die US Open wegen einer Handgelenksverletzung ab; Monate später gewann er wieder. Die Niedergangsgeschichte zerfällt.
Ein Forumsnutzer behauptet, in zehn Monaten mit Reis, Thunfisch und Hähnchen von 100 auf 74 Kilo abgenommen zu haben. Der Thread mischt Diät, Skepsis und eine Bitte um Hilfe.